NISSANS ZUKÜNFTIGE TECHNOLOGIE VON BIENEN UND FISCHEN INSPIRIERT

NISSAN STUDIERT DAS VERHALTEN VON FISCHEN UM UNFÄLLE ZU VERMEIDEN 2013Die Ingenieure von Nissan haben sich für die Entwicklung neuer zukünftiger Technologien der Mobilität durch das Tierreich inspirieren lassen. Die Ziele der längerfristigen Forschung und Entwicklung von Nissan sind es, praktisch keine Verkehrstoten bzw. schwer verletzte Insassen zu erreichen. Toru Futami, Technischer Direktor sagte, dass die Untersuchung über das Verhalten der Tiere in der Gruppe Ingenieuren zu verstehen hilft, wie Fahrzeuge für ein sicheres und effizienteres Fahren miteinander interagieren sollen.

Das Forschungsteam hat das Roboterfahrzeug EPORO (EPisode 0 Robot) unter Verwendung einer Laser-Entfernungsmesser-Technologie entworfen – inspiriert durch die Facettenaugen der Hummel, mit denen diese in einem Winkel von 300 Grad sehen kann. Sechs Roboterfahrzeuge des Typs Epoto kommunizieren untereinander um gegenseitig ihre Positionen zu überwachen und Kollisionen zu vermeiden. Sie verhalten sich dabei wie Fische, die in der Lage sind, nebeneinander oder in einer Reihe zu schwimmen.

“Bei den aktuellen Verkehrsregeln sollen Autos via Stopp-Signalen in ihren Fahrbahnen zum Stillstand kommen, aber wenn alle Autos autonom wären, gäbe es keine Notwendigkeit mehr für Fahrbahnen und sogar Signale könnten verschwunden sein. Ein Schwarm Fische hat keine Fahrbahnen aber sie schaffen es, extrem dicht nebeneinander zu schwimmen. Also wenn Autos dasselbe innerhalb einer Gruppe leisten sollen, sollten wir in der Lage sein, mehr Autos auf einer Straße mit derselben Breite fahren zu lassen ohne das es zu einem Stau kommt.”, erläuterte Tohru Futami.

Tohru Futami fügte hinzu, dass die Roboterfahrzeuge auch miteinander an Kreuzungen kommunizieren, welches zuerst fahren und welches stehen bleiben soll. Dadurch würden Ampeln überflüssig.

Vor der Entwicklung von EPORO schuf Nissan den biometrischen Autoroboterantrieb oder BR23C, der die verblüffende Fähigkeit der Kollisionsvermeidung von Hummeln nachahmt. Es war ein gemeinsames Projekt mit dem Forschungszentrum für zukunftsweisende Wissenschaft und Technologie der renommierten Universität von Tokio in Japan.

Inspiriert von den Facettenaugen der Biene, die in einem Winkel von 300 Grad alles sehen können, so erkennt auch der Laser-Entfernungsmesser Hindernisse in einem Radius von 180 Grad und bis zu einer Entfernung von 2 Metern. Der BR23C berechnet den Abstand zum Hindernis und sendet dann sofort ein Signal an einen Mikroprozessor, der diese Information übersetzt und bewegt so das Fahrzeug, dass eine Kollision vermieden wird.

“Der entscheidene Moment ist die Erkennung eines Hindernisses”, erklörte Toshiyuki Andou, Manager von Nissan Mobility Laboratory und leitender Ingenieur des Projekts. “Der Autoroboter imitiert die Bewegungen einer Biene und ändert sofort die Richtung, indem er die Räder in einem rechten Winkel oder größer dreht schwenkt um eine Kollision zu vermeiden.

Quelle: Nissan

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