NISSAN FANS SITZEN IN LE MANS IN DER ERSTEN REIHE

NISSAN FANS SITZEN IN LE MANS IN DER ERSTEN REIHEBei der 90. Auflage der 24 Stunden von Le Mans (Start am Samstag, 22. Juni 2013 um 15:00 Uhr) peilt Nissan eine Top-Ten-Platzierung und den Sieg in der stark besetzten LMP2-Klasse an. Einen Tag zuvor (Freitag, 21. Juni 2013) gibt das japanische Unternehmen ab 10:30 Uhr erste Details zum für 2014 geplanten Werkseinsatz mit einem elektrisch angetriebenen Prototypen bekannt. Wie schon 2012 der revolutionäre DeltaWing wird auch das für die LMP1-Klasse konzipierte Fahrzeug aus der „Garage 56″ starten – eine vom Le Mans Veranstalter ACO reservierte Wildcard für alternative Antriebskonzepte. Ausnahmsweise werden zunächst nicht Medien, sondern die vor Ort weilenden Nissan Fans als Erste den Neuling in natura zu Gesicht bekommen. Als Dank für die überragende Unterstützung, die Nissan im vergangenen Jahr an der Strecke und in den sozialen Netzwerken erfuhr. Die Enthüllung auf einem eigenen Garage 56-Stand wird zeitgleich in die für Pressevertreter reservierte Nismo Live Lounge by G-Drive übertragen.

Unter dem Motto #fansfirst hat das Unternehmen für das Le Mans-Wochenende zusätzlich eine Nismo FanZone eingerichtet – sie öffnet am Donnerstagnachmittag ihre Tore. Das Areal auf dem neu angelegten Gelände einer Kartbahn thematisiert die High-tech- und Erlebniswelt der Nissan Motorsport- und Performance-Marke Nismo. Von hier aus lässt sich nicht nur das Renngeschehen hautnah miterleben, sondern auch sonst eine aufregende und informative Zeit verbringen. Die Fans können Helikopter-Flüge, Boxen- und Streckentouren sowie zahlreiche Nismo Artikel gewinnen.

Im speziell für die Nismo Athleten konstruierten Nismo Lab Truck können sie ihre Fitness und Reaktionszeiten testen – eine weitere Funktion erlaubt sogar die Analyse von Gehirnwellen. Die ganz Glücklichen dürfen zusätzlich den Fahrsimulator besteigen – versorgt mit nützlichen Tipps der vier GT Academy Sieger von 2013. Denn Wolfgang Reip, Mark Shulzhitskiy, Peter Pyzera und Steve Doherty sind nicht nur in Le Mans, um die einmalige Atmosphäre zu schnuppern. Vielmehr sollen sie den Fans Hintergrundinformationen über ihren Aufstieg von PlayStation®3-Spielern zu echten Rennfahrern vermitteln und auch sonst für Fragen und Autogrammwünsche zur Verfügung stehen.

Über das gesamte Wochenende lockt die FanZone darüber hinaus mit Live-Rennaction auf der PlayStation®3 und – als weiteres Highlight – dem im Nismo Lab vorgeführten biometrischen System aus dem #jukeride-Projekt. Das mit Hilfe von Ex-Formel-1-Fahrer Johnny Herbert entwickelte Konzept eröffnet Nachwuchspiloten wie Pyzera und Co. Zugriff auf neuartige, digitale Analysemethoden. Mit denen sie ihren Fahrstil und damit auch ihre Rundenzeiten optimieren können.

Abgerundet wird die Renn-Party von Nissan in Le Mans durch den „Ministry of Sound”-DJ Des Paul. Er wirft in den Abendstunden seine Nismo Sound Systeme an, die dann mit dem Klang der Rennmotoren um die Gunst der Zuhörer buhlen.

Le Mans als Prüffeld für GT Academy-Absolventen
In den letzten fünf Jahren hat die von Nissan und Sony gegründete GT Academy regelmäßig neue Motorsporttalente hervorgebracht. Das Magazin EVO lobte das Konzept in seiner Ausgabe vom Dezember 2012 als „fraglos zugänglichste Rennfahrerschule der Welt”. Der erste Sieger, Lucas Ordoñez, machte 2011 seinen Traum wahr: Ein Start in Le Mans, der auf Anhieb mit einem Podiumsplatz (Rang 2 in der LMP2-Klasse) endete. Nach einem zweiten Auftritt 2012 mit Vater und Sohn Martin und Alex Brundle geht der Spanier nun schon in sein drittes 24-Stunden-Abenteuer.

Im Zytek-Nissan des Teams Greaves Motorsport leistet ihm der GT Academy Champion von 2011, Jann Mardenborough, Gesellschaft. Nach einer Saison im Nissan GT-R Nismo GT3 – die ihm um ein Haar den Titel des britischen GT-Meisters einbrachte – startet Jann in diesem Jahr in der FIA Formel-3-EM und bei ausgewählten Läufen zur britischen F3-Serie. Hintergrund: Nur so konnte der für Le Mans fest eingeplante Waliser Erfahrungen mit Autos sammeln, die mehr Abtrieb entwickeln als ein GT-Rennwagen. Am 9. Juni absolvierte der 21-Jährige beim Le Mans-Testtag problemlos die von jedem „Rookie” geforderten zehn Qualifikationsrunden. „Das erste Mal die Mulsanne-Geraden herunter war ein echtes Erlebnis – durch die Straßenmarkierungen wird einem die hohe Geschwindigkeit erst richtig bewusst. Meine Lieblingspassage ist jedoch Indianapolis: Man kommt sehr schnell rein, muss dann stark abbremsen, hat aber wenig Auslaufzone, falls etwas schief geht. Aber auch die Porsche-Kurven sind genauso aufregend, wie man sie mir vorher beschrieben hat!”, freut sich Jann schon jetzt auf seine Feuertaufe.

Michael Krumm: „Jetzt weiß ich, warum fast alle Teams den Nissan-Motor wollen!”
Ordonez und Mardenborough erfahren auf dem 13,629 Kilometer langen Kurs im Département Sarthe kompetent-routinierte Unterstützung durch Nismo Werksfahrer Michael Krumm. Für den Reutlinger ist es der sechste Le Mans-Start – aber zugleich das erste Rennen in einem LMP2-Sportwagen. „Es ist aufregend, mal wieder in einem offenen Auto zu starten”, sagt der 2013 schwerpunktmäßig in der japanischen Super GT-Serie beschäftigte Nismo Markenbotschafter. „Das satte Drehmoment des Motors ist beeindruckend, jetzt verstehe ich, warum inzwischen die meisten LMP2-Teams den Nissan Motor wählen.”

Offene Sportwagen mit Nissan Power dominieren die LMP2-Klasse
In der Tat vertrauen 15 der 22 Le Mans-Starter auf den seit drei Jahren für Kundenteams erhältlichen V8-Saugmotor mit 4,5 Liter Hubraum und interner Bezeichnung VK45 DE. In der laufenden Saison hat Nissan in der LMP2-Klasse eine bislang blütenweiße Weste. Beim Auftakt zur FIA World Endurance Serie (WEC) in Silverstone okkupierten Sportwagen mit Nissan Triebwerken die ersten acht, beim Rennen in Spa die ersten sechs Plätze. Auch in den ersten beiden Läufen zur europäischen Le Mans-Serie lagen Nissan Teams vorn.

Neben dem Greaves Motorsport Zytek-Nissan mit Startnummer 42 und dem Trio Krumm/Mardenborough/Ordonez konzentriert sich das Interesse der Fans auf das offizielle Nissan Partner-Team G-Drive Racing. Am Steuer des Oreca-Nissan Nummer 26 wechseln sich Roman Rusinov (Russland), John Martin (Australien) und Mike Conway (Großbritannien) ab. Aber auch der zweite Zytek-Nissan des Teams Greaves Motorsport – neu lackiert in den aus der Formel 1 bekannten Farben von Caterham – gehört mit dem LMP2-Sieger der beiden letzten Jahre, Thomas Kimber-Smith und den Amerikanern Eric Lux und Alexander Rossi zum engeren Favoritenkreis. Zu beachten auch das Team Delta-ADR, Sieger des WEC-Laufes in Silverstone.

Neben Michael Krumm bauen zwei weitere Deutsche auf Nissan: Lucas Luhr (2011 mit Michael Krumm auf Nissan GT-R FIA GT1-Weltmeister) und Pierre Kaffer im schnellen Oreca-Nissan des Teams Pecom. Nach einem dritten Platz in Silverstone fuhr der Pilot aus Bad Neuenahr-Ahrweiler in Spa zusammen mit Luis Perez-Compac und dem Ex-Peugeot-Werkspiloten Nicolas Minassian in Spa dann sogar zum LMP2-Sieg und zu Platz acht im Gesamtklassement.

Nissan Termine in Le Mans

Donnerstag (20. Juni 2013)
13:00-14:00 Uhr Meet the drivers in der Nismo Live Lounge by G-Drive: Michael Krumm, Lucas Ordonez Jann Mardenborough und Roman Rusinov

Freitag (21. Juni 2013)
10:30 Uhr Enthüllung der „Garage 56″-Nennung für Le Mans 2014
Für Fans: Im Le Mans-Village mit dem Fahrzeug in natura vor Ort
Für Medien: In der Nismo Live Lounge by G-Drive im Hospitality-Bereich des Fahrerlagers – die Enthüllung wird dort live auf Video-Leinwänden übertragen

Samstag (22. Juni 2014)
15:00 Uhr Start der 90. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans

Quelle: Nissan

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