NACH SPANNENDEM RENNEN AUF DEM NÜRBURGRING RED BULL RACING WEITER WM-FÜHRENDER

NACH SPANNENDEM RENNEN AUF DEM NÜRBURGRING RED BULL RACING WEITER WM-FÜHRENDER 2011Red Bull Racing hat mit einer soliden Leistung beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring seine Führung in der Formel-1-Weltmeisterschaft behauptet. In einem durchweg spannenden Rennen sicherte sich der Infiniti Markenbotschafter Sebastian Vettel Rang vier, während der Polesitter Mark Webber auf Rang drei wertvolle Weltmeisterschaftspunkte sammelte.

Während Webber sich im gesamten Rennverlauf mit Lewis Hamilton und Fernando Alonso einen spannenden Kampf um die Führung lieferte, musste sich Vettel mit einem Platz weiter hinten als üblich zufrieden geben. Zwar schob sich Vettel in letzter Minute noch vor Felipe Massa, verpasste aber dennoch knapp das Podest.


In der Gesamtwertung liegen die beiden Red Bull Piloten weiterhin auf den Plätzen Eins und Zwei. Auch in der Konstrukteurswertung konnte das von Infiniti unterstützte Red Bull Racing Team seine Führung klar behaupten und liegt jetzt 112 Punkte vor der Konkurrenz.

SEBASTIAN VETTEL
Platz: 4, Startaufstellung: 3
„Es war ein hartes und schweres Rennen. Anfangs lief es eigentlich recht gut. Durch einen Fahrfehler fiel ich dann aber auf den fünften Platz zurück und hatte dann ziemlich zu kämpfen. Heute war für mich nicht mehr als Platz Vier drin – das ist zwar unbefriedigend, aber man muss einfach akzeptieren, dass andere heute schneller waren. Ich hatte das ganze Wochenende über kein gutes Gefühl, zumal mein Auto nicht so schnell war wie das von Mark. Der letzte Boxenstopp war phänomenal. Man fährt hinter dem anderen Auto in die Boxengasse und an die Box, und kann es dann kaum erwarten, wieder los zu fahren, sobald die Jungs die Reifen gewechselt haben. Als ich wieder losfuhr und der Ferrari immer noch stand, habe ich innerlich gejubelt – das verdanke ich den Jungs, die einen wirklich guten Job gemacht haben.

Felipe und ich haben uns über weite Strecken des Rennens einen harten Kampf geliefert, bei dem wir beide an unsere Grenzen gegangen sind. Mitte des Rennens hatte ich ein Problem mit den Bremsen. Wir haben das aber schnell in den Griff bekommen und konnten danach glücklicherweise wieder Boden gutmachen. Die Strecke beim nächsten Rennen in Ungarn müsste uns eigentlich liegen. Wir werden sehen. Allerdings müssen wir vorher noch unsere Hausaufgaben machen. McLaren und Ferrari waren heute sehr schnell unterwegs, und wir müssen zusehen, dass wir wieder an ihren Speed herankommen.“

MARK WEBBER
Platz: 3, Startaufstellung: Pole-Position
„Ich bin enttäuscht, dass ich heute den Sieg verpasst habe – aber insgesamt war es doch wieder ein gutes Resultat. Am Ende mussten wir unsere Strategie etwas ändern; wir lagen in der Mitte des Rennens vorn, bekamen aber mit den Reifen die Boxenstrategie nicht so hin, dass wir beim zweiten Stopp den Undercut geschafft hätten. Obwohl ich am Limit fuhr, waren wir einfach nicht schnell genug. Lewis hielt uns die ganze Zeit in Schach und hat jede meiner Attacken abgewehrt. So war es unmöglich, eine Lücke zu finden. Im Gegensatz zu mir hatte er einen guten Start; aber in dieser Saison ist der Start nicht rennentscheidend. Ich habe heute wirklich alles gegeben – es war ein sehr enges Rennen zwischen uns drei an der Spitze. Obwohl ich am Limit gefahren bin, hat es für den Sieg einfach nicht gereicht. Dennoch sind wir ein starkes, gutes Team und werden weiter Gas geben. Wir wissen, was zu tun ist.“

CHRISTIAN HORNER
Teamchef von Red Bull Racing
„Es war ein faszinierendes Rennen – natürlich sind Rang Drei und Vier von Startplatz Eins und Zwei nicht das Resultat, das wir uns gewünscht hatten. Dennoch haben unsere beiden Fahrer ihr Punktekonto weiter gut füllen können. Beim ersten Boxenstopp haben wir Mark mit dem Undercut in Führung gebracht. Leider hat es mit dem Undercut beim zweiten Stopp nicht so gut geklappt wie wir uns das erhofft hatten, und wir fielen auf den dritten Platz zurück. Den letzten Stint versuchten wir so lange wie möglich auszudehnen; aber zu mehr als Platz Drei hat es am Ende einfach nicht gereicht. Sebastian hat sich durch einen Dreher in der Anfangsphase einen größeren Bremsplatten geholt. Wir haben ihn daraufhin so lange auf der Strecke gelassen, wie wir es verantworten konnten. Einen Großteil des Rennens verbrachte er dann damit, sich das Getriebe von Massas Ferrari anzuschauen. Das Rennen zwischen den beiden wurde dann letztendlich an der Box entscheiden. Unsere Jungs haben wirklich fantastische Arbeit geleistet; sie haben einen exzellenten Boxenstopp hingelegt, so dass unser Auto vor dem Ferrari wieder auf der Strecke war. Die Freude und Erleichterung war bei allen zu spüren. Sebastian hat sich dann über Funk bei den Jungs bedankt und ihnen gesagt, dass sein Vierter Platz aus ihr Konto geht.”

Seit der Saison 2011 ist Infiniti Hauptsponsor des Formel-1-Teams Red Bull Racing. Die RB7-Boliden werden pilotiert von Sebastian Vettel und Mark Webber.

NÄCHSTES RENNEN: Großer Preis von Ungarn am 31. Juli 2011.

Quelle: Infiniti

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