SUPERSPORTWAGEN ZUM SUPERPREIS

Nissan GT-R Track Pack– 40 Jahre Nissan in Deutschland
– Nissan 240Z als erster bezahlbarer Sportwagen
– Damals wie heute maximale Leistung zu minimalen Kosten

Sie sind die umlagerten Stars jedes Automobilsalons, die Trumpfkarten in allen Autoquartetts und die Traumwagen für alle, die Tempo und schnelle Formen begehren. Sportwagen scheinen seit jeher über den Massenmodellen des automobilen Alltags zu schweben, nicht zuletzt weil sie für die meisten Autofahrer unerschwinglich sind. Mit zumindest einer Ausnahme: der Nissan Z-Serie. Mit der Einführung des 240Z im Jahr 1969 machte Nissan Traumautos erstmals erschwinglich. Nissan gelang, was bis dahin niemand für möglich gehalten hatte. Der aufregend gezeichnete Hochgeschwindigkeitssportwagen 240Z wurde zu Preisen von Kompaktklassemodellen angeboten und schrieb Geschichte als meistproduzierter zweisitziger Sportwagen aller Zeiten. Mehr noch: Trotz bezahlbarer Preise und einer Millionenauflage blieb die Nissan Z-Serie bis heute so begehrenswert wie es nur echte Traumautos sind.

Vom ersten 240Z bis zum aktuellen 370Z zählen die Nissan Modelle zu den schärfsten und schnellsten Sportwagen mit maximaler Leistung zu minimalen Kosten. Wem dies nicht genügt, für den gibt es noch eine Steigerung. Seit 2009 ist der Nissan GT-R Mitglied der elitren Fraktion ultimativer Vmax-Racer, die bei aller Alltagstauglichkeit für immer neue Bestmarken auf Rennstrecken sorgen. Trotz dieser Talente bleibt auch der GT-R dem Grundsatz von Nissan treu, dass Supersportwagen nicht superteuer sein müssen. Vielmehr zeichnet auch den GT-R ein günstiges Preis-Leistungsverhltänis aus.

Geradezu sensationell preiswert war dagegen der erste 240Z, der 1969/70 in den Schaurumen amerikanischer Nissan Händler von Kunden und Sportwagenliebhabern so dicht umlagert wurde wie bis dahin kein anderes Importfahrzeug. 3.500 Dollar kostete der 240Z bei Markteinführung in den USA. Das war nicht einmal die Hälfte des Betrags, den europäische Hersteller für vergleichbare Sechszylinder-Sportcoupés berechneten und kaum mehr als ein Vierzylinder-Sportwagen oder manche kompakte Limousine kostete. Hinzu kam beim 240Z eine umfassende Serienausstattung, wie sie bis dahin überwiegend Fahrzeugen aus höheren Klassen vorbehalten war. Radio mit elektrischer Antenne, Sicherheitsgurte, getönte Scheiben, leichtgewichtige Sportfelgen und Schalensitze lieferte Nissan ohne Mehrpreis. Als vergleichsweise günstig eingestuft wurden in der damaligen Presseberichterstattung auch die laufenden Kosten des Nissan 240Z.

Auch in Deutschland präsentierte sich der 240Z als edler Sportwagen für Enthusiasten, dies aber zu günstigen Preisen wie im automobilen Supermarkt. Gerade einmal 19.500 D-Mark wies die Preisliste bei der deutschen Markteinführung im Jahr 1973 aus, damit war der zweisitzige Nissan in seinem Segment konkurrenzlos preiswert. Rekord-Verkaufszahlen und lange Lieferzeiten wie in Amerika erzielte der schnelle Samurai in der Alten Welt aber noch nicht. Vorläufig fehlte es ihm an Bekanntheit und entsprechendem Prestige. Anders wurde dies erst nach Rallye- und Rundstreckenerfolgen. Markenbotschafter und Marktöffner waren die Z-Modelle dafür von Anfang an, nicht zuletzt dank der bis heute konkurrenzlosen Preiswürdigkeit.

Quelle: Nissan

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