TITELVERTEIDIGER VON 2010 NICHT AM START / STEFAN SAHM MUSS VERLETZUNGSBEDINGT PASSEN

CRAFT BIKE TRANSALP powered by NISSANEtwas weniger als zwei Monate vor dem Start der 14. CRAFT BIKE TRANSALP powered by NISSAN hat Stefan Sahm das achttägige Mountainbike-Etappenrennen für Zweierteams (16. – 23. Juli 2011) von Mittenwald (GER) nach Riva del Garda (ITA) abgesagt. Der deutsche Profi vom Team Bulls, der im letzten Jahr gemeinsam mit seinem Landsmann Karl Platt den Gesamtsieg, eingefahren hatte, muss aufgrund einer diagnostizierten Beinvenenthrombose im linken Knie kürzer treten. Damit ist klar: eine Titelverteidigung des erfolgreichen Duos, das auch schon 2007 und 2008 triumphiert hatte, ist nicht mehr möglich.

„Die Diagnose war natürlich ein Schock für mich, aber jetzt weiß ich wenigstens, woran ich bin und warum es seit März nicht richtig lief“, blickt der Wahlschweizer, der seit Wochen über Schmerzen im Kniegelenk geklagt hatte, zurück. „Als mir klar wurde, was in den vergangenen Wochen alles hätte passieren können, musste ich mich erst mal setzen.“


Im schlimmsten Falle hätte Sahm im Rennen sogar eine Lungenembolie erleiden können. „Laut den Ärzten hatte ich jedenfalls riesiges Glück und dazu einen verdammt guten Schutzengel. Den möchte ich in der nächsten Zeit aber nicht überanstrengen.“ Zumal das Risiko starker innerer Blutungen im Falle eines Sturzes während der vom Mountainbike-Profi absolvierten Therapie deutlich höher ist.

Denn momentan wird „Sahmurai“ nun mit Marcumar behandelt, einem Medikament, das die Gerinnungsfähigkeit des Blutes stark herabsetzt und die Auflösung des Thrombus beschleunigen soll.

Die Dauer der Behandlung wird voraussichtlich um die drei Monate in Anspruch nehmen, so dass der Arbeitgeber des 34-Jährigen, der Kölner Rennstall Team Bulls, sich schon jetzt Gedanken über die Teamformationen für die kommende Hatz über die Alpen macht, die in diesem Jahr mit 670,25 Kilometern (21.504 Hm) die längste Transalp ist, die es jemals gab.

„Wir werden wohl mit Karl Platt und Thomas Dietsch an den Start gehen. Beide sind Spezialisten für Etappenrennen und kennen sich schon lange. Deswegen sollten sie auch gut harmonieren und als Duo Chancen haben, um den Gesamtsieg mitzufahren“, erklärt Friedemann Schmude. Außerdem wird die Teamleitung auch dem Nachwuchs eine Chance geben. „Die genaue Konstellation steht aber noch nicht fest“, so der Teammanager.

Quelle: bike-transalp.de

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