VON DER KONSOLE AUF DIE STRECKE

VON DER KONSOLE AUF DIE STRECKE– Europafinale mit einwöchigem Racecamp in Silverstone beendet.
– Viele prominente Mentoren mit Formel-1-Vergangenheit.
– Sieger unter 830.000 Teilnehmern: Wolfgang Reip, 25, aus Belgien.
– Die beiden österreichischen Starter im guten Mittelfeld.

Die vierte Auflage der GT Academy – eine Kooperation von Nissan und PlayStation – ist Geschichte. Mit dem legendären Racecamp in Silverstone (18.-25. August) wurde das mehrstufige Auswahlverfahren, an dessen Ende eine Rennfahrerkarriere winkt, auch mit österreichischer Beteiligung beendet. Gewinnen konnte diesmal ein Belgier: Der 25-jährige Student Wolfgang Reip setzte sich gegen 35 weitere Finalisten aus elf Ländern durch und wird damit im kommenden Jänner einen Nissan 370Z GT4 beim 24-Stunden-Rennen in Dubai pilotieren.

Wie erfolgreich die GT Academy mittlerweile ist, belegt eine eindrucksvolle Zahl: Mehr als 830.000 Gamer haben sich allein in Europa für eine Teilnahme am Wettbewerb entschieden; mehr als 10.000 davon in Österreich. Danach erfolgten mehrstufige nationale Auswahlverfahren, in dessen Verlauf sich die Besten der Besten für eine Teilnahme am Racecamp in Silverstone qualifizierten. Im Falle Österreichs waren dies Christoph Stingeder (NÖ) und Mathias Reisner (Stmk). Im Falle der Schweiz waren dies Rolf Ueltschi und Guillaume Blanc.

Auf der legendären F1-Strecke in Silverstone wechselten die Gamer erstmals von der Spielkonsole ins Auto. Dabei wurden sie von prominenten Mentoren begleitet, unter anderem den Formel-1-Größen René Arnoux, Sébastien Buemi, Vitantonio Liuzzi, Johnny Herbert oder Bas Leinders. Auch die GT Academy-Gewinner der Vorjahre, die heutigen Rennfahrer Lucas Ordonez, Jordan Tresson und Jann Mardenborough, waren als Instruktoren für die Rookies vor Ort.

Nach mehreren Ausscheidungskämpfen auf und abseits der Strecke qualifizierten sich die besten sechs Finalisten für das letzte, entscheidende Rennen. Die beiden Österreicher waren zu diesem Zeitpunkt leider bereits ausgeschieden.Dagegen konnte sich der Berner Rolf Ueltschi als Gruppenbester fürs Finale qualifizieren und hatte die Chance am letzten Rennen in einem Nissan 370Z auf dem Grand-Prix-Kurs bei schwierigen, regennassen Bedingungen sein Können unter Beweis zu stellen. Der Schweizer hat das Spitzenrennen beinahe gemacht und kann als Viertbester aus den mehreren 100’000 Teilnehmern mächtig stolz auf sich sein. Das Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs war damit ein würdiger Schlusspunkt für die aufwendige Talentsuche.

Das letzte Rennen fand in identischen Nissan 370Z unter schwierigen, regennassen Bedingungen auf dem Grand-Prix-Kurs statt und war damit ein würdiger Schlusspunkt für die aufwändige Talentsuche. Für den Gewinner Wolfgang Reip ist der Sieg hingegen erst ein Anfang. In den nächsten Monaten wird er das intensive „Driver Development Programme” der GT Academy besuchen, um fit für seinen ersten echten Einsatz auf der Rennstrecke zu sein.

Quelle: Nissan

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