ROST ZWINGT NISSAN ZUM MASSENRÜCKRUF

Jetzt hat der japanische Autobauer Nissan erneut einen umfangreichen Rückruf zu stemmen. Insgesamt mehr als 600.000 Fahrzeuge ruft das Unternehmen in Nord- und Südamerika und Afrik zurück. Betroffen von dem Rückruf sind vor allem die in den USA verkauften Pick-ups Frontier und Xterra-Geländewagen sowie die Limousine Sentra.

Grund für den Rückruf von rund 300.000 Frontier und 280.000 Xterra ist Rost, der an der Lenkung der Geländefahrzeuge auftreten kann und im Extremfall zum Bruch der Lenkachsen führen könnte. Betroffen sind Fahrzeuge, die zwischen 2001 und 2008 in US-amerikanischen und brasilianischen Werken gebaut worden sind. Zu Unfällen sei es in dem Zusammenhang bislang jedoch nicht gekommen, versicherte das Unternehmen.


Außerdem beordert Nissan 18.500 Limousinen des Modells Sentra zum Austausch einer Batterieklemme in die Werkstätten. Bemängelt werden Kontaktschwierigkeiten, die das Anspringen des Motors erschweren und ihn unter Umständen während der Fahrt auch ausgehen lassen.

Für Nissan ist es die zweite große Rückholaktion in diesem Jahr. Erst im Frühjahr hatte der Autobauer weltweit mehr als 500.000 Fahrzeuge aufgrund defekter Bremspedale und Tankanzeigen zurückgerufen. (Auto-Reporter.NET/arie)

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