MASSNAHMEN NACH DEM ERDBEBEN IM NORDOSTEN JAPANS

  • Produktion in den Nissan-Werken läuft wieder an
  • Geld- und Sachspenden in Höhe von 3,5 Millionen Euro
  • Ausländische Mitarbeiter können das Land verlassen

Die Nissan Motor Corporation sowie die Mitarbeiter von Nissan Deutschland drücken ihr tief empfundenes Mitgefühl für alle Menschen aus, die von dem schweren Erdbeben und dem Tsunami im Nordosten Japans betroffen sind.

Obwohl in allen Nissan Werken – mit Ausnahme des Werks Iwaki – notwendige Reparaturarbeiten bereits durchgeführt werden konnten, wird es noch einige Zeit benötigen, bis die zuverlässige Bereitstellung von Teilen durch die Zulieferer gesichert ist. Im Werk Iwaki werden die Baumaßnahmen aufgrund starker Nachbeben in der Region mehr Zeit in Anspruch nehmen.


Der derzeitige Stand:

  • Werk Oppama, Werk Tochigi, Werk Yokohama und Nissan Shatai
  • Produktionsstopp bis Sonntag, den 20. März; Teile des Werk Yokohama haben bereits am 13. März wieder ihre Tätigkeit aufgenommen.

  • Werk Kyushu, Nissan Shatai Kyushu
  • Aufgrund fehlender Teile eingeschränkte Aufnahme der Produktion am Donnerstag, dem 17. März, und Freitag, dem 18. März; volle Produktionskapazitäten sind für Samstag, den 19. März geplant.

Aus den Werken JATCO´s Fuji und Fujinomiya, die Getriebe für Nissan fertigen, wird über partielle Schäden berichtet. Die Produktion wurde gestoppt und die Schäden werden gegenwärtig ermittelt.

Nissan hatte bereits eine Spende in Höhe von 30 Millionen Yen (rund 260.000 Euro) für die nicht-staatliche Organisation „Japan Platform” bekannt gegeben. Als zusätzliche Hilfsmaßnahme wird das Unternehmen weitere Geld- und Sachspenden in Höhe von 3,5 Millionen Euro bereitstellen – darunter Spenden des Unternehmens und der Mitarbeiter sowie 50 Fahrzeuge zur Unterstützung der Hilfsorganisationen in den betroffenen Regionen.

Die Sicherheit aller ständig in Japan lebenden ausländischen Mitarbeiter ist gewährleistet. Geschäftsreisen nach Japan wurden allerdings ausgesetzt. Dem Unternehmen ist bekannt, dass einige nationale Regierungen ihre Bürger dazu aufgerufen haben, die Region um Tokio bzw. das Land zu verlassen. Nissan hat derzeit keine Pläne, ausländische Mitarbeiter in ihre Heimatländer zurückzuschicken. Persönliche Entscheidungen der Mitarbeiter diesbezüglich werden jedoch akzeptiert.

Quelle: Nissan

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