HÖCHSTER MARKTANTEIL VON NISSAN IN EUROPA SEIT 1995

QASHQAI TREIBT NISSAN-ABSATZ AN

Nissan Qashqai 2010– Verkäufe in Europa um 13 Prozent gestiegen
– Neuer Fertigungsrekord am Standort Sunderland
– Dritte Produktionsschicht in Sankt Petersburg

Mit einem europäischen Marktanteil von 3,1 Prozent hat Nissan im Jahr 2010 das beste Ergebnis seit 1995 erzielt. Der Fahrzeugabsatz des japanischen Automobilherstellers stieg im abgelaufenen Jahr im Vergleich zu 2009 um 13 Prozent auf 555.088 Einheiten. Dabei konnte Nissan auf nahezu allen großen Märkten zweistellige Wachstumsraten erzielen. So legte der Fahrzeugverkauf in Großbritannien um 14 Prozent zu, in Frankreich um 24 Prozent, in Spanien um 20 Prozent, in Russland um 22 Prozent und in Portugal sogar um 57 Prozent. Auf dem deutschen Markt ging der Absatz zwar um vier Prozent gegenüber dem von der Umweltprämie geprägten Vorjahr zurück; Nissan musste jedoch erheblich geringere Einbußen hinnehmen als der Gesamtmarkt und konnte seinen Pkw-Marktanteil in Deutschland um 0,4 Prozentpunkte auf 2,1 Prozent steigern.


Meistverkauftes Nissan-Modell in Europa war erneut der QASHQAI, dessen Absatz im Vorjahresvergleich um 18 Prozent auf 235.462 Einheiten zulegte (einschließlich QASHQAI+2). Dahinter platzierte sich der Nissan Micra, der auf 72.504 Einheiten kam. Der Rückgang von zwölf Prozent ist dabei auf die allgemeine Nachfrageschwäche im Kleinwagensegment aufgrund ausgelaufener staatlicher Unterstützungsprogramme sowie auf den bevorstehenden Modellwechsel zurückzuführen.

Die ungebrochene und weiterhin steigende Nachfrage nach dem Erfolgsmodell QASHQAI hat im britischen Nissan-Werk Sunderland einen neuen Produktionsrekord ausgelöst. Im Jahr 2010 wurden an dem für seine hohe Produktivität bekannten Standort 423.262 Fahrzeuge produziert; 81 Prozent davon waren für den Export bestimmt. Damit zementiert Nissan seinen Status als größter Automobilproduzent Großbritanniens, den das Unternehmen seit 1998 hält. Mehr als ein Drittel aller in Großbritannien hergestellten Fahrzeuge liefen 2010 in Sunderland vom Band.

Um die hohe Nachfrage nach dem QASHQAI zu befriedigen, war im Mai 2010 eine dritte Produktionsschicht in Sunderland eingerichtet worden. Dadurch stieg die Fertigung der beiden Modellvarianten gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent auf 271.188 Einheiten. Zudem wurden am britischen Standort seit dem Produktionsstart im August 44.622 Einheiten des neuen B-Segment-Crossovers JUKE hergestellt. Die Fertigung des Nissan Micra wurde im Juli 2010 nach Indien verlegt; zuvor liefen in diesem Jahr noch einmal 54.580 Einheiten des Kleinwagens vom Band. Darüber hinaus stellte Sunderland 52.872 Fahrzeuge des Nissan NOTE her. Seit der Eröffnung im Jahr 1986 hat Nissan in Sunderland mehr als sechs Millionen Fahrzeuge produziert. Das Jubiläumsmodell, ein Nissan JUKE, lief im Januar 2011 vom Band.

Ab 2013 wird auch das Elektrofahrzeug Nissan LEAF, das kürzlich als Auto des Jahres in Europa 2011 ausgezeichnet wurde, in Sunderland hergestellt. Darüber hinaus schreiten derzeit die Arbeiten an einem neuen Batteriewerk in Sunderland voran, wo die Lithium-Ionen-Akkus für den LEAF gefertigt werden sollen.

Nach einer zwischenzeitlichen Schwäche schreibt Nissan auch auf dem russischen Markt wieder Erfolgsmeldungen. Der Fahrzeugabsatz stieg 2010 gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent auf 84.288 Einheiten. Mit einem Marktanteil von 7,74 Prozent ist Nissan die stärkste japanische Automobilmarke in Russland. Zum Erfolg trugen sowohl die beiden vor Ort produzierten Modelle X-TRAIL und Teana als auch die Importfahrzeuge QASHQAI und TIIDA bei.

Am Standort Sankt Petersburg wird im Frühjahr 2011 eine dritte Produktionsschicht eingerichtet – als Antwort auf die gestiegene Nachfrage und im Hinblick auf den Produktionsstart des Murano, der ab April als drittes Fahrzeug neben X-TRAIL und Teana in Sankt Petersburg für den russischen Markt hergestellt wird. Das Werk wurde 2009 eröffnet und hat im vergangenen Jahr 24.500 Fahrzeuge produziert. Durch die Einrichtung der neuen Schicht werden zusätzlich zu den bestehenden 1.500 Arbeitsplätzen weitere 500 Jobs geschaffen.

Quelle: Nissan

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