NISSAN ZIELT AUF WACHSTUM IN EUROPA

NISSAN ZIELT AUF WACHSTUM IN EUROPAMit einem neuen Rekordanteil an den europäischen Neuzulassungen hat sich Nissan erfolgreich gegen den allgemeinen, durch die weltweite Wirtschaftskrise verursachten Abwärtstrend der Automobilindustrie behauptet.

Der Marktanteil von Nissan in Europa stieg von 3,8 Prozent im Jahr 2011 auf 3,9 Prozent im Jahr 2012, während der Gesamtmarkt um über sechs Prozent auf den mit 17,6 Millionen Einheiten niedrigsten Stand seit 1979 zurückging.

Das Unternehmen verbuchte im letzten Jahr 665.756 Neuwagen-Verkäufe in Europa. Ein Ergebnis, zu dem die Kernmärkte Großbritannien (plus zehn Prozent) und Russland (plus zwölf Prozent) besonders stark beitrugen. Insgesamt meldeten 22 europäische Märkte höhere Absatzzahlen als im Vorjahr. In Spanien hat Nissan sogar die Top-Position unter den asiatischen Anbietern erobert. Zugleich blieb auch 2012 der Qashqai das beliebteste Modell – eines von drei neu verkauften Fahrzeugen ging auf das Konto des Crossovers.

Auch die Bänder in den Nissan Werken liefen 2012 weiter auf Hochtouren. Nissan Motor Manufacturing UK (NMUK) – größtes europäisches Werk des Unternehmens mit Sitz in Sunderland – erreichte erstmals in seiner Geschichte eine Jahresproduktion von über 500.000 Autos.

Ende Januar 2013 setzte die nordostenglische Fertigungsstätte schon den nächsten Meilenstein: mit dem Bau des siebenmillionsten Fahrzeugs seit ihrer Gründung im September 1986. Auf dem Nissan Stand in Genf sind mit dem Leaf und dem neuen Note zwei Modelle made in Sunderland zu sehen.

Zusammen mit 3,2 Millionen Einheiten aus den spanischen Werken und zusätzlichen 178.000 aus dem jüngsten Werk Nissans im russischen St. Petersburg hat das Unternehmen bis Ende 2012 insgesamt fast 10,4 Millionen Limousinen, Crossover, SUV und leichte Nutzfahrzeuge in Europa produziert.

„Unser Erfolg auf einem schrumpfenden Markt ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen”, sagt Paul Willcox, Vice President, Verkauf & Marketing, Nissan Europa. „Wichtigster Erfolgsgarant ist das kontinuierliche Investment in unsere lokalen Fertigungseinrichtungen. Über 80 Prozent aller neu in Europa verkauften Nissan wurden auch hier gebaut – was beweist, wie nah wir am Puls der europäischen Kunden sind.”

An dieser Situation wird sich dank fortlaufender Investitionen auch künftig nichts ändern.

2012 förderte Nissan die Produktion neuer Modelle in Spanien, Russland und dem Vereinigten Königreich mit über 500 Millionen Euro.

Anfang Februar 2013 gab Nissan den Bau eines neuen Pkw-Modells ab 2014 in Barcelona bekannt – was die Produktion des bislang auf die Montage von leichten Nutzfahrzeugen und 4×4-Modellen beschränkten Werkes um jährlich 80.000 Einheiten steigern wird.

Damit nicht genug, hat Nissan das Volumen des ebenfalls in Katalonien produzierten Ein-Tonnen-Pick-ups um zusätzliche 24.000 Einheiten jährlich erhöht. Zugleich wird dort künftig auch der Elektro-Antriebsstrang für den Nissan Leaf und Nissans zweites Elektroauto, den komplett in Barcelona produzierten e-NV 200, montiert.

Insgesamt hat Nissan mehr als 130 Millionen Euro für die Zukunftssicherung des Standortes Barcelona bewilligt – und damit über 4.000 neue Jobs -1.000 im Werk und 3.000 im lokalen Zuliefersektor – geschaffen.

Die weitere Expansion in Russland bleibt nicht auf das Werk St. Petersburg beschränkt. Denn zusätzlich baut das in Togliatti beheimatete Joint-Venture zwischen der Renault/Nissan-Allianz und Avtovaz eine für den russischen Markt entwickelte Stufenhecklimousine mit dem traditionsreichen Namen Almera.

In den nächsten fünf Jahren wird Russland darüber hinaus die Wiedergeburt des Markennamens Datsun erleben. Das englische Werk Sunderland hingegen wird ein neues, auf europäische Bedürfnisse zugeschnittenes Kompaktmodell der Marke Infiniti neu in sein Portfolio aufnehmen.

„Obwohl wir eine globale Marke sind und die daraus erwachsenden Synergieeffekte gern nutzen, sind wir uns zugleich sehr bewusst, dass unterschiedliche Märkte unterschiedliche Anforderungen stellen. Durch die hohen Investitionen in lokale Fertigungsstätten können wir unseren europäischen Kunden originäre europäische Modelle anbieten – und trotzdem Nutzen aus globalen Plattformen und Entwicklungsprogrammen ziehen”, sagt Willcox.

Die Verkaufserfolge von Nissan haben aber auch noch eine andere Erklärung: die Innovationskraft und der Mut, Konventionen infrage zu stellen. Beispiel Qashqai: Mit diesem Modell erfand Nissan das Segment des kompakten Crossovers komplett neu. 2012 – rund sechs Jahre nach dem Debüt – rollen bereits weltweit über eine Million Fahrzeuge dieses Modells auf den Straßen. Eine Erfolgsstory ohnegleichen, die 2012 gegenüber 2011 sogar nochmals einen Anstieg der Verkäufe erlebte! Und der Nissan Juke, weltweit erster kompakter Crossover, tritt in die Fußstapfen seines größeren Bruders. Seine Absatzzahlen nahmen 2012 gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent zu.

Nissan ist darüber hinaus die weltweit führende Marke für Elektrofahrzeuge. Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Leaf fand weltweit bereits über 50.000 Käufer – und ist damit das mit Abstand erfolgreichste Elektrofahrzeug aller Zeiten. Zwei Jahre nach dem Debüt wird nun eine weiterentwickelte Version des Leaf im Werk Sunderland gebaut. Mit über 100 Änderungen – viele davon auf konkreten Kundenwunsch – wird sie den Bedürfnissen europäischer Autofahrer noch mehr gerecht.

Der elektrische Antriebsstrang des Nissan Leaf kommt auch im neuen e-NV200 zum Einsatz. Die Elektro-Version des vielfach prämierten Kleintransporters (u.a. “Van of the Year 2010″) ist Nissans zweites Zero Emission-Modell.

Nissans Einsatz für die Umwelt erschöpft sich jedoch nicht allein in neuen Elektro-Autos und -Vans. Das Unternehmen arbeitet zum Beispiel aktuell eng mit Regierungen, lokalen Behörden, Energieunternehmen und Infrastruktur-Betreibern zusammen. Gemeinsames Ziel ist der zügige Ausbau eines europäischen Netzes von Schnellladestationen.

Hintergrund: Können Elektrofahrzeuge ähnlich schnell „aufgetankt” werden wie Benziner, entfällt eines der am häufigsten genannten Bedenken gegen die Anschaffung eines Elektroautos: das langwierige Nachladen der Batterie.

Die Innovationsfreunde der Nissan-Designer und -Ingenieure ist auch am neuen Note abzulesen – neben Juke, Qashqai und Leaf ein weiteres Produkt aus Sunderland. In dem ab September/Oktober an den Start gehenden B-Segment-Modell führt Nissan fortschrittliche Sicherheitssysteme zur weiteren Reduzierung von Verkehrsunfällen ein – nicht selbstverständlich für einen in großen Stückzahlen gebauten Kompaktwagen.

Auf sportlich ausgerichtete Fahrer zielen die Nismo-Modelle. Die beiden ersten Vertreter der neuen Nissan-Linie – Juke Nismo und 370Z Nismo – gehen in diesen Wochen in Europa an den Start.

„Innovation, Begeisterungsfähigkeit und die Suche nach neuen Wegen sind das Fundament des Erfolges von Nissan. Er kommt zu einer für die Industrie nicht gerade einfachen Zeit – spiegelt jedoch unsere Fähigkeit zur schnellen Anpassung an wechselnde Marktbedingungen wider. Eine weitere Stärke liegt in den innovativen Crossover- und Elektromodellen – und auch in fortschrittlichen Kompakten wie dem neuen Note.”

„Unser Ziel, zur meistverkauften asiatischen Marke in Europa aufzusteigen, gilt mehr denn je. Wir sind diesbezüglich weiter auf Kurs – dank einer stetig breiter werdenden Modellpalette, des Wachstums in neuen und etablierten Märkten, weitgehend lokaler Fertigung und des nicht nachlassenden Willens zur Innovation” sagt Willcox.

Quelle: Nissan

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