HALBJAHRES- GESCHÄFTSBERICHT FÜR DAS FINANZJAHR 2008

NISSAN VERZEICHNET NETTOERGEBNIS VON 126,3 MILLIARDEN YEN

– Trotz Absatzsteigerung: Finanz- und Wirtschaftskrise belasten das Ergebnis
– Umsatzrendite bei 3,9 Prozent

Tokio, 31. Oktober 2008 – Die Nissan Motor Co., Ltd., hat heute die Finanzergebnisse für die ersten Hälfte sowie für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2008 bekannt gegeben. In den ersten sechs Monaten (April bis September 2008) des am 31. März 2009 endenden Finanzjahres 2009 erzielte der japanische Automobilhersteller ein Nettoergebnis nach Steuern von insgesamt 126,3 Milliarden Yen (1,19 Milliarden US-Dollar, 0,78 Milliarden Euro) – ein Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 40,5 Prozent, den Nissan vornehmlich auf ungünstige Wechselkurse, die schwer wiegende Absatzschwäche des US-Marktes und die Risikoabsicherung für Leasingrückläufer auf dem US-Markt zurückführt. Zudem orderten die Käufer zum Teil Fahrzeuge mit einem vergleichsweise geringeren Ausstattungsniveau.

In der Zeit zwischen April und September 2008 betrug der Nettoumsatz 4,8693 Billionen Yen (45,89 Milliarden US-Dollar, 29,91 Milliarden Euro), der damit zum Vorjahr um 3,9 Prozent gesunken ist. Das Betriebsergebnis ging um 47,8 Prozent auf 191,6 Milliarden Yen (1,81 Milliarden US-Dollar, 1,18 Milliarden Euro) zurück, während die Umsatzrendite bei 3,9 Prozent lag. Zudem weist das Unternehmen ein Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit von 202,7 Milliarden Yen (1,91 Milliarden US-Dollar, 1,25 Milliarden Euro) aus, 43,7 Prozent weniger als 2007.

Weltweit steigerte Nissan im Berichtszeitraum seinen Absatz im ersten Geschäftshalbjahr um 4,7 Prozent auf insgesamt 1.902.000 Fahrzeuge. Während in den USA der Gesamtmarkt um 15,1 Prozent zurückging, hielt sich das Minus bei Nissan mit 3,4 Prozent in Grenzen. Mit einem Absatz von insgesamt 516.000 Einheiten steigerte das Unternehmen seinen US-Marktanteil um 0,9 auf nun 7,2 Prozent. Im gesamten nordamerikanischen Raum verkaufte Nissan 666.000 Fahrzeuge. Auf dem Heimatmarkt Japan sank der Absatz um 4,3 Prozent auf insgesamt 318.000 Einheiten, wohingegen sich das Unternehmen in Europa um 0,7 Prozent auf 306.000 Fahrzeuge verbesserte. In den anderen Weltmärkten verzeichnete Nissan einen Anstieg um 20,6 Prozent auf 612.000 Einheiten, der hauptsächlich auf das Wachstum in China und im Mittleren Osten zurückzuführen ist.

„Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hinterlässt tiefe Spuren in allen Bereichen unserer Branche“, kommentierte Nissan-Präsident und CEO Carlos Ghosn, die Ergebnisse bei der Präsentation in Tokio. „Besonders schädlich sind das immer noch schwache Konsumklima und die globale Kreditklemme. Da wir auch für die zweite Jahreshälfte keine Entspannung auf den Märkten sehen, ergreifen wir alle notwendigen Maßnahmen, um das Unternehmen vor Schaden zu bewahren und so erfolgreich agieren zu können, sobald sich die Rahmenbedingungen verbessert haben.“

Ergebnisse des zweiten Quartals 2008
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres ist das Nettoergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 38,8 Prozent auf 73,5 Milliarden Yen (0,69 Milliarden US-Dollar, 0,45 Milliarden Euro) gesunken. Der Nettoumsatz schrumpfte um 3,7 Prozent auf 2,5221 Billionen Yen (23,77 Milliarden US-Dollar, 15,49 Milliarden Euro) und das Betriebsergebnis lag mit 111,7 Milliarden Yen (1,05 Milliarden US-Dollar, 0,69 Milliarden Euro) 48,9 Prozent unter Vorjahresniveau; dies führt zu einer Umsatzrendite im zweiten Quartal von 4,4 Prozent. Das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit betrug 120,2 Milliarden Yen (1,13 Milliarden US-Dollar, 0,74 Milliarden Euro); dies entspricht einem Minus von 42,5 Prozent.

Nissan hat im zweiten Quartal weltweit 966.000 Fahrzeuge verkauft, ein Plus von 2,7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Im Geschäftsjahr 2008 bringt Nissan weltweit neun neue Modelle an den Start. Während im zweiten Quartal der QASHQAI+2 auf den europäischen Markt rollten, stehen bis Ende März 2009 noch fünf globale Einführungen aus: der NP200 PICK-UP in Südafrika, das KIX Mini-SUV, die neue Generation der Design-Ikone Cube und der Fairlady Z (370Z) in Japan sowie das G37 Cabrio der Premiummarke Infiniti in den USA.

Die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise haben eine sprunghafte und unbeständige Atmosphäre geschaffen, die auch für den Rest des laufenden Geschäftsjahres bestehen bleibt. Weil verlässliche Vorhersagen über die weitere gesamtwirtschaftliche Entwicklung fehlen, hat das Unternehmen unter Rücksichtnahme aller Einflussfaktoren die Prognosen für das Betriebsergebnis und für das Nettoergebnis des Geschäftsjahrs 2008 geprüft und auf 270 Milliarden Yen (2,54 Milliarden US-Dollar, 1,66 Milliarden Euro) bzw. 160 Milliarden Yen (1,51 Milliarden US-Dollar, 0,98 Milliarden Euro) korrigiert.

Als Folge des korrigierten Betriebsergebnisses zahlt Nissan eine Zwischendividende von 11,0 Yen je Aktie. Detaillierte Angaben zur zweiten Ausschüttung werden nach Zustimmung der Gesellschafter bei der jährlichen Jahreshauptversammlung im Juni 2009 bekannt gegeben.

Hinweis: Den Angaben in US-Dollar und Euro liegen die Wechselkurse von 106,1 Yen pro Dollar und 162,8 Yen pro Euro zugrunde. Dies sind die durchschnittlichen Wechselkurse der ersten Hälfte des am 31. März 2009 endenden Geschäftsjahres 2008.

Quelle: Nissan

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