NISMO: VOLLGAS AUCH IN DER DIGITALEN WELT

Für Millionen Spielefans in ganz Europa ist Nismo längst eine Legende. Als Teilnehmer an hochoktanigen Rennspielen wie der langjährigen Gran Turismo®-Serie von Sony ist die vom Hochleistungsgedanken geprägte DNA von Nismo einer ganzen Generation eher durch Pixel als durch Boxenstopps ein Begriff.

Auch der ab Anfang 2013 in den Handel kommende Nissan Juke Nismo überbrückt die Kluft zwischen der Onlinespiele-Community und der realen Motorsportwelt. Gameloft, weltweit führender Anbieter von Digital- und Gesellschaftsspielen, hat sich mit Nissan zusammengetan, um Besitzern von iOS- und Android-Smartphones Zugang zum Steuer des bislang heißesten Jukes zu verschaffen. Für eine spezielle Version des Computerspiels Asphalt 7: Heat wurde das Sport-Auto so originalgetreu wie möglich nachgebildet. Gefahren werden kann es auf einer speziellen Nissan-Rennpiste – und zwar lange bevor die ersten realen Autos in die Verkaufsräume der Händler kommen. Zusätzlich zum Juke Nismo bringt ein digitalisierter Juke-R in Asphalt 7: Heat den virtuellen Asphalt zum Glühen.

GT Academy: Die Erfolgsstory geht auf nunmehr globaler Ebene weiter
Die erfolgreiche GT Academy bietet Spielern der Gran Turismo®-Serie die einmalige Chance, vom virtuellen zum professionellen Rennfahrer aufzusteigen. Das von Konsolespielern am Computer demonstrierte Fahrtalent auf die reale Rennstrecke zu transformieren, ist inzwischen ein für Nissan erprobtes Terrain.
Das Virtual-to-Reality-Konzept hat nach vier Jahren aus vier talentierten Spielestars etablierte Rennfahrer gemacht.

Europaweit haben 2012 über 830.000 Menschen die Online-Qualifying-Demo heruntergeladen. Auf Basis des Gran Turismo®5 Spiels für die PlayStation®3 standen ihnen eine Palette verschiedener virtueller Nissan Modelle zum Testen zur Verfügung. Als Höhepunkt der achtteiligen Online-Gaming-Qualifikation stand eine gezeitete Runde auf einem Nissan 370Z auf dem Programm. Als Strecke fungierte eine digitalisierte Version des japanischen Twin Motegi Rings.

Nach Anfängen in Europa hat sich die populäre GT Academy längst zu einer globalen Nachwuchssichtung gemausert. Zusätzliche Wettbewerbe in Russland, den USA, Südafrika und im Nahen Osten eröffnen neun Millionen Spielern rund um den Globus die Möglichkeit, ihre Motorsportträume in der komfortablen Umgebung ihres Wohnzimmers auszuleben. Und im Einzelfall sogar zu erfüllen.

Alles was die Teilnehmer brauchen, ist der Zugang zu einer mit dem Internet verbundenen PlayStation®3 und die Registrierung im PlayStation® Netzwerk. Acht Wochen lang haben sie Zeit, diesen Adrenalin-treibenden Wettbewerb zu bestreiten. Dabei gilt es, PS-starke Nissan-Sportwagen mit Heckanrieb zu bändigen, das Auto sicher durch Hochgeschwindigkeitskurven zu steuern sowie schnelle Rundenzeiten im Regen und bei wechselnden Bedingungen in die Bahn zu legen.

Auf die Sieger wartet ein dreimonatiges Race Camp in Silverstone
Auf die Sieger wartet ein Hauptgewinn, den es auch für viel Geld nicht zu kaufen gibt: Ein von der Nissan Rennsportabteilung Nismo organisiertes dreimonatiges Race Camp in Silverstone, in dem die GT5-Spieler zu „echten” Rennfahrern ausgebildet werden.

Die GT Academy ist zwar kein Freifahrtschein für eine große internationale Karriere – aber allemal ein solides Sprungbrett. Das beweisen die Karrieren der bisherigen Europasieger Lucas Ordoñez (Spanien, Sieger 2008/09) und Jordan Tresson (Frankreich, Sieger 2010), die beide schon mit Prototypen mit Nissan-Power die 24 Stunden von Le Mans bestritten haben. Der Waliser Jann Mardenborough (Sieger 2011) gewann auf einem vom Team RJN genannten Nissan GT-R Nismo GT3 bereits einen Lauf zur britischen GT-Meisterschaft in Brands Hatch. Er nahm 2012 auch erfolgreich an der Blancpain Endurance Serie teil.

Der jüngste Sieger der Europa-Wertung, der Belgier Wolfgang Reip, qualifizierte sich ebenso für einen ersten Renneinsatz auf einem Nissan 370Z bei den 24 Stunden von Dubai (10. – 13. Januar 2013) wie der Deutsche Peter Pyzera. Der 25jährige Industriemechaniker aus Gladbeck gewann 2012 die zum ersten Mal ausgeschriebene Nissan PlayStation® GT Academy Germany. Dabei setzte er sich gegen insgesamt 95.000 Teilnehmer durch, die alle das gleiche Ziel hatten: professionelle Rennfahrer zu werden.

Die Nismo App zaubert Motorsportflair ins Cockpit
Der Nissan Juke Nismo übernimmt eine innovative Rolle bei der Aufgabe, die Verbindungen zwischen der virtuellen und realen Autofahrerwelt enger zu knüpfen. Dazu arbeiten Nismo Ingenieure auf Basis einer App für das Apple iPadTM an einem komplett neuartigen, „vernetzten” Fahrerlebnis.

Das noch in der Entwicklung befindliche System überbrückt die Kluft zwischen der Hochtechnologie eines Nissan GT-R und den Erwartungen von Kunden eines bodenständigeren Juke Nismo.

Unter Nutzung der App soll das iPad des Fahrers via Bluetooth mit dem Onboard-Computersystem des Fahrzeugs verbunden werden. Daraufhin tauchen auf dem Bildschirm zahleiche Anzeigen auf, wie zum Beispiel für die Motortemperatur, die G-Kräfte in Kurven oder die Rundenzeiten. Die von Motorsport-Vorbildern inspirierten Grafiken sind auf der iPad Oberfläche frei konfigurierbar.

Das entwickelte System im Tablet-Format gibt zugleich einen ersten Ausblick auf eine vernetzte Nismo-Online-Community. Steht die Verbindung zum Internet, haben User die Möglichkeit Messwerte und Statistiken zu ihrem Auto hochzuladen und sie mit Gleichgesinnten auf Facebook oder Twitter zu teilen. Über eine Punktewertung könnten besondere Leistungen honoriert oder Anreize für höhere Fahrkünste gegeben werden.

Nissan ist davon überzeugt, dass eine solche App das Fahrerlebnis und den Besitzerstolz steigern kann. So werde der besondere „Spirit” der Performance-Marke Nismo einer neuen Generation von Fahrern wirkungsvoll näher gebracht.

Quelle: Nissan

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