NISSAN GT-R VON STILLEN

Nachdem es vor Markteinführung des neuen Nissan GT-R hieß, die Elektronik des Skyline-Nachfolgers ließe sich nicht überlisten, ein Tuning wäre somit undenkbar, sprießen Power-Umbauten mittlerweile wie Pilze aus dem Boden.
Nissan GT-R von Stillen
Ob deutsche Tuner wie Avus Performance, japanische Spezialisten wie Amuse oder TopSecret oder auch Hennessey aus den USA – der Nissan GT-R mit seinem doppelt aufgeladenen 3,6-Liter-V6 unter der Haube schwingt sich zu immer neuen Ausbaustufen empor. Jüngstes Exponat der Ausstellung „Der neue Skyline kann alles besser als der alte“ ist dieses orangene Biest von Stillen. Die US-Boys holen nicht nur satte 620 PS aus dem Aggregat (Serie: 480 PS), sie erleichterten den Allradler aus dem Land des Lächelns auch um etliche Kilos. Der Innenraum wurde bis aufs Blech gestrippt und diverse Blechteile wurden durch Carbon-Derivate ersetzt. So gehört sich das. Wenn schon Tuning, dann bitte konsequent. Ok, das Ergebnis des sechsmonatigen Umbaus ist kein Dailydriver mehr, aber wer an der Ampel mit diesem Gefährt neben einem Porsche GT2 steht zieht dafür auch nicht den Kürzeren.


In 2,9 Sekunden ballert der Nissan GT-R von Stillen auf 60 mph (96 km/h), der Sprint auf Tempo 100 dürfte somit in knapp drei Sekunden erledigt sein. Selbst den 1001 PS starken Bugatti Veyron mit seinem Sechszylinder im Heck, dem Hightech-Siebengang-DSG und Allradantrieb bekommt ein ungeübter Fahrer nicht schneller auf Landstraßentempo. Dass der Nissan dem schwergewichtigen Bugatti auf der Strecke davon fährt, dürfte klar sein. Für die in den USA so wichtige Viertelmeile benötigt der Stillen glatte 11,0 Sekunden und nach 13 Sekunden sind 130 mph (209 km/h) erreicht. Wer nun großes Interesse an den technischen Modifikationen des Wagens verspürt, der findet HIER eine Auflistung der von Stillen verbauten Teile.

Gebaut wurde der bisher extremste Nissan GT-R der uns untergekommen ist übrigens für die in Neufundland/Canada stattfindende Targa Rallye. Dieses, mehrere Tage dauernde Event erstreckt sich über 2200 Kilometer und führt auf abgesperrten Küstenstraßen rund um die Insel Neufundland. Allerdings sind nur 20 Prozent der Strecke Wertungsprüfungen, 80 Prozent sind Verbindungsetappen. Überhaupt ist die Targa Rallye mindestens genausoviel „Show“ wie „Sport“. Trotzdem wird den Wagen alles abverlangt und Mensch und Maschine gehen häufig bis ans Limit.

Quelle: evo-cars

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