NOCH MEHR LEISTUNG BEI WENIGER VERBRAUCH

Nissan GT-R– Motorleistung auf 550 PS und 632 Nm angehoben
– Verbrauch sinkt leicht von 12,0 auf 11,8 Liter/100 Kilometer
– Von 0 auf 100 km/h in 2,8 Sekunden

Die Entwicklung des ikonischen Nissan GT-R steht nie still. Das beweist die jetzt in Japan vorgestellte Ausgabe zum Modelljahr 2012, mit der Nissan die Performance seines Supersportwagens weiter steigert. Neben einer die Leistung auf- und die Emissionen abbauenden Kur für den aufgeladenen 3,8-Liter-V6 spendierten die Ingenieure dem GT-R eine nochmals verwindungssteifere Karosserie, optionale Kohlefaser/Keramik-Bremsen, eine serienmäßige Rückfahrkamera und Präzisions-Tieftöner für das BOSE Sound System. 

Nissan führt die aktuellste Version des GT-R ab dem 24. November zunächst in Japan ein; Anfang 2012 kommt sie dann auch nach Europa. Der Einstiegspreis wird in Deutschland 92.400.- Euro betragen. Der GT-R Modelljahr 2012 besticht durch das erneut angehobene Leistungsniveau bei zugleich gesenkten Verbräuchen und Emissionen. Während der Durchschnittsverbrauch von 12,0 auf 11,8 Liter/100 Kilometer sank, nahm die Leistung des Motors von 390 auf 404 kW (550 PS) bei 6.400/min zu. Parallel dazu schöpft das V6-Aggregat aus 632 statt zuvor 612 Nm Drehmoment – und das über einen Bereich zwischen 3.200 und 5.800 Umdrehungen. Diese Leistung katapultiert den GT-R von 0 auf 100 km/h in 2,8 Sekunden. (Gemessen am 3. November 2011 auf dem Sendai Highland Racetrack bei einer Lufttemperatur von 19,5 Grad Celsius.)


Motor
Die Nissan-Motoreningenieure hatten neben dem Ansprechverhalten des Triebwerks speziell den Durchzug aus mittleren und niedrigen Drehzahlen im Fokus. Dazu nahmen sie folgende Modifikationen vor:

– Effizienteres Ansaugsystem
– Verringerter Luftströmungswiderstand durch die Verlegung der Ansaugkrümmer auf die Oberseite der Zylinderbänke sowie den Einsatz von Kunstharz für den vergrößerten Ansaugtrichter des Ladeluftkühlers
– Optimiertes Auslasssystem mit verbesserter Emissions-Kontrolle
– Kompakterer und damit noch leichterer Unterflur-Katalysator mit verringertem Abgasgegendruck zugunsten abgesenkter Emissionen
– Natrium-gekühlte Auslassventile sowie weiter optimierte Abstimmung der Ventilsteuerzeiten, des Zündzeitpunkts und des Kraftstoff/Luft-Gemisches.

Getriebe
Eine verstärkte Schaltgabel und ein noch robusteres Befestigungslager für das Schwungradgehäuse bescheren dem GT-R-Piloten ab sofort ein noch flüssigeres und geschmeidigeres Schaltgefühl. Zugleich füllt Nissan das Differential des GT-R neu mit dem High Performance-Öl R35 COMPETITION Type 2189E der Viskositätsklasse 75W140.

Karosserie
Die Verstärkung bestimmter Bereiche im rückwärtigen Motorraum und am Instrumententräger lässt den Nissan GT-R nun noch direkter auf Lenkeingaben des Fahrers reagieren. Das typische Go-Kart-Feeling wird dadurch intensiver erlebbar. Verstärkt wird dieser Effekt durch noch präzisere Fertigungsmethoden im GT-R-Werk sowie verschärfte Prüfstands-Tests der Rohkarosserien auf mögliche Vibrationen.

Bremsen und Fahrwerk
Nur für rechtsgelenkte Versionen des allradgetriebenen GT-R führt Nissan darüber hinaus erstmals eine asymmetrische Aufhängungsgeometrie ein. Weil auch die Kardanwelle für die Vorderachse beim GT-R auf der rechten Seite verläuft, kommen auf der linken Seite härtere Federn zum Einbau als auf der rechten. Zugleich wird an der Hinterachse die linke Aufhängungsstrebe nach oben, die rechte dagegen nach unten geführt. Im Stillstand des Fahrzeugs sind die Radlasten so ungleich verteilt – gleichen sich während der Fahrt jedoch sofort an. Positive Effekte des asymmetrischen Layouts sind mehr Fahrspaß und ein höherer Abrollkomfort.

Interieur
Zum Modelljahr 2012 stattet Nissan den GT-R generell ab Werk mit einer Rückfahrkamera aus. Die bislang verwendeten BOSE Tieftöner werden durch ursprünglich für den Einbau im GT-R EGOIST entwickelte BOSE Precision Subwoofer ersetzt. Diese garantieren eine noch brillantere Wiedergabe der Bässe.

Quelle: Nissan

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