NISSAN WELTWEIT AUF DEN PISTEN UNTERWEGS

Nissan Le Mans– Elf Prototypen mit Nissan-Power starten bei den 24 Stunden von Le Mans
– Michael Krumm gibt auf Nissan GT-R ein Comeback in Japan
– GT Academy 2012 erstmals mit eigener deutscher Serie

Nissan und seine Motorsport-Tochter NISMO haben ihr Motorsportprogramm 2012 vorgestellt. Schwerpunkte des globalen Engagements sind die Beteiligung mit vier Fahrzeugen vom Typ GT-R an der japanischen Super-GT-Serie, die Lieferung von Nissan Motoren für LMP2-Prototypen, die unter anderem bei den 24 Stunden von Le Mans starten, und die Unterstützung von Kundenteams, die den neuen GT-R NISMO GT3 einsetzen. Auch 2012 wird Nissan den elektrisch angetriebenen LEAF NISMO RC bei Demonstrationsfahrten vorführen und so beweisen, dass Motorsport mit Null Emissionen durchaus attraktiv sein kann. Last but not least wird die GT Academy für Nachwuchsstars auf der Sony PlayStation um eine deutsche Serie erweitert. Und für 2013 hat Nissan bereits den Einstieg in die australische V8-Supercar-Serie angekündigt – der bei weitem populärsten Meisterschaft in „Down under”.

Das Nissan Engagement im Detail:

Japan

Super GT500
In der japanischen Super GT-Serie tritt Nissan mit vier weiterentwickelten Modellen des Typs GT-R R35 an. Deren 3,4 Liter großer V8-Motor (VRH34B) wurde im Einklang mit Änderungen des Reglements nochmals leistungsgesteigert und mit einer optimierten Drehmomentkurve ausgestattet. Ein neues Aerodynamik-Paket, ein weiter abgesenkter Fahrzeugschwerpunkt und eine noch ausgewogenere Gewichtsverteilung sollen die Siegchancen zusätzlich erhöhen.

Im Auto mit Startnummer 1 des MOLA-Teams gehen die amtierenden Meister Ronnie Quintarelli (Italien) und Masataka Yanagida an den Start. Michael Krumm, amtierender GT1-Weltmeister mit Nissan, verlegt nach zwei Jahren Unterbrechung seine Aktivitäten zurück nach Japan. Er teilt sich das Werksauto von NISMO mit seinem kongenialen Partner Satoshi Motoyama. Mit dem Japaner hatte der gebürtige Reutlinger bereits 2003 die Meisterschaft gewonnen.

Abgerundet wird das GT-R-Quartett durch die Autos des Teams Impul mit Joao Paulo de Oliveira (Brasilien)/Tsugio Matsuda und den GT-R von Kondo Racing mit Björn Wirdheim (Schweden)/Hironobu Yasuda. Die Koordination des Gesamteinsatzes von Nissan in der Super-GT-Serie übernimmt weiter Kunihiko Kakimoto; die Reifen liefern Bridgestone (NISMO und Impul), Michelin (MOLA) und Yokohama (Kondo).

Super GT 300
Erstmals beteiligt sich Nissan mit dem neuen GT-R NISMO GT3 in der GT300 Klasse der Super GT. Am Steuer sitzen mit Yuhi Sekiguchi und Katsumasa Chiyo zwei je 24jährige Fahrer, die sich in der Nissan-Nachwuchsschulung (Nissan Advanced Scholarship) für höhere Aufgaben empfohlen haben. Ein weiteres Talent, Daiki Sasaki (20), geht mit Nissan-Unterstützung in der nationalen Klasse der japanischen Formel-3-Meisterschaft an den Start.

Erstmals beteiligt sich Nissan mit dem neuen GT-R NISMO GT3 in der GT300 Klasse der Super GT. Am Steuer sitzen mit Yuhi Sekiguchi und Katsumasa Chiyo zwei je 24jährige Fahrer, die sich in der Nissan-Nachwuchsschulung (Nissan Advanced Scholarship) für höhere Aufgaben empfohlen haben. Ein weiteres Talent, Daiki Sasaki (20), geht mit Nissan-Unterstützung in der nationalen Klasse der japanischen Formel-3-Meisterschaft an den Start.

Europa

Le Mans Serie (LMS) und 24 Stunden von Le Mans
Von den 18 für die 24 Stunden von Le Mans (16./17. Juni) genannten LMP2-Fahrzeugen sind nach jetzigem Stand elf mit dem Nissan VK45DE-Motor bestückt. Der 4,5 Liter große V8-Saugmotor kommt mit dem klassischen Zylinderbankwinkel von 90 Grad und leistet rund 450 PS. Das amtierende Siegerteam der europäischen Le-Mans-Serie, Greaves Motorsport, peilt mit dem Fahrertrio Alex Brundle/Tom Kimber-Smith und Lucas Ordonez (GT Academy Sieger 2009) die erfolgreiche Titelverteidigung an. Für die 24 Stunden von Le Mans bildet Ordonez im von Tim Greaves geleiteten Team eine Mannschaft mit Vater (Martin) und Sohn Brundle. Die europäische Le-Mans-Serie beginnt am 31. März mit den 6 Stunden von Le Castellet und umfasst insgesamt fünf Läufe.

World Endurance Championship (WEC)
Nissans Trumpfkarte in der erstmals ausgetragenen World Endurance Championship (WEC) ist das französische Signatech Team unter der Regie von Philippe Sinault. Neben Franck Mailleux und Olivier Lombard gehört mit Jordan Tresson ein weiterer Sieger der GT Academy (2010) zur Piloten-Crew. Die WEC umfasst legendäre Langstrecken-Klassiker wie die 12 h von Sebring (17. März) oder die 24 Stunden von Le Mans. Mit Rennen in Südamerika, Asien, den USA, Europa und im Nahen Osten (Bahrain) entfaltet sie globale Publikumswirkung.

GT Academy

Die 2008 von Nissan Europa und Sony gegründete GT Academy wird in diesem Jahr erstmals um eine rein deutsche Serie erweitert. Sie bleibt dem Kerngedanken der Akademie treu: im Zuge eines mehrstufigen Auswahlverfahrens aus den schnellsten virtuellen Rennfahrern jene herauszufiltern, die ihren auf der Spielkonsole gezeigten Speed auch auf einer realen Rennstrecke abrufen können.

In einem ersten Sichtungsdurchgang wird Nissan ab dem 10. März über 16 Wochen 32 Finalisten bestimmen, die sich Mitte Juli zu einem zweitägigen Deutschland-Finale am Nürburgring treffen. Die zwölf Besten lädt Nissan dann für August zu einem fünftägigen Racecamp ins britische Silverstone ein – dem Ort des Finales.

Eine dreiköpfige Jury – darunter Michael Krumm sowie Bob Neville, Teammanager des britischen Nissan-Rennstalls RJN, – entscheidet über Promotion und Nicht-Bestehen. Der Gewinner der Endausscheidung erhält als Hauptpreis ein Intensiv-Fahrertraining und einen garantierten Startplatz bei den 24 Stunden von Dubai 2013.

Blancpain Endurance Serie
Auch der dritte und bislang letzte Sieger der GT Academy, Jann Mardenborough, bleibt 2012 unter den Fittichen von Nissan. Auf dem neuen GT-R NISMO GT3 darf sich der 20jährige aus Cardiff mit Hilfe der erfahrenen Kollegen Alex Buncombe und Christopher Ward bei der Blancpain Endurance Serie beweisen. Vorbereitet wird das Auto vom Team RJN. Die Blancpain Endurance Serie geht über sechs Läufe und gastiert am 22. September auch auf dem Nürburgring. Für den Saisonauftakt im April in Monza haben rund 50 Fahrzeuge gemeldet – ein Zeichen für die wachsende Popularität dieser von zehn verschiedenen Marken beschickten Meisterschaft.

Nordamerika

GRAND-AM Continental Tire Sports Challenge und Pirelli World Challenge
B. J. Zacharias und Bryan Heitkotter (Sieger der amerikanischen GT Academy 2011) starten auf einem Nissan 370Z in der GS-Klasse der von der Grand-Am-Organisation veranstalteten Continental Tire Sports Car Challenge. Lara Tallman und Vesko Kozarov sind mit einem Altima Coupé in der ST-Klasse aktiv.

Mit einem GT-R geht Mike Skeen in der GT-Kategorie der vom Sports Car Club of America (SCCA) organisierten Pirelli World Challenge ins Renngeschehen. Ein 370Z ist das Wettkampfgerät für die in der GTS-Klasse gemeldeten Rick Bushey, Greg Shaffer und Brian Kleeman.

Off Road-Serien
Auch abseits befestigter Pisten ist Nissan in den USA prominent vertreten. Carl Renezeder hat mit einem Nissan Titan Pick-up für die Lucas Oil Off Road Serie (2WD und 4 WD-Klasse) gemeldet; Casey Currey führt einen weiteren Titan in der Prop Light-Klasse aus. Ebenfalls mit einem Titan geht Chad Hord die 2WD-Klasse der Off-Road-Championship-Serie an; Brad Lovell vertraut in der Pro Light-Divison einem Nissan Frontier.

Australien

V8 Supercar Championship
Erstmals nach 20jähriger Pause wird Nissan 2013 wieder in der Premier League des australischen Tourenwagen-Sports mitmischen. Für den Start in der spektakulären V8 Supercar Championship bereitet das Team Kelly Racing nicht weniger als vier Autos vor. Die jahrelang von Ford und der GM-Tochter Holden monopolisierte Serie soll nach Willen der Veranstalter künftig leichter für neue Hersteller geöffnet werden und gilt mit weitem Abstand als populärste Motorsportserie Australiens. Geplant sind für die Zukunft bis zu 18 Rennen über einen Zeitraum von 40 Wochen, darunter erstmals auch Events außerhalb Australiens.

Der Nissan GT-R Skyline „R32″ verdankte seinem Ruf des Godzilla nicht zuletzt den Siegen 1991 und 1992 beim berühmten Bathurst 1000, wo er dank Allradantrieb und 550 PS aus einem Bi-turbo-Sechszylinder die favorisierten Holden- und Ford-V8 schlug.

Quelle: Nissan

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