SA-DAKAR 2011: TEAM DESOUDE KOMMT MIT SECHS AUTOS UND EINEM MOTORRAD

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SA-Dakar 2011: Team Dessoude 2010Viele Rally-Schmieden haben die Dakar-Absage 2008 und die Wirtschaftskrise nicht überlebt. Umso besser die Nachricht vom französischen Team Dessoude: Man startet auf der Dakar mit einem grossen Team durch, betreut sechs Pkw und erstmals ein Motorrad. Dazu betreut man Mitsubishi Brasilien, die mit einem Mitsubishi Racing Lancer an den Start gehen.

Die Servicecrew begleitet die Rally mit zwei T5-Servicetrucks, einer T4 Fast Assistance und einem Pressefahrzeug. “Dabei ist unser Team international wie selten” freut sich Teamchef André Dessoude, “wir haben Mitglieder aus Frankreich, Spanien, Portugal, der Ukraine, China und Angola.”


Früher galt Dessoude als Nissan-Spezialist, 2003 und 2004 unterstützte man das Nissan Werksteam. Heute liegt der Schwerpunkt immer noch auf Nissan – doch man experimentiert auch gerne. Der Mix macht´s. Und so setzt man im Team auf bewährte Fahrzeuge, eigene Neuentwicklungen und Prototypen.

Schon berühmt sind die “Dessoude Klassiker”, zwei Nissan Pathfinder T2 im 90er-Jahre Design und ein Nissan Navara T1 von 2003. Alle drei “Oldies” starten als Kundenfahrzeuge. Der Navara wird eingesetzt von Carlos Oliveira und Ricardo Corticadas aus Angola, in den beiden Pathfindern starten Frédéric Chavigny/Willy Alcaraz und David Deslandes (Nachwuchstalent aus der Rallycross-Szene).

Kein Geringerer als Ex-Weltmeister Christian Lavieille pilotiert das “Flaggschiff” der Dessoude-Flotte, den “Dessoude Proto 5”, eine Weiterentwicklung des Werks-Nissan Prototypen von 2004. Ihm zur Seite sitzt traditionell Jean-Michel Polato. Beide gelten als “Entwicklungsfahrer” für den Proto, gewannen damit bereits die Pharaonen Rally, fackelten den Vorgänger aber auch schon einmal auf der Dakar ab.

China hat Tradition bei Dessoude. Versuchte man 2010, mit einem zum “Great Wall” umgebauten Nissan für Aufsehen zu sorgen, kehrt man in diesem Jahr wieder zu alten Ideen und setzt zwei Chinesen in einen China-Nissan. Der sieht in diesem Jahr ziemlich gut aus – ist aber eine Weiterentwicklung des alten Nissan Pathfinder im neuen China-Kleid – dafür aber als T1 Prototyp. Pilotiert wird der Nissan von Dakar-Debutant Hongzhi Guo, ihm zur Seite steht der erfahrene Denis Schurger.

Eher “niedlich” sieht der Sadev-Buggy aus, der von Ex-Freeclimbing Weltmeisterin Isabelle Patissier und ihrem Freund Thierry Delli-Zotti pilotiert wird. “Der Buggy ist nagelneu, günstig und hat ordentlich Power” erklärt André Dessoude den neuen Buggy. “Vielleicht eine Idee für die Zukunft.” Im Vorjahr war die Französin noch mit eine aufwändigen SMG-Buggy gestartet.

Last but not least findet sich noch eine Motorsport-Grösse im französischen Team: Der Spanier Jaime Puig, besser bekannt als Seat Motorsport-Chef. Puig navigiert den Renault T4-Truck, pilotiert wird dieser von dem Spanier Salvador Servia.

Quelle: marathonrally.com

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