NISSAN-MOTOR ZÄHLT ZU DEN ZEHN BESTEN TRIEBWERKEN

SERIENSIEGER ERNEUT AUSGEZEICHNET

– VQ-Motor zum 14. Mal unter den Top Ten der „Ward’s Best Engines“
– 3,7-Liter-V6 überzeugt dankt moderner variabler Ventilsteuerung
– Verleihung am 16. Januar 2008 auf der NAIAS in Detroit

Erneut hat es ein Triebwerk aus dem Hause Nissan in die Top Ten der „Ward’s Best Engine Awards“ geschafft. Der 3,7-Liter-V6 mit der Bezeichnung VQ37VHR wurde von der Fachjury unter die zehn besten Automobilmotoren des Jahres gewählt. Die Aggregate der Nissan-VQ-Serie sind damit die einzigen Motoren, die in 14 aufeinander folgenden Jahren und damit seit Einführung der renommierten Auszeichnung auf der Liste geführt werden. Sechs Journalisten der Ward’s Automotive Group haben diesmal 37 Motoren getestet und anhand objektiver wie subjektiver Parameter bewertet. Die Auszeichnung können ausschließlich in Serie gefertigte Motoren erhalten, die in aktuellen Modellen auf dem US-Markt mit einem Preis von höchstens 54.000 US-Dollar erhältlich sind. Die Verleihung der „Ward’s 10 Best Engines Awards“ findet am 16. Januar 2008 während der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit statt.

Getestet wurde der preisgekrönte Nissan-V6 im 2008er Modell des Infiniti G37 in Verbindung mit einem manuellen Sechsganggetriebe. Die jüngste Ausbaustufe der VQ-Serie kommt in diesem eleganten Sportcoupé der Nissan-Premiumtochter erstmals zum Einsatz. Dem 3,7-Liter-Benziner verhilft das neue variable Ventilsteuerungssystem VVEL (Variable Valve Event and Lift) zu einem enormen Leistungsschub auf jetzt 243 kW/330 PS und einem maximalen Drehmoment von 366 Nm. Im Vergleich zu dem 2007 ebenfalls ausgezeichneten VQ35HR des Infiniti G35 wurden rund 35 Prozent der Teile überarbeitet.

Für das Plus an Fahrspaß sorgen dabei Neuerungen sowohl am Lufteinlass- als auch am Abgassystem. VVEL optimiert die Luftzufuhr zu den Brennräumen und verbessert damit die Leistung und das Ansprechverhalten des Triebwerks erheblich. Das System kombiniert eine hydraulische, stufenlos variable Ventilöffnungskontrolle mit einem elektronischen, stufenlos variablen Ventilhub. Mit dieser Technik sinken Kraftstoffverbrauch und Emissionswerte. Ein vollkommen neues Abgassystem mit einheitlichen Abgaskrümmern und niedrigem Abgasgegendruck sorgt zudem für eine optimierte Motoratmung.

Die neueste Generation von VQ-Motoren bietet jedoch noch mehr. Im Vergleich zum Vorgängertriebwerk wurde das Hubvolumen um 0,2 auf jetzt 3,7 Liter vergrößert und eine besondere Leiterrahmenkonstruktion erhöht die Triebwerkssteifigkeit. Die Höhe des Zylinderblocks sowie die Durchmesser von Kurbel- bzw. Nockenwellen wurden vergrößert. Außerdem verwenden die Nissan-Ingenieure nun asymmetrische Kolbenschäfte. Zusätzliche Verbesserungen erzielen Doppel-Klopfsensoren, ein elektronisches „drive-by-wire“ Einlasssystem, Molybdän ummantelte Leichtbaukolben, Iridium-Zündkerzen und ein symmetrischer Doppel-Ansaugschacht.

Quelle: Nissan

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