NISSAN-WERKE IN JAPAN NEHMEN NACH UND NACH WIEDER IHRE ARBEIT AUF

  • Europäische Produktionsstätten bleiben weiterhin betriebsfähig
  • Weitere Sach- und Geldspenden des Unternehmens
  • Fast alle ausländischen Nissan Mitarbeiter haben Japan inzwischen verlassen
  • Nissan-Spendenaktion mit Rotem Kreuz in Deutschland angelaufen

Die Naturkatastrophe im Nordosten Japans hat im Moment keine Auswirkungen auf die Produktion der europäischen Werke. Sämtliche Werke von Nissan Europe bleiben betriebsfähig, die Produktion erfolgt planmäßig. Daneben konnten inzwischen die Schäden an allen Produktionsstätten in Japan – mit Ausnahme des Werkes Iwaki – behoben werden. Allerdings wird es noch einige Zeit benötigen, bis die Teileanlieferung durch die Zulieferer wieder ohne Einschränkung erfolgen kann. Das Werk Iwaki ist aufgrund diverser Nachbeben in der Region schwerer betroffen, so dass die Maßnahmen zur  Wiederaufnahme der Produktion längere Zeit in Anspruch nehmen.

Der derzeitige Stand im Einzelnen:

  • Die Werke Oppama, Tochigi, Yokohama und Nissan Shatai unterliegen einem  Produktionsstopp bis Sonntag, 20. März 2011 (Teile des Werkes Yokohama haben bereits am 13. März ihre Tätigkeit wieder aufgenommen).
  • Im Werk Kyushu und Nissan Shatai Kyushu erfolgte die schrittweise Aufnahme der Produktion bereits ab Donnerstag, 17. März. Parallel dazu werden derzeit die Teilebestände überprüft. Ob eine weitere Produktion nach dem 19. März möglich ist, bleibt derzeit offen.
  • Aus den Werken JATCO’s Fuji und Fujinomiya, in denen Getriebe für Nissan gefertigt werden, wird über partielle Schäden an Gebäuden und Maschinen berichtet. Die Produktion wurde deshalb gestoppt und der Schadensumfang wird derzeit ermittelt.

Die Nissan Motor Corporation erwartet durch die Naturkatastrophe in Japan keine kurzfristigen Auswirkungen auf den Absatz der Fahrzeuge oder deren Verfügbarkeit in Europa. Dazu trägt die breit aufgestellte Produktionskapazität in Europa bei, die rund 80 Prozent aller auf diesem Kontinent verkauften Fahrzeuge abdeckt. Es befindet sich ein ausreichender Bestand an Fahrzeugen auf Lager, um die Kundennachfrage mindestens für die kommenden sechs Wochen zu befriedigen. Mittelfristig könnte es durch den Ausfall in Japan zu Auswirkungen in Europa kommen, über den Umfang lassen sich zurzeit jedoch noch keine Angaben machen.

Nahezu sämtliche in Japan lebenden ausländischen Mitarbeiter sind in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Für die übrigen ständig in Japan lebenden Beschäftigten ist eine Rückreise in ihre Heimatländer bis spätestens Samstag, 19. März, vorgesehen.

Die Nissan Motor Corporation hat die Sicherheit für sämtliche ausländische Mitarbeiter und deren Familien in Japan sichergestellt. Das Unternehmen steht in engem Kontakt zu diesen Personen. Zudem sind alle Geschäftsreisen nach Japan ausgesetzt.

Nissan ist bewusst, dass eine Vielzahl von ausländischen Regierungen ihren Staatsbürgern empfohlen hat, ihre Abreise aus dem Großraum Tokio in Erwägung zu ziehen. Das Unternehmen unterstützt jeden europäischen Mitarbeiter bei seiner persönlichen Entscheidung, das Land zu verlassen oder zu bleiben.

In Anbetracht des verheerenden Erdbebens und den Auswirkungen des Tsunamis in Japan spendet Nissan Europe eine Million US-Dollar in Geld- und Sachspenden, um die Hilfsmaßnahmen für das Land zu unterstützen. Mit dieser Summe liegt die Spendenhöhe von Nissan aktuell bei mehr als 3,6 Millionen Euro. Darunter fallen Spenden des Unternehmens ebenso wie die von Mitarbeitern als auch die Bereitstellung von 50 Fahrzeugen zur Unterstützung der Hilfsorganisationen in den betroffenen Regionen.

Wie die meisten europäischen Länder hat auch Nissan Center Europe eine Spendenaktion zur Unterstützung der Not leidenden Menschen in Japan ins Leben gerufen. Bei dieser Aktion kooperiert Nissan mit dem Deutschen Roten Kreuz, das die Spenden an das Japanische Rote Kreuz weiterleitet. Alle Nissan Mitarbeiter, Nissan Handelspartner, Zulieferer, Kunden und selbstverständlich alle anderen, die ihre Solidarität mit den Opfern der Katastrophe in Japan bekunden wollen, können ihre Spende ganz einfach per SMS dem Deutschen Roten Kreuz zukommen lassen – oder auf ein eigens eingerichtetes Spendenkonto einzahlen. Spenden an das Deutsche Rote Kreuz sind steuerlich absetzbar.

  • Um per Mobiltelefon zu spenden, sendet man eine SMS an das Deutsche Rote Kreuz (Rufnummer 81190) mit dem Stichwort „DRK” und hilft mit 5 Euro zuzüglich Transportleistung. 4,83 Euro davon gehen direkt dem Deutschen Roten Kreuz zu.
  • Natürlich kann auch über den Spenderservice unter der Rufnummer 0 18 05/41 40 04 (Festnetz: 14 Cent pro Minute, Mobil: maximal 42 Cent pro Minute) gespendet werden.

Quelle: Nissan

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