NEUE EINSTIEGSMOTOREN FÜR SIEBENSITZIGEN NISSAN-CROSSOVER

QASHQAI+2 – ANGEBOT AUSGEWEITET

Nissan QASHQAI+2– 1,6-Liter-Benziner und 1,5-Liter-Turbodiesel ergänzen Motorenpalette
– Wahlmöglichkeit für Kunden von 14 auf 19 Varianten erweitert
– Einstiegspreis sinkt auf 22.190 Euro


Nissan hat die Angebotspalette für seinen siebensitzigen Crossover-Familienwagen QASHQAI+2 um zwei neue Einstiegsmotoren erweitert. Der 1,6-Liter-Benziner leistet 84 kW/114 PS und wird mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert; der 1,5-Liter-Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung und serienmäßigem Diesel-Partikelfilter schickt 76 kW/103 PS über eine Sechsgang-Box an die Vorderräder. Beide Motoren verrichten auch schon im fünfsitzigen Schwestermodell ihren Dienst und sind ausschließlich in Kombination mit Frontantrieb zu ordern.

Mit der Ausweitung des Angebots sinkt der QASHQAI+2-Einstiegspreis und beginnt ab sofort für Benziner-Kunden bei 22.190 Euro, während der 1.5 dCi ab 24.140 Euro erhältlich ist. So steigert Nissan das Wahlangebot von 14 auf jetzt 19 Varianten inklusive der Modelle mit ALL MODE-4×4-Antrieb. Topmotorisierungen bleiben der 2,0-Liter-Benziner mit 104 kW/141 PS und der 110 kW/150 PS starke 2,0-Liter-dCi (mit piezoelektronisch gesteuerten Einspritzdüsen und Mehrphasen-Einspritzung). Für den größeren Turbodiesel in Kombination mit Allradantrieb hat Nissan optional eine Version mit Sechsstufen-Wandlerautomatik im Programm; das 4×4-Modell mit 2,0-Liter-Benziner kann mit dem besonders effizient arbeitenden CVT-M6-Getriebe verknüpft werden.

Die seit Oktober 2008 von Nissan zusätzlich zum 2007 eingeführten Fünfsitzer ins Programm genommene QASHQAI+2-Version richtet sich an Kunden, die sich von Vans oder Kombis nicht angesprochen fühlen oder denen der „normale“ QASHQAI etwas zu klein ist. Zusammen mit dem ebenfalls neuen Murano festigt das QASHQAI-Duo den Ruf Nissans als Pionier vielseitig nutzbarer Crossover-Modelle.

Unverkennbare Design-DNA
Der QASHQAI+2 übernimmt viele Design-Elemente des Original-Entwurfs, setzt sich jedoch aus fast jedem Blickwinkel deutlich davon ab. Der im europäischen Nissan-Designcenter in London-Paddington entwickelte Wagen ist nur bis zur A-Säule mit dem fünfsitzigen Pendant identisch – was dahinter folgt, wurde auf zum Teil subtile Weise abgeändert.

Um die Platzbedürfnisse von bis zu sieben Reisenden erfüllen zu können, ist der QASHQAI+2 im Vergleich zum kleineren Bruder vor allem länger und höher. Während der Nissan-Crossover in seiner Gesamtlänge um 210 Millimeter wuchs, legte er beim Radstand um 135 Millimeter und in der Höhe um 36 Millimeter zu. Die äußeren Modifikationen umfassen neue Seitentüren und -fenster, eine geänderte Heckklappe und einen neuen Kühlergrill mit Chromlamellen. Ein um 140 Millimeter verlängertes Glas-Panoramadach gehört zum serienmäßigen Ausstattungsumfang.

Zusätzlich verfügen alle QASHQAI+2 über eine silberfarbene Dachreling; die Fensterscheiben bestehen ab der B-Säule aus dunkel getöntem Glas. Dank der neu geformten Hecktür und abgeänderter Seitenverkleidungen wuchs die Breite der Laderaumöffnung um 224 Millimeter auf 1,18 Meter. Zugleich sank die Höhe der Ladekante um 13 auf 770 Millimeter.

140 Liter mehr Stauraum als im fünfsitzigen Pendant
Die dritte Sitzreihe ist komplett im Unterboden versenkbar – also auch bei Nichtgebrauch immer an Bord. Im umgeklappten Zustand fasst der Laderaum des QASHQAI+2 stattliche 550 Liter – um bis zu 140 Liter mehr als im Original-Modell. Die Lehnen der auf Kinder und maximal 1,60 Meter große Erwachsene zugeschnittenen Einzelsitze lassen sich siebenfach in der Neigung verstellen.

Um den Einstieg nach ganz hinten zu erleichtern, lässt sich die zweite Bank über einen Weg von 240 Millimeter längs und im Verhältnis 60:40 separat verschieben. Im Gegensatz zur zweigeteilten Ausführung des Fünfsitzers sind die Lehnen sogar in drei Teilen (40:20:40) umlegbar. Zudem lassen sie sich in der Neigung neunfach in Winkeln zwischen 15 und 25 Grad justieren.

Fahrwerks- und Lenkungsabstimmung gezielt angepasst Mechanisch bedient sich der QASHQAI+2 nicht nur bei den Motoren bei seinem Baureihenbruder. Vorn kommt eine Einzelradaufhängung an Federbeinen, hinten eine ebenfalls unabhängige Multi-Link-Konstruktion zum Einsatz. Die Fahrwerks- und Lenkungsabstimmungen wurden dem leicht höheren Gewicht (+ 100 kg) und der größeren Zuladung angepasst.

Je nach Ausstattungsniveau gehören eine Fahrtlichtautomatik, ein Regensensor, eine automatische Verriegelung der Türen nach dem Anfahren, eine Geschwindigkeitsregelanlage, elektrische Fensterheber, Einparksensoren, 17 Zoll große Leichtmetallfelgen sowie der Intelligent Key (drahtloser Transponder in Form einer Fernbedienung) zur Grundausrüstung. Die Klimaanlage stützt sich auf einen leistungsstärkeren Kompressor, so dass auch die Fond-Passagiere bei angenehmen Temperaturen reisen können. Eine spezielle Luftaustrittsdüse auf der Mittelkonsole sorgt für einen milden und leisen Zustrom kalter Luft in Richtung Fahrer und Beifahrer.

Das Sicherheitspaket des QASHQAI+2 ist identisch mit dem des Fünfsitzers: Sechs Airbags (je zwei Front- und Seitenairbags sowie zwei Curtainbags) sind ebenso wie pyrotechnische Gurtspanner und aktive Kopfstützen Standard.

Rückfahrkamera im Verbund mit Navigationssystem
Zu den populären Ausstattungsoptionen zählen eine Lederausstattung und das um eine Rückfahrkamera ergänzte Birdview-DVD-Navigationssystem. Das sieben Zoll große LCD-Farb-Display übernimmt dabei eine Doppelfunktion, indem es nicht nur die Straßenkarte sondern auch das Bild der Kamera abbildet.

Nissan QASHQAI+2

Quelle: Nissan

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