NISSAN AUF DER IAA 2007

JUNGE IDEEN UND REIFE LÖSUNGEN

– Mixim: Futuristische Coupé-Studie mit Elektroantrieb
– Micra Colour + Concept: Lackierung im „Flüssigmetall“-Look
– Modellpflege für den Micra: Aufgefrischtes Äußeres und neue Technik-Details
-TIIDA: Komfortabel und geräumig

Highlights auf dem Nissan-Stand der 62. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt sind die Weltpremiere einer Konzeptstudie, ein als exklusives Einzelstück konzipiertes Show-car auf Basis eines aktuellen Modells, ein nochmals rundum verfeinerter Nissan Bestseller und ein komfortables Transportmittel für die täglichen Wege.

Konzeptstudie Nissan MiximKonzeptstudie Nissan MiximKonzeptstudie Nissan MiximKonzeptstudie Nissan MiximKonzeptstudie Nissan MiximKonzeptstudie Nissan Mixim

Konzeptstudie Mixim
Die Konzeptstudie Nissan Mixim ist ein kompaktes Auto für die autoskeptische Generation der „Computer kids“. Anstatt mit dem Auto Freunde zu besuchen oder in die Stadt zu fahren, pflegen sie lieber über das Internet Kontakt zur Außenwelt. Mit dem Mixim will Nissan sie neu für das Thema Auto begeistern. Unter anderem mit einer 1+2-Sitzanordnung, bei der der Fahrer zentral wie in einem Formel 1 Platz nimmt. Flankiert wird er von zwei leicht nach hinten versetzten Beifahrersitzen. Das Design des Lenkrads und der Steuertasten orientiert sich an Computerspielen, mit denen die Jugendlichen bestens vertraut sind.

Dank des zugleich als Elektromotor und Generator fungierenden „Super Motors“ von Nissan und kompakt bauender Lithium-Ionen-Batterien glänzt der Mixim mit spritzigen Fahrleistungen und einer praxistauglichen Reichweite. Ein Motor treibt die Vorder-, der zweite die Hinterräder an – was den Mixim zum lupenreinen Allrader macht.

Das Nissan Designteam nutzte die modernste verfügbare Antriebstechnik und kleidete sie in eine ausdrucksstarke Coupé-Form. Die wie ein Helmvisier rundgezogene Windschutzscheibe dominiert das Profil. Dreieckige Seitenscheiben, die fließende Dachlinie und das scharf abgeschnittene Heck betonen eine von einem Elektroauto bislang so nicht gekannte Dynamik.

Innen wie außen setzen wie Diamanten geformte Designelemente Akzente. Dazu zählen die seitlichen Lufteinlässe an den Hinterkanten der Türen und mit LED-Einsätzen bestückte Scheinwerfer. Die bis ins Dach reichenden oberen Seitenfenster verbinden die sanft abfallende Dachlinie mit der dramatisch angeschrägten und abfallenden Sicke, die mitten durch die Türen führt. Nach dem Öffnen der Heckklappe präsentiert der Mixim einen geräumigen Kofferraum. Neben den drei fest installierten Sitzen steht ein ausklappbarer vierter Platz hinter dem vorderen Sitzmodul zur Verfügung.

Der Mixim baut auf einem Radstand von 2,53 Metern auf; die Länge beträgt 3,70 Meter, die Breite 1,80 Meter und die Höhe 1,40 Meter. Damit ist das futuristische Elektromobil kürzer und flacher, jedoch etwas breiter als ein heutiger Nissan Micra. Mit 950 Kilogramm Gewicht ist der Mixim zudem bemerkenswert leicht.

Auch wenn die Chancen für eine Serienproduktion eher gering sind, entstand der Mixim in Einklang mit dem Nissan Green Program 2010, in dem sich das Unternehmen zu den Zielen einer nachhaltigen mobilen Gesellschaft verpflichtet.

Während der IAA wird der Mixim regelmäßig von einer niedrigen Bühne über eine Rampe auf eine erhöhte Plattform des Nissan-Standes in Halle 3.1 (Stand A01) fahren und sich so dem Publikum präsentieren.

Konzeptstudie Nissan Micra “Colour + Concept”Konzeptstudie Nissan Micra “Colour + Concept”Konzeptstudie Nissan Micra “Colour + Concept”Konzeptstudie Nissan Micra “Colour + Concept”

Micra Studie „Colour + Concept“
Das europäische Nissan Designcenter mit Sitz in London hat für die IAA einen einmaligen Micra C+C realisiert. Wobei das Kürzel C+C diesmal nicht für Coupé + Cabrio, sondern für Colour + Concept steht. Damit wollen die Designer die jüngsten Änderungen an der Micra-Baureihe mit Hilfe neuester Farb- und Lackiertechniken unterstreichen.

Der Micra Colour + Concept erstrahlt in einer Zweifarben-Kontrastlackierung, bei der sich eine dreilagige, auf den Flanken aufgetragene Schicht in Perleffekt-Weiß von der komplett in Gold getauchten Oberseite des Fahrzeugs absetzt. Die verblüffendste Wirkung entfaltet die neuartige „Flüssigmetall“-Lackierung in Gold. Sie zeichnet sich durch intensive Tiefe aus und scheint auf leichten Fingerdruck zu zerlaufen. Den spannenden „Wet“-Effekt bewirken der Grundfarbe zugesetzte Pigmente, deren Partikel dünner und flacher sind als bei konventionellen Metallic-Farben.

Auch innen hoben die Designer den starken Kontrast zwischen oberer und unterer Wagenhälfte hervor. Die Sitze erstrahlen in weißem Leder mit kontrastierenden Details und Ziernähten. Die Bodenteppiche und unteren Cockpitverkleidungen sind mit einem dunkleren Gelbton vom helleren, oberen Teil des Armaturenbretts abgesetzt.

Nissan MicraNissan Micra C+CNissan MicraNissan Micra

Die jüngste Ausgabe des Micra
Auch ein weiter gereifter Micra macht auf der IAA seine Aufwartung. Zum bevorstehenden fünften Geburtstag der Modellreihe verpasst ihr Nissan ein dezentes Facelift an der Außenhaut, neue Materialien im Innenraum sowie zusätzliche und bedienerfreundliche Technik.

Es sind clevere kleine Details wie zusätzlicher Chromschmuck, abgedunkelte Scheinwerfergehäuse und schwarz getönte B-Säulen, die den Micra nun noch erwachsener und moderner erscheinen lassen.

Die auffälligsten Änderungen gab es an der Bugpartie und im Seitenprofil. Die beiden Kühlluftschlitze, die das zentrale Nissan-Logo einfassen, erhielten einen Chromrahmen und neue Lüftungsgitter. Die zuvor in Klarglas ausgeführten Blinker tragen nun blau eingefärbte Linsen. Innen sorgen neue Oberflächen und Farben für ein ebenfalls reiferes und wertigeres Ambiente.

Den Einsatz „nutzerfreundliche Technologien“ hat Nissan im jüngsten Micra noch weiter forciert. Neu ist unter anderem ein Radio/CD-Spieler im Doppel-DIN-Format. Dank einer integrierten Bluetooth®-Schnittstelle können Anrufe von einem im Auto mitgeführten Mobil-Telefon über die Freisprechanlage geführt werden. Sie wird mit Hilfe eines Druckknopfs am Lenkrad aktiviert.

Durch einen zusätzlichen AUX-Anschluss können an die Musikanlage des Micra auch MP3-Player angeschlossen werden. Ein weiteres neues Ausstattungsdetail, der Speed Limiter, dient weniger der Unterhaltung als der Sicherheit: Über einen Knopf am Lenkrad aktiviert, warnt ein glockenartiger Ton vor dem Überschreiten der zuvor eingegebenen Höchstgeschwindigkeit.

NISSAN TIIDA
Der preislich zwischen dem NOTE und dem QASHQAI positionierte Nissan TIIDA (das Wort steht im Japanischen für den ständigen Wechsel der Gezeiten) richtet sich an Kunden, die ein eher konventionelles Auto suchen.

Nissan offeriert ihn als viertürige Stufen- und fünftürige Schräghecklimousine sowie mit drei verschiedenen Motoren: Der 1,5-Liter-Turbodiesel leistet 78 kW/105 PS, der 1,6-Liter-Benziner 81 kW/110 PS und die 1,8-Liter-Topvariante 93 kW/126 PS. Ein Sechsganggetriebe ist im TIIDA-Diesel sowie in der Variante mit 1,8-Liter-Ottomotor serienmäßig installiert. Beim 1,6 Liter großen Benziner haben Kunden die Wahl zwischen einer Fünfgangschaltung und einer Vierstufen-Automatik. Der in drei verschiedenen Ausstattungsvarianten erhältliche TIIDA hat seine besonderen Stärken in punkto Komfort, Qualität und Raumangebot.

Nissan hat drei klar umrissene Zielgruppen für den TIIDA ausgemacht: 1) Loyale Almera- und Primera-Kunden, die traditionelle Nissan-Werte wie Zuverlässigkeit und ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis schätzen. 2) Eroberungskäufer, die aus dem gleichen Segment kommen und hohen Wert auf Komfort und Qualität legen. 3) Besitzer von Fahrzeugen aus dem D-Segment, die Premium-Komfort und viel Platz auf kompakterem Raum genießen wollen.

Gerade die letztgenannte Gruppe profitiert von einem weiteren TIIDA-Bonus: Zwar gehört das Auto aufgrund seiner Länge eindeutig ins C-Segment, bietet aber mit einem Radstand von 2,60 Metern ähnlich viel Raum zum Leben wie ein Audi A4, Renault Laguna, Volkswagen Passat oder die BMW 3er-Serie. Auch das Kofferraumvolumen fällt mit bis zu 500 Litern (Viertürer) für ein Fahrzeug dieses Formats üppig aus. Zusätzliche Flexibilität beim Beladen bietet die fünftürige Schräghecklimousine: Dank einer in der Länge um 240 Millimeter variabel verschiebbaren Rückbank kann je nach Einsatzzweck entweder der hintere Knieraum oder das Ladevolumen erhöht werden.

Zu den erhältlichen Features zählen ein Satelliten-Navigationssystem, eine Klimaautomatik, Ledersitze, Automatik-Funktionen für Scheibenwischer und Scheinwerfer, Xenon-Scheinwerfer und eine Bluetooth®-Schnittstelle für den drahtlosen Betrieb von Handies.

Nissan bietet den TIIDA bereits in Japan und in den Vereinigten Staaten an, wo er unter der Bezeichnung Versa läuft. Die für Europa bestimmten Modelle produziert das Unternehmen in seinem mexikanischen Werk Civac. Zusätzlich wird die Baureihe aber auch noch in Japan und Thailand montiert.

Der TIIDA ist auf verschiedenen Märkten Ost- und Nordeuropas bereits präsent. Ab Januar 2008 wird er als dann jüngstes Mitglied der europäischen Nissan-Familie zusätzlich auch in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Spanien und Portugal erhältlich sein.

Quelle: Nissan

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