NISSAN SETZT METHANOL-BRENNSTOFFZELLEN EIN

Nissan wird als erster Automobilhersteller Methanol-Brennstoffzellen für Flurförderzeuge kommerziell einsetzen.

– Methanol-Brennstoffzellen reduzieren die CO2-Emissionen

Nissan Nordamerika (NNA) ist der erste Fahrzeughersteller, der kommerziell Methanol-Brennstoffzellen in Flurförderzeuge (Schlepper) im Montagewerk Smyrna, Tennessee, einsetzt. Die Methanol-Brennstoffzellen von Oorja Protonics, OorjaPacTM bieten eine energieeffiziente und kostengünstige Batterie-Ladevorgang für 60 Schlepper, mit denen Tausende von Kfz-Teilen in der ca 500.000 Quadratmeter große Anlage transportiert werden.

“Nissan prüft ständig die Auswirkungenen der Geschäftstätigkeiten auf die Umwelt und zugleich versuchen wir effizienter zu werden“, sagte Mark Sorgi, Manager, Materialtransport. „Die Brennstoffzellen, die mit Methanol betankt werden, helfen uns in beiden Bereichen unseren CO2-Austoss zu reduzieren und die Ressourcen besser zu nutzen.

Durch die Verwendung von OorjaPac ist Nissan in der Lage mehr als 70 elektrische Batterie-Ladegeräte zu nutzen, mit denen fast 540.000 Kilowattstunden Strom im Jahr verbraucht werden. Dies wird die Stromrechnung von Nissan verringern und beseitigt mehr als 300 Tonnen CO2-Emissionen, die sonst in die Atmosphäre gelangt wären.

Methanol ist ein alternativer flüssiger Kraftstoffe, der aus verschiedenen Quellen, einschließlich Holz, Gras, Mülldeponien, Erdgas und Kohle gewonnen wird. Nissan rüstet 60 Schlepper mit Methanol-Brennstoffzellen nach, die von den Techniker, die sie fahren, leicht, schnell und sicher mit Methanol zu befüllen sind. Die Brennstoffzelle liefert eine konstante Kraft für die Schlepper, hat weniger Gewicht und steigert somit die Lebensdauer der Batterie und anderen elektrischen Teilen.

“Die Methanol-Brennstoffzellen haben uns produktiver werden lassen und wir sparen fast 35 Stunden am Tag, die Mitarbeiter für das Wechseln der Batterien aufwenden mussten“, sage Sorgi. Es ist kein Wechsel mehr von schwachen oder leeren Batterien notwenig, bei denen Techniker 15 bis 20 Minuten brauchten. Jetzt kann der Schlepperfahrer die Brennstoffzelle in weniger als einer Minute befüllen.“ Seit dem keine Batterien mehr ausgewechselt werden müssen und der Fahrer selbst den Schlepper betankt, konnten einige Batterie-Techniker andere wichtigen Positionen im Werk besetzen. Durch die Zeitersparnis konnte ein effizienterer Materialtransport geschaffen werden, der es Nissan erlaubt vier Materialhändler umzubesetzen.

Die Methanol-Brennstoffzellen erwiesen sich nach einer 18-monatigen Testphase im Werk Smyrna als eine lohnende Investition für Nissan. Nissan bezieht die Methanol-Brennstoffzellen von Oorja Protonics aus Fremont, Kalifornien. Brennstoffzellen erzeugen elektrische Energie durch Umwandlung von chemisch gebundener und thermischer Energie. Das Nebenprodukt von elektro-chemischer Energie ist Wasser und Hitze.

”Wir nehmen aufgeregt die nächste Stufe in der Beziehung mit Nissan in Angriff und sind Stolz darauf, so eine zentrale Rolle in der Umweltinitative von Nissan zu spielen“, sagte sagte Sanjiv Malhotra, Gründer und CEO von Oorja Protonics. “Unser OorjaPac-System gibt Nissan die Möglichkeit, die Produktivität zu steigern und realisiert eine schnelle Rentabilität.”

Das Nissan-Werk in Smyrna verbesserte die Energieeffizienz um mehr als 32 Prozent seit der aggressiven Investition in die Umweltinitiative im Jahre 2005. Die Energieeinsparpraxis spart das Unternehmen mehr als 3,5 Millionen Dollar pro Jahr. Als ENERGY STAR ® Partner verpflichtet sich Nissan die Energieeffizienz des Unternehmens zu verbessern und damit die Umwelt für die zukünftigen Generationen zu sichern.

Quelle: Nissan

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