NISSAN AUF DER AMI LEIPZIG

NISSAN GT-R UND MURANO FEIERN DEUTSCHLANDPREMIERE

– Neuer Supersportwagen erstmals live in Deutschland zu bestaunen
– Zweite Generation des Murano kommt im Oktober
– Konzeptstudie Mixim und aktuelle Jahrgänge von NOTE und Micra

Auf der 18. Auto Mobil International (AMI) in Leipzig (5. – 13. April) geben zwei neue Nissan-Modelle ihr Deutschland-Debüt: Der 480 PS starke Supersportwagen GT-R geht zum sehr attraktiven Preis von 74.990 Euro ab März 2009 an den Start; die zweite Generation des Crossover-Modells Murano steht bereits ab kommenden Oktober in den Verkaufsräumen. Zusätzlich auf dem Nissan-Stand der AMI ausgestellt sind die Elektrowagen-Studie Mixim, der TIIDA, die aktuellen Jahrgänge des NOTE und Micra sowie die 4×4-Modelle des japanischen Herstellers.

GT-R kommt ab März 2009 auch als Linkslenker nach Europa
Der neue Nissan GT-R ist eine multi-talentierte Hochleistungsmaschine mit zahlreichen Technik-Premieren. Er basiert auf der neuen „Premium”-Midship-Plattform von Nissan. Das heißt: Anders als früher ist der GT-R nicht mehr die sportlichste Inkarnation der japanischen Skyline-Reihe, sondern technisch wie optisch völlig eigenständig.

Das 2+2-sitzige Coupé ist keineswegs ein kapriziöser Exote, sondern verblüffend alltagstauglich und komfortabel. Doch wer will, kann mit dem Geschoss die Nürburgring-Nordschleife in Rekordzeit umeilen – der GT-R, ein schneller Typ für alle Fälle.

Der auf 3,8 Liter Hubraum vergrößerte V6 ist ebenfalls einzigartig. Mit Hilfe von zwei IHI-Turboladern mobilisiert er bei 6.400 U/min 353 kW/480 PS. Damit ist der neue GT-R das stärkste jemals von Nissan gebaute Serienfahrzeug. Zugleich ist der Motor sehr elastisch und damit einfach zu fahren: Zwischen 3.200 U/min und 5.200 U/min stehen durch die Bank 588 Nm bereit.

Geschaltet wird im neuen GT-R über ein sequentielles Sechsstufen-Doppelkupplungsgetriebe, das in Transaxle-Bauweise im Bereich der Hinterachse montiert ist. Das Allradsystem leitet unter Zuhilfenahme der Differenziale die Kraft bei Bedarf auf alle vier Räder. Ist der GT-R auf trockener Strecke zu 100 Prozent als Hecktriebler unterwegs, gelangen je nach Schlupf der Antriebsräder bis zu 50 Prozent der Kraft nach vorn.

Neuer Murano als Mustertyp des Crossovers
Schon der erste Murano begründete 2005 einen eigenen Ansatz für das SUV-Segment. Der Crossover überbrückte die Grenzen zwischen kastenförmigem SUV und elegantem Familien-Kombi. Im Oktober 2008 kommt nun der komplett neue Nachfolger. Er übernimmt das Beste aus dem Original, veredelt dessen Talente aber in fast jeder Hinsicht.

Auch der Murano II ist eindeutig als Vertreter dieser Baureihe zu erkennen – die in Höhe der C-Säule steil nach oben geführte Fensterlinie ist eine Murano-Designikone. Doch bei genauem Hinsehen wird deutlich, dass kein Karosserieteil unangetastet blieb.

Innen bietet der Murano nun Business-Class-Komfort. Ein neues Kombiinstrument, neue Sitze, weiches Leder mit Doppel-Naht und Einlagen aus Aluminium heben das Interieur vom Niveau eines sportlichen SUV auf das einer Luxuslimousine.

Der 3,5-Liter-V6-Motor leistet in seiner jüngsten Evolutionsstufe 188 kW/256 PS. Das maximale Drehmoment stieg auf nunmehr 334 Nm. Die Kraft wird über ein weiter entwickeltes, stufenloses CVT-Getriebe weitergeleitet. Ist der Murano auf festem Untergrund mit Frontantrieb unterwegs, leitet der ALL-MODE-Allradantrieb über eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung bedarfsgerecht bis zu 50 Prozent der Kraft an die Hinterräder.

Zu den praktischen Details gehören eine elektrische Heckklappe, die sich per Fernbedienung öffnen und auch wieder schließen lässt. Mit in die Seitenwände des Kofferraums integrierten Ziehgriffen sind die geteilten Lehnen der Rückbank mit einem Handgriff umlegbar. Damit nicht genug, ist es nun möglich, sie per Knopfdruck elektrisch wieder in die aufrechte Stellung zurück zu bringen.

Neben der bereits aus anderen Nissan-Modellen bekannten Rückfahrkamera überwacht im neuen Murano erstmals ein zweites Objektiv den Bereich rund um das rechte Vorderrand und nimmt so vor allem hohen Bordsteinen ihren Schrecken.

Studie Mixim und übrige Modellpalette
Die Konzeptstudie Mixim ist ein auf künftige jugendliche Zielgruppen zielendes Elektroauto im Coupé-Design. Dank des zugleich als Elektromotor und Generator fungierenden Super Motors von Nissan und modernster Lithium-Ionen-Batterien glänzt es mit spritzigen Fahrleistungen und einer großen Reichweite. Ein Motor treibt die Vorder-, der zweite die Hinterräder an – was den Mixim zum lupenreinen Allradler macht. Mit drei vollwertigen Sitzplätzen und einer Art Notsitz im Fond gibt es genügend Möglichkeiten für eine lebhafte Kommunikation – welche die avisierten Kundschaft heute noch eher über das Internet pflegt.

Ebenfalls in Leipzig zu besichtigen ist die aktuelle Micra-Baureihe. Sie erscheint zu Beginn ihres fünften Produktionsjahres in nochmals leicht revidierter Form – mit Änderungen am Interieur und Exterieur sowie bedienerfreundlichen Technologien, die dem Kleinwagen auch weiterhin eine Top-Position in seinem Segment sichern. Auch der Nissan NOTE zeigt sich im aktuellen Jahrgang 2008, zu dem unter anderen ein neuer Top-Diesel mit 76 kW/103 PS und Partikelfilter zählt.

Abgerundet wird das AMI-Aufgebot von Nissan durch den gerade erst frisch eingeführten TIIDA, den QASHQAI sowie den 4×4-Modellen X-TRAIL, Pathfinder, Patrol und Navara.

Quelle: Nissan

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: