VOM VIRTUELLEN ZUR REALITÄT

GT ACADEMY 2012 DIE SCHWEIZER SIEGER STEHEN FESTDie Teilnehmer der Schweizer Nissan GT Academy erlebten beim Schweizer Finale eine erste Stunde der Wahrheit. Beim nationalen Finale in Derendingen (SO) tauschten sie die Sony PlayStation gegen einen realen Nissan 370Z. Für das Nissan Racecamp in Silverstone (GB) qualifizierten sich Guillaume Blanc und Rolf Ueltschi.

Rennfahren bis die Computer glühen und die Augen brennen. Teilnehmer des Rennfahrer-Casting-Wettbewerbs Nissan GT Academy kennen keinen Schmerz und keine Müdigkeit. Jetzt haben sich die schnellsten Schweizer PlayStation Racer für das alles entscheidende Racecamp vom 17. bis 26. August auf der britischen Traditionsrennstrecke Silverstone qualifiziert. Dort, wo der Motorsport zuhause ist, werden die virtuellen Rennfahrer real getrimmt, geschlaucht und bis zum Umfallen geprüft. Die besten Gamer qualifizieren sich dann für eine echte Rennfahrerausbildung und vier bestreiten auf einem Nissan 370Z GT4 das 24h-Rennen von Dubai 2013.

Wer nun glaubt, die Teilnehmer der Nissan GT Academy seien alles blassgesichtige Teenager und Computer-Freaks, der irrt. Das Durchschnittsalter der Kandidaten, die sich Online und bei Live-Events der Herausforderung stellten, den Sprung von der Sony PlayStation in einen realen Nissan GT-Rennwagen zu schaffen, lag deutlich über 30 Jahre.

Schweizer Sieger beim nationalen Finale in Derendingen (SO) wurden der 31-jährige Guillaume Blanc aus Lavigny (VD) und der 32-jährige Rolf Ueltschi aus Weissenburg (BE). Für beide blieb das Rennfahren bisher eine Leidenschaft, die sie ausschliesslich auf der Sony PlayStation ausleben konnten. Beide haben ihr Talent an der GT Academy daher schon mehrmals testen lassen und träumen schon lange von einem Umstieg von der PlayStation in einen echten Rennwagen.

Bei der vierten Schweizer Austragung der Nissan GT Academy hat es für Blanc und Ueltschi geklappt. Jetzt geht es mit anderen nationalen Siegern zum Racecamp nach Silverstone: «Das ist ein Traum. Ich weiss, was mich da erwartet. Harter realer Drill und ein reales Rennfahrzeug. Ob ich da bestehen werde, kann ich nicht sagen. Vom virtuellen zum echten Rennwagen ist ein grosser Schritt, das habe ich bei einer früheren Finalteilnahme in Le Castellet erfahren, als ich mit dem 328 PS starken Nissan 370 Z Rennluft schnuppern durfte.»
Wie Guillaume Blanc trainiert auch der Berner Banker Ueltschi seit vielen Jahren engagiert mit der PlayStation: «Meine ersten Rennen fuhr ich auf dem Commodore 64. Mit dem Online-Spielen habe ich gespürt, dass ich Talent habe und daher noch mehr trainiert. Meine Lieblingsstrecken sind die Nürburgring-Nordschleife und Suzuka. Das sind Fahrerstrecken, die auch realen Rennfahrern gefallen.»

Rolf Ueltschi hat aber nicht nur mit seinem Lieblings-PlayStation-Fahrzeug, einer Rennversion des Nissan GT-R, trainiert: «Wenn man im Racecamp eine Chance haben will, muss man topfit sein. Ich habe mich gut vorbereitet. Seit Monaten gehe ich pro Woche vier- bis fünfmal ins Krafttraining oder joggen. Ich will bereit sein und alles geben können, um meine Chance zu packen.»

Quelle: Nissan

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