GT ACADEMY GAMER FAHREN BEI SPA 24H AUFS PODIUM

GT ACADEMY GAMER FAHREN BEI SPA 24H AUFS PODIUMGroßer Erfolg für die vier Nissan GT Academy-Champions Lucas Ordoñez, Jann Mardenborough, Wolfgang Reip und Peter Pyzera: Bei den 24 Stunden von Spa fuhr das Quartett mit dem Nissan GT-R Nismo GT3 mit Startnummer 35 auf Platz drei in der Pro-Am-Klasse und Platz sieben im Gesamtklassement.

Nach vier von fünf Läufen zur Blancpain Endurance Serie schob sich Ordoñez mit 61 Punkten an die Spitze der Punktetabelle, gefolgt vom deutschen Newcomer Peter Pyzera (57) und dem beim Ardennen-Klassiker punktlosen Nissan-Piloten Alex Buncombe (51). Zugleich behielt das Nissan GT Academy Team RJN mit 80 Punkten seine Führung in der Markenwertung, wenn auch nur noch mit einem Punkt Vorsprung auf das in Spa siegreiche Ferrari-Team AF Corse. Für Spannung beim Finale am 22. September 2013 auf dem Nürburgring ist so jedenfalls gesorgt.

Zweiter GT-R schon nach 30 Minuten aus dem Rennen
Mit einer Ausfallquote von fast 50 Prozent gehen die 24 Stunden von Spa 2013 als eine der härtesten Ausgaben der letzten Jahre in die Annalen ein. Auch der zweite GT-R Nismo GT3 des Teams – die Nummer 32 in den Farben von G-Drive – zählte zu den Opfern. Alex Buncombe hatte sich nach einem für ihn typischen Blitzstart schon nach zwei Runden von Platz 15 auf Position acht vorgekämpft. Dann knickte Eingangs der 13. Runde in „Eau Rouge” das linke Hinterrad weg, worauf der Nissan rückwärts in die Reifenstapel krachte. Alex konnte dem Auto zwar unverletzt entsteigen, doch war damit das Rennen für ihn, seinen Bruder Chris sowie die GT Academy-Sieger Steve Doherty und Mark Shulzhitskiy schon nach 30 Minuten beendet.

YouTube Auto mit Peter Pyzera lief wie ein Uhrwerk
Im Gegensatz dazu lief das in den Farben des Hauptsponsors YouTube lackierte Schwesterauto wie ein Uhrwerk und lieferte sich mit diversen Ferrari 458 Italia ein Duell auf Biegen und Brechen. Lediglich ein unglücklicher Zwischenfall kostete dem zeitweise sogar in Führung liegenden Nissan während der Nacht zwei Runden. Ausgerechnet nach einem planmäßigen Wechsel aller vier Bremsen (Dauer rund zehn Minuten) war das Safety Car herausgekommen, was den Konkurrenten erlaubte, ihre Servicearbeiten während der Neutralisierungsphase abzuwickeln. „Dazu kam noch ein Reifenplatzer, als gerade Jann am Steuer war, aber das waren auch die einzigen Probleme”, freute sich Peter Pyzera, der wie seine drei Kollegen den Nissan GT-R auch bei Nacht um die Ardennenachterbahn steuern durfte. „Da war es zum Glück ebenso wie am Sonntag etwas kühler als am Samstag, wo wir bis zu 68 Grad im Cockpit hatten. Am Ende war es ein tolles Gefühl, wenn man realisiert, dass sich die ganze harte Vorarbeit ausgezahlt hat”, sagte der gebürtige Gladbecker.

Ordoñez: „Glückliches Ende einer emotional bewegenden Woche”
Für Lucas Ordoñez ging mit Platz drei eine turbulente Woche zu Ende: „Die letzten Tage waren emotional sehr bewegend für mich”, bekannte der Spanier. „Erst starb mein Onkel Carlos, dann kam noch das schlimme Zugunglück in meiner Heimat. Mein Onkel hat mich bei meinen Rennaktivitäten immer sehr unterstützt und war ein großer Fan. Er war in diesen Tagen oft in meinen Gedanken und ich widme ihm natürlich auch diesen Podiumsplatz. Das ist ein großartiges Ergebnis für Nissan, die GT Academy und das ganze Team. Wir haben mit einem komplett aus ‚Gamern’ bestehenden Quartett Platz sieben im Gesamtklassement errungen und erneut bewiesen, dass das Konzept der GT Academy funktioniert.”

Mardenborough: Erst Platz zwei im Formel 3, dann zweites Podium im GT-R
Jann Mardenborough hatte dank seiner Starts in der britischen Formel 3 ein randvolles Rennwochenende zu schultern. Am Samstag holte er beim im Regen ausgetragenen letzten von drei F-3-Läufen mit Platz zwei sein zweites Podium der Saison. Am Sonntag folgte dann noch ein Podestplatz bei den 24 Stunden.

„Der Nissan lief das ganze Rennen über perfekt”, sagte Jann. „Die Boxenstopps klappten reibungslos, alle meine Kollegen fuhren ein abgeklärtes und kluges Rennen, sodass wir uns stetig vorarbeiten konnten. Es war schön, wieder im GT-Auto zu sitzen. Ich gebe zu, dass ich vor diesem Wochenende etwas skeptisch war, ob es mit dem Hin- und Herwechseln zwischen Formel 3 und Nissan GT-R klappen würde. Aber im Nissan GT-R Nismo GT3 fühlte ich mich auf Anhieb wie zuhause. Ich musste mich lediglich wieder daran gewöhnen, das Auto mit anderen Jungs zu teilen!”

Wolfgang Reip war auf Platz sieben bester Einheimischer
Wolfgang Reip war im Ziel bester Belgier: „Das ist mein erstes großes Podium. Und dass es ausgerechnet in Spa geklappt hat, macht mich besonders stolz. Mit etwas mehr Glück hätten wir sogar unsere Klasse gewinnen können, doch während eines 24-Stunden-Rennens können so viele Sachen passieren. Ich bin daher sehr froh, diese Trophy gewonnen zu haben”, bekannte der Lokalmatador.

Darren Cox: „Dieses Ergebnis ist ein Highlight der GT Academy-Geschichte”
„Die Tatsache, dass fast 50 Prozent aller Starter nicht die Zielflagge sahen, zeugt von der phantastischen Arbeit des Nissan GT Academy Teams RJN”, lobt Darren Cox, Nissans globaler Motorsportdirektor. „Es ist ja schon fast zur Routine geworden, Gutes über die Sieger der GT Academy zu sagen. Doch zweifellos gehört dieser dritte Platz von Spa zu den großartigsten Erfolgen seit Aufnahme unserer GT Academy-Aktivitäten. Und er war dazu auch noch hochverdient.”

Quelle: Nissan

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