NISSAN GT-R: DEMONSTRATION DER STÄRKE

Nissan GT-RWenn du es hier schaffst, dann schaffst du es überall: Im normalen Leben gilt das einem berühmten Lied zufolge für New York, aber wenn es um Sportwagen geht, liegt der Ort existenzieller Prüfungen inmitten der Eifel. Die Nordschleife des Nürburgrings ist nicht nur Schauplatz legendärer Langstreckenrennen, sondern auch hochgeschätztes Testgelände der internationalen Automobilindustrie. Viele neue Modelle werden hier kraftraubenden Dauertests unterzogen, die im Zeitraffer ein ganzes Autoleben abbilden. Wer das aushält, ist bereit für den europäischen Markt.

Die Königsdisziplin jedoch ist die schnelle Runde auf dem Ring: Wer sich auf der 20,8 Kilometer langen und dank ihres einzigartigen Profils anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt in die Bestenlisten einträgt, zählt auf ewig zu den Legenden des Motorsports. Dem Nissan GT-R, der vor seiner deutschen Markteinführung im Frühjahr 2009 rund 5.000 Kilometer im Renntempo auf der Eifel-Autobahn abspulte, gelang dies im April 2008. Der mit einem Beschleunigungswert von 3,5 Sekunden von null auf 100 km/h schnellste Viersitzer der Welt absolvierte die Eifelrunde als eines der ersten Serienfahrzeuge in weniger als siebeneinhalb Minuten.

Testfahrer Toshio Suzuki, ein früherer Formel-1- und Le-Mans-Pilot, der maßgeblich in die Entwicklung des GT-R eingebunden war, steuerte den Viersitzer bei dieser Demonstration der Stärke in exakt 7:29:03 Minuten über die Nordschleife und ließ dabei sogar Rennwagen hinter sich, die weit konsequenter auf die Herausforderung Rennsport ausgelegt sind. Denn schließlich verbirgt sich hinter dem Kürzel GT-R nicht nur ein Bi-Turbo-V6-Kraftpaket, sondern ein überraschend alltagstaugliches zweitüriges Coupé mit vollwertigem Innenraum, einem 315 Liter großen Kofferraum und umfangreicher Komfort- und Sicherheitsausstattung.

In den Folgejahren konnte Testfahrer Suzuki die Bestzeit nochmals auf nunmehr 7:24:22 Minuten verbessern – der Nürburgring war da aber ohnehin schon zu einer zweiten Heimat für den GT-R geworden. Interessierte konnten die Nordschleife mit dem GT-R an der Seite eines erfahrenen Rennfahrers im Renntempo unter die Räder nehmen, und selbst wenn es irgendwo brannte, war auf den GT-R Verlass: Anstelle der Fondsitze mit einem 50-Liter-Wassertank, einem 20 Meter langen Schlauch, einer Löschvorrichtung sowie Rundumlicht und Funkanlage ausgerüstet, sprintete der Feuerwehr-GT-R im Dienst der Nürburgring GmbH bei Bedarf im Höchsttempo zur Unfallstelle.

Unterdessen sammelt der GT-R jedes Jahr im Frühsommer beim 24-Stunden-Rennen weitere Erfahrungen auf der Nordschleife; die dort gewonnenen Erkenntnisse flossen auch in die jüngste Modellpflege des Hochleistungssportlers ein. Im Frühjahr 2013 kommt der modifizierte GT-R – mit einem nochmals verbesserten Ansprechverhalten des Motors und neuer Fahrwerksabstimmung – auf den deutschen Markt.

Quelle: Nisssan

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