ITALIEN BAJA: GADASIN UND VAN DEIJNE AUSGEFALLEN, HOLOWCZYC FÜHRT FELD AN

Die Italian Baja macht auch trotz der Streckenentschärfung seinem Ruf als “Härteste aller Bajas” alle Ehre. Zwar ging es weniger durch das berühmt-berüchtigte Flussbett in Tagliamento, aber es blieb trotzdem nass. Bei bedecktem Himmel und weniger warmen Wetter als in den Vorjahren soffen wieder reihenweise Motoren im Wasser ab.

Neben Tonnie Van Deijne im Mitsubishi Pajero MPR13 erwischte es heute auch den Russen Boris Gadasin. Nachdem Wasser in den Motor eingedrungen war, musste sich der in Führung liegende Gadasin (G-Force Proto) ins Camp schleppen lassen. Geheimnisvoll versucht das Team hinter Planen, den ziemlich wild umgebauten Nissan Navara wieder zum Laufen zu bekommen. Der zweite “G-Force-Nissan” des Russen Bogdan Novitskiy lief hingegen perfekt, er schaffte es heute auf auf Platz 3 der Tageswertung.


Das Rennen machte Kristof Holowczyc in seinem Nissan Navara – ein fairer Ausgleich nach der Disqualifikation in Russland (wir berichteten). Der sympathische Pole schaffte die drei heutigen Stages in 2:14:25 Stunden vor dem Belgier Jost van Cauwenberge, ebenfalls im Nissan Navara. Damit belegt Nissan alle drei Spitzenplätze.

Im weiteren Feld folgen das ungarische Team Fazekas/Maurer (Ungarn, BMW X5), Szalay/Lucacs (Ungarn, Opel Antara), Porizek/Sykora (Tschechien, X-Raid BMW X5CC) und Manfrinato/Condotta (Italien, Renault Proto).

Der erste Rallytag wurde allerdings von einem schweren Unfall überschattet. Der Motorradfahrer Nicola Dutto (Suzuki) schlug in einem Loch ein, flog über den Lenker und landete mit dem Kopf auf einem Stein. Dutto wurde umgehend per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Er ist schwer verletzt, aber ausser Lebensgefahr. Seine Familie ist bei ihm.

Quelle: marathonrally.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: