NISSAN AMUSE GT-R PHANTOM

Nissan GT-R von AmuseDass das Steuergerät des neuen Nissan GT-R nicht leicht zu knacken seien würde, hatten die Japaner schon vor seiner Markteinführung angekündigt.

Auf Druck der japanischen Gesetzgebung hatte der Autobauer sich allerlei einfallen lassen, um dem ausufernden Tunen seines Allrad-Sportwagens Einhalt zu gebieten. Immerhin brachten es einige Exemplare der letzten Generationen auf weit über 1200 PS und Geschwindigkeiten jenseits der 330 km/h. Doch all die Vorsichtsmaßnahmen beim aktuellen Modell (R35: 3,8-Liter-V6, 480 PS, 588 Nm) haben den Tuning-Wahn bestenfalls gebremst.


Aufhalten kann man Tuner wie Top Secret, Mines und Amuse niemals. So verwundert es nicht, dass letzterer nicht nur bereits ein Kit mit 611 PS im Programm hat, sondern auch schon an einem Komplettumbau arbeitet. Werden die 611 PS noch durch Umprogrammierung des Steuergerätes und eine Titan-Abgasanlage (+ 29 PS) erreicht, kommen demnächst zwei größere Turbolader (HKS GT30 Pro Turbos) zum Einsatz. In der ersten Ausbaustufe sollen so 650 PS erreicht werden (ohne weitere Modifikationen). Rein technisch könnten die beiden Turbo jeweils 500 PS bereitstellen, dafür werden dann allerdings tiefgreifendere Eingriffe nötig.

Schon jetzt stellt der Phantom GT-R von Amuse 780 Newtonmeter bereit und dank der Erweiterung des Drehzahlbands bis 7200 U/min (Serie: 6400) sollen jetzt 334 km/h Spitze drin sein (Serie: 314 km/h). Zur Sprintzeit gab der Tuner leider noch keine Infos bekannt, die 3,6 Sekunden der Serienversion dürften aber wohl recht deutlich unterboten werden.

Quelle: evocars-magazin.de

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