NISSAN JUKE NISMO RSNOW: AUF KETTEN NOCH MEHR SPASS IM SCHNEE

Nissan Juke Nismo RSnow

Mit leistungsfähigen Allradantrieben meistern zahlreiche Nissan-Modelle selbst schwierigste Fahrbahnverhältnisse im Winter. Aber auch diese Technik lässt sich noch toppen: Sie hört auf den Namen Nissan Juke Nismo RSnow – ein Unikat des kompakten Crossovers, das dank lenkbarem Kettenantrieb extremen Spaß im Schnee verspricht. 50 Zentimeter tiefer Pulverschnee? Für den Juke Nismo RSnow kein Problem, denn die Kombination aus Ketten- und Allradantrieb macht ihn zur Pistenraupe.

Der Nissan Juke ist ein echter Hingucker auf den Schweizer Straßen. Mit seinem jugendlich frischen Design und seinem modernen Konzept erobert er die Herzen – und sichert sich mit prächtigen Verkaufszahlen einen ordentlichen Anteil am Crossover-Markt.

Die Nissan-Entwickler befassen sich seit Längerem immer wieder gern mit dem Juke. Ein Resultat ihrer Optimierungsarbeiten ist der im vergangenen Jahr lancierte Juke Nismo RS, ein 218 PS starker Crossover-Renner, der in sieben Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h sprintet.

Warum diesen kompakte Boliden nicht auch für den Winter nutzen? Gesagt – getan: Die findigen Nissan-Ingenieure ließen den Juke Nismo RSnow vom Stapel. Nach seinem Debüt im schwedischen Teil Lapplands im vergangenen Jahr kommt das einzigartige Mobil nun erstmals in die Schweiz. Bei der Nissan Snow Experience, dem Winterfahrtraining in den Bündner Alpen, wird der Juke Nismo RSnow zeigen, was in ihm steckt.

Alle Voraussetzungen für reichlich winterlichen Fahrspaß bringt er jedenfalls mit. Neben dem 1600-Kubik-Turbomotor und dem intelligenten Nissan-Allradsystem ist dabei natürlich der Kettenantrieb zu nennen. Die patentierte und lenkbare Einheit stammt von den Spezialisten des US-Unternehmens American Track Truck und nennt die schöne Bezeichnung „Dominator Track System“ ihr Eigen.

Der insgesamt 370 Kilo schwere Kettenantrieb erfordert übrigens keine größere Umbauten am Nissan Juke Nismo RSnow. Einfach die Aluräder abnehmen und die Ketten auf die regulären Naben montieren: Schon kann es beinahe losgehen. Lediglich ein paar kleine Ecken der hinteren und vorderen Stoßfänger und der Seitenschweller mussten abgerundet oder gekürzt werden, damit die Ketten ausreichend Platz in den Radkästen bekommen. Und natürlich war eine kleine Neuprogrammierung der Allradsteuerung nötig.

Mit dem modifizierten Antrieb und einer Bodenfreiheit von 45 Zentimetern entwickelt sich der Juke zur wahren Schneefräse. 50 Zentimeter tiefer Pulverschnee ist kein Hindernis, zumal die Ketten ein besonders für diesen Untergrund geeignetes Profil besitzt. Im Gegensatz zur konventionellen Pistenraupe kann der Nissan Juke Nismo RSnow aber auch ordentlich Fahrt aufnehmen, denn erst bei 85 km/h endet der Vorwärtsdrang des Crossovers.

So viel Spaß bei Eis und Schnee der Juke Nismo RSnow auch vermittelt: An eine Serienfertigung des Schneemobils ist aktuell nicht gedacht. Wer seinen Juke jedoch umbauen möchte, darf sich für Tipps gern an die findigen Ingenieure der japanischen Marke wenden.

Quelle: Nissan

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Rainer Bertram
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