NISSAN DELTAWING

RENNSPORT-REVOLUTIONBei den diesjährigen 24 Stunden von Le Mans im Juni war er der Liebling der 240.000 Zuschauer – nun ist der Nissan DeltaWing zurück in Frankreich. In Begleitung seines Konstrukteurs Ben Bowlby nimmt der revolutionäre Rennwagen auf dem Pariser Nissan Stand eine prominente Rolle ein. Und bringt so sein Design und seine technischen Innovationen erstmals einem großen und internationalen Messepublikum näher.

Zur großen Freude seiner weltweiten Fangemeinde kehrt der pfeilförmige Renner auch wieder auf die Rennstrecke zurück. Am 20. Oktober nimmt der von einem aufgeladenen 1,6-Liter-Nissan-Motor angetriebene Sportprototyp am Finale der American Le Mans Serie (ALMS) in Road Atlanta (USA) teil.

Der nach der Faustformel „halbes Gewicht und halber Reifenverschleiß” konzipierte DeltaWing war in Le Mans nach einer unverschuldeten Kollision mit einem anderen Fahrzeug in der sechsten Rennstunde vorzeitig ausgeschieden. Der japanische Nissan Werksfahrer Satoshi Motoyama bemühte sich 90 Minuten lang vergeblich, den stark beschädigten Wagen wieder zum Laufen zu bringen. Seine verzweifelten Bemühungen brachten dem Team große Sympathien ein und verstärkten den Wunsch der Anhänger nach einem baldigen Comeback.

Beim „Petit Le Mans”- wie das über zehn Stunden oder 1.000 Meilen gehende Rennen von Road Atlanta allgemein genannt wird – kann Nissan wegen Terminüberschneidungen nicht auf seine drei Le Mans-Piloten Michael Krumm, Marino Franchitti und Motoyama zurückgreifen. An deren Stelle rücken Lucas Ordonez (27), der 2008 als Erster die von Nissan und Sony aus der Taufe gehobene GT Academy gewann, und der Amerikaner Gunnar Jeanette (30), 2011 Sieger der LMPC-Klasse der American Le Mans Serie.

Darren Cox, General Manager, Nissan Europa, sagte: „Le Mans war ein großer Erfolg für uns. Der Wagen erfüllte alles, was wir vom DeltaWing erwarteten. Mehr noch: Die bahnbrechende Technologie bewies, dass sie in der Praxis und vor einem weltweiten Publikum tadellos funktionierte und somit die Option einer nachhaltigeren Form von Motorsport eröffnet. Sowohl beim Verbrauch wie beim Reifenverschleiß lagen wir im Zielkorridor.

Nur das unverschuldete Rennende trübte den Gesamteindruck. Dennoch hielt die Enttäuschung nicht zu lange an, hatte sich doch das Fahrzeugkonzept voll bewährt. Dazu kam der immense Zuspruch der Fans. Er gab uns das Gefühl, ihnen nun etwas zurückgeben zu müssen.

Ich freue mich sehr, dass Lucas seine Chance im DeltaWing bekommt. Die GT Academy hat sich auch für Fahrer ohne große Budgets als Sprungbrett erwiesen. Lucas schaffte nur drei Jahre nach seinem GT Academy Sieg den Sprung aufs Treppchen in Le Mans. Seine bisherige Karriere ist der lebende Beweis für die Stimmigkeit des Programms. Wir heißen auch Gunnar sehr herzlich im Nissan DeltaWing-Team willkommen. Er ist ein Ex-ALMS-Champion und kennt Road Atlanta wie seine Westentasche – die perfekte Ergänzung für unsere Truppe!”

Das Nissan DeltaWing-Team ist sich sicher, mit dem Rennen auf der Berg-und-Talbahn im Bundesstaat Georgia die ideale Bühne für den zweiten Auftritt gefunden zu haben. Einerseits, um den Fans die ersehnte Zielankunft zu bescheren. Andererseits um zu demonstrieren, dass das Fahrzeug auch auf einer engeren und kurvigeren Piste wie der teils über öffentliche Straßen gehenden Hochgeschwindigkeitsstrecke von Le Mans konkurrenzfähig ist.

Quelle: Nissan

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