SA-DAKAR: LAVIEILLE, ROMA UND COX/SCHRÖDER ALS BESTE NISSAN IM DREIERPACK

marathonrally.com

Alles blickt auf Volkswagen und X-raid BMW – wir werfen einmal einen Blick auf die Nissan im Feld. Davon gibt es Zahlreiche – und gleich drei Nissan kämpfen dicht-an-dicht um die Top-Position. Mit 06:03:32 Stunden und Platz 9 in der Gesamtwertung führt der französische Ex-FIA World Cup Sieger Christian Lavieille mit Jean-Michel Polato die Nissan Riege an – und das trotz eines Ausritts am Montag.

Lavieille pilotiert einen Dessoude Nissan Proto, der grob auf dem Ex-Werks Nissan von 2004 basiert und schon zweimal die Pharaonen Rally in Ägypten gewann.

Dienstag hatten die Franzosen Glück im Unglück: “Wir waren gut unterwegs, dann setzte der Regen ein” berichtet Lavieille. “Die Strecke war wie Schmierseife. In einer Kurve flogen wir ab, landeten an einem Baum und beschädigten den Nissan stark.”


Doch es wird noch besser: “Die Fans waren unsere Rettung. Sofort halfen sie uns wieder auf die Strecke, wir verloren kaum Zeit. Kaum war unser Nissan auf der Strecke, krachte der nächste Teilnehmer in die gleiche Stelle. Wären wir nur Sekunden länger dort stehengeblieben, wäre der Nissan Schrott. So waren die Schäden überschaubar und wir brachten den Proto sicher ins Ziel.”

Hinter dem Dessoude-Piloten lieferten sich zwei Overdrive-Nissan Navara ein heisses Duell. Nani Roma aus Spanien und das südafrikanisch-deutsche Duo Cox/Schröder fahren mit fast exakt baugleichen Fahrzeugen – und letztlich im gleichen Team.

Dennoch schenkte man sich nichts. Das Ergebnis: Roma und sein Beifahrer Gilles Picard stehen Gesamt auf Platz 10, Cox und Schröder nur knapp 6 Minuten dahinter auf Platz 11.

Ausruhen dürfen sich alle drei Nissan nicht – denn auf Platz 15 kommt kontinuierlich aber schnell ein dritter Overdrive Nissan. Das russische Paar Alexander Mironenko und Sergey Lebedev bleibt auf den Fersen der Kollegen. Dahinter bleibt es Nissan-technisch erstmal ruhig. Erst auf Platz 32 folgt der Chilene Boris Garafulic – ebenfalls im Overdrive-Nissan aber eben nicht so schnell.

Quelle: maranthonrally.com

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