NISSAN-MOTORSPORTPROGRAMM 2009

MICHAEL KRUMM FÄHRT IN EUROPA
NISSAN GT-R FIA GT– Vier Testeinsätze mit neuem GT-R in der FIA-GT-Meisterschaft
– Motoyama/Treluyer wollen Titel in der japanischen Super GT-Serie verteidigen
– Erster von neun Läufen geht am 22. März 2009 in Okuyama über die Bühne

Vier Testeinsätze mit einer brandneuen GT 1-Version des Nissan GT-R in der FIA-GT-Meisterschaft, Titelverteidigung mit vier 500 PS starken GT-R in der japanischen Super GT-Serie – das sind die Stützpfeiler des Nissan-Motorsportprogramms für die kommende Saison.

NISSAN GT-R FIA GTMichael Krumm, seit elf Jahren vorwiegend in Japan für Nissan unterwegs, verlegt für 2009 seinen Schwerpunkt nach Europa. Weiterhin im Status eines Werksfahrers wird der Schwabe einen brandneu aufgebauten Nissan GT-R durch die erste Testphase begleiten, um anschließend bei vier ausgewählten Läufen der FIA-GT-Meisterschaft den Leistungsstand im direkten Vergleich zur Konkurrenz abzuprüfen. Nissan will mit diesen Testeinsätzen so schnell wie möglich Erfahrungen sammeln, um das Fahrzeug ab 2010 interessierten Kundenteams anbieten zu können. Weil Krumm und sein britischer Partner Darren Turner nicht die komplette Saison bestreiten, wird der GT-R außer Konkurrenz antreten.

Technik-Kooperation mt Gigawave MotorSport

Eingesetzt wird der Debütant aus Japan vom Team Gigawave MotorSport aus Essex (England), das seit 2007 in der FIA-GT aktiv ist. Die Muttergesellschaft, Gigawave Ltd., ist ein offizieller Partner der Serie und spezialisiert auf Onboard-Kameras für Live-Übertragungen.

Japanische Super GT-Serie
NISSAN GT-R FIA GTWenn am 22. März mit den 300 Kilometern von Okuyama die neue GT-Saison in Japan beginnt, ist Nissan mit vier Teams und vier weiterentwickelten GT-R dabei. Die Startnummer 1 der amtierenden Meister tragen Satoshi Motoyama und Benoit Treluyer – sie gehen im Motul Autech GT-R des offiziellen Werksteams NISMO auf die Jagd nach der Titelverteidigung. Wie im Vorjahr mit Startnummer 12 und in den blauen Farben des Sponsors Calsonic sind Tsugio Matsuda und Sébastien Philippe im Team IMPUL-Auto startklar. Auch KONDO Racing tritt mit der Nummer 24 und identischer Fahrerpaarung an: Joao Paulo de Oliveira (Brasilien) und Seji Ara (Japan).

Nur der Italiener Ronnie Quintarelli erhält im GT-R #3 von Hasemi Motorsport einen neuen Arbeitskollegen: den 21-jährigen Formel-3-Piloten Hironobu Yasuda. Erste Schlagzeilen in der GT-Welt schrieb der Youngster im vergangenen Jahr, als er bei den 1.000 Kilometern von Suzuka die GT 300-Kategorie gewann. Und zwar auf einem Nissan 350Z!

Unterschiedliche Reifenwahl
Bei der Reifenwahl gehen die Nissan-Teams unterschiedliche Wege: Während die GT-R von NISMO und IMPUL auf Bridgestone-Reifen rollen, setzen Hasemi und KONDO auf Michelin- beziehungsweise Yokohama-Pneus.

Im Vorjahr konnte Nissan mit dem brandneuen GT-R auf Anhieb sieben von neun Läufen zur japanischen Super-GT für sich entscheiden. Allein dreimal hatten die späteren Champions Motoyama/Treluyer die Nase vorn. Das diesjährige Einsatzauto wurde vor allem im Bereich des Kühlsystems optimiert; erstmals schalten die Piloten die Gänge nun sequentiell über Schaltwippen am Lenkrad. Zugleich wurden – wie vom Reglement gefordert – zwecks Reduzierung des Anpressdrucks die Karosserieüberhänge verkürzt.

Micra-Markenpokal geht in die siebte und vorerst letzte Saison
Zum vorerst letzten Mal ausgetragen wird der Nissan-Micra-Markenpokal – das Aushängeschild des Unternehmens für den nationalen Rundstreckensport. Auch im siebten Jahr ist der Markencup mit dem Micra (in Japan March) das ideale Terrain für Tourenwagen-Einsteiger, die sich bei drei regionalen Meisterschaften (East Japan Series, West Japan Series und Nissan March Championship Cup) messen. Während der Rennen sind Datenaufzeichnungsgeräte und ein GPS an Bord, um noch vorhandene Schwachpunkte im Fahrstil der Piloten aufzudecken.

Nissan TIIDA soll in China den dritten Titel holen
Seit 2006 vertritt das Team Dongfeng Ghia Sports mit zwei TIIDA erfolgreich die Nissan-Farben in der 1,6-Liter-Klasse der China Circuit Championship (CCC): Neben zwei Titeln in 2006 und 2008 sprang 2007 eine Vize-Meisterschaft heraus. Das mit in China gefertigten Autos ausgetragene Tourenwagen-Championat ist die populärste Rennsportdisziplin des Landes – mit technischer Unterstützung des japanischen Mutterhauses peilt Dongfeng nun den dritten Gesamtsieg an.

Nissan Navara – auch nach acht Jahren noch immer Herrscher im Busch
In der südfrikanischen Off Road-Championship gilt Nissan mit acht Fahrertiteln in Folge längst als Abonnement-Sieger. Bei den harten Busch-Rallys will der Nissan Navara auch weiterhin das Maß aller Dinge sein – der Pick-Up ist berühmt für seine extreme Robustheit und bullige Leistungsentfaltung.

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Quelle: Nissan

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