FOTO-FINISH ENTSCHEIDET DIE DRITTE AUFLAGE DER GT ACADEMY DEUTSCHLAND

Foto-Finish entscheidet die dritte Auflage der GT Academy DeutschlandDie acht besten virtuellen Rennfahrer kämpften beim Race Camp im britischen Silverstone um den Gesamtsieg bei der dritten Auflage der GT Academy Deutschland. Nur dem Sieger bot sich am Ende die Chance seines Lebens: ein Platz im Cockpit eines „echten“ Nissan GT-R NISMO GT3. Nach vier Tagen entschieden am Ende nur Zentimeter bei dem von Nissan und PlayStation® ausgetragenen Talentwettbewerb. Auch wenn die Frage nach dem Namen des neuen Champions erst am 20. September im Rahmen der RTL-Übertragung vom GP von Singapur beantwortet wird, steht schon heute fest: Alle vier am letzten Tag noch zum Show-down mit Nissan 370Z NISMO angetretenen Kandidaten wären würdige Gewinner gewesen. Schließlich endete das über acht Runden auf dem International Circuit führende Rennen mit dem knappsten Einlauf in der Geschichte der 2008 begründeten GT Academy.

Chefinstruktor Rob Jenkinson jedenfalls war über das hohe Niveau des diesjährigen Wettbewerbs hocherfreut: „Ich denke, wir haben einen absolut verdienten Gesamtsieger. Ich habe das sichere Gefühl, dass Nissan hier wieder einen künftigen Star hervorgebracht hat.“ Der überglückliche Sieger selbst gab zu Protokoll: „Ich war das ganze Rennen über unter starkem Druck von meinem ärgsten Verfolger. Es mag verrückt klingen, doch wie man am besten seine Position verteidigt, das Auto richtig auf der Strecke platziert, lernt man bereits sehr gut auf der PlayStation!“

RTL zeigt am Samstag vor den nächsten Grand Prix bewegte Bilder vom Race Camp
Schon am kommenden Wochenende wird im Rahmen der RTL-Vorberichterstattung zum Formel-1-Grand Prix auf dem Hockenheimring ein fünf Minuten langer Teaser Impressionen vom diesjährigen Race Camp vermitteln. Vor den Großen Preisen von Ungarn (26. Juli), Belgien (23. August) und Italien (6. September) zeigt der GT Academy-Medienpartner dann in der Zeit zwischen freiem Training und Qualifying in jeweils 25 Minuten langen Episoden dann alle Highlights. Am Vortag des GP von Singapur (20. September, ab 14:20 Uhr) lüftet RTL zusätzlich den Namen des neuen Champions.
Der bis dahin schon längst sein neues Leben als Rennfahrer begonnen haben wird. Denn der Gesamtsieger erhält von Nissan ein dreimonatiges intensives Ausbildungsprogramm. Mit der internationalen Rennfahrerlizenz ausgestattet, wartet auf ihn dann als Höhepunkt der Einsatz auf einem Nissan GT-R NISMO GT3 beim 24-Stunden-Rennen 2015 auf dem Nürburgring.

Vier Tage im Race Camp: Viel mehr als nur Fahren im Kreis auf glatter Asphaltpiste
Auf der britischen Traditionsstrecke von Silverstone stellte Nissan Talent und Wettkampfhärte der acht deutschen Finalisten auch diesmal wieder auf die ultimative Probe. Professionelle Instrukteure wiesen sie ein, während die hochkarätig besetzte Jury mit Ex-Formel-1-Pilot Nick Heidfeld an der Spitze über Sieg und Niederlage entschied. Wie selektiv die Prüfungen ausgelegt waren, zeigte bereits der ersten Tag. Auf dem 1,281 Kilometer langen Stowe-Circuit ging es auf Nissan 370Z zunächst darum, binnen vier Runden möglichst nah an eine zuvor von einem Profirennfahrer gesetzte Referenzzeit zu kommen. Auf einem klassischen britischen Roadster der Marke Caterham standen danach gekonnt ausgeführte Donuts und das Durchfahren von in Form einer „Acht“ angelegten Gassen an. Aber auch das Fahren auf nasser Piste gehörte zum Anforderungsprofil dieses „Advanced Car Control“-Tests.

Für die „Challenge Gymkhana“ wechselte der GT Academy-Tross dann zum nahen Heyford Airfield. Ein 1993 stillgelegtes Flugfeld der Royal Air Force, das unter anderem im James Bond-Streifen „Octopussy“ als Kulisse diente. Auf einem klassischen Hindernisparcours mussten die Akademiker künstliche Engpässe passieren, mit einem wohl dosierten Heckschwenk wassergefüllte Ballons zum Platzen bringen oder so punktgenau bremsen wie sonst nur bei einem hektischen Boxenstopp. Dass es bei der GT Academy nicht immer ganz bierernst zugehen muss, zeigte dann am Abend das „Crazy Car Event“. Bei diesem Spaßrennen musste auf elektrischen Dreirädern ein im neuen Formel-1-Boxenkomplex „The wing“ abgesteckter Parcours möglichst glatt absolviert werden. Dafür gab es Haltungsnoten zwischen 1 und 10.

Ganz am Ende des Feldes losfahren: Simulation des Fahrens im dichten Pulk
Am zweiten Tag stand für noch sieben verbliebene Teilnehmer zunächst eine theoretische Prüfung auf dem Stundenplan: 15 Minuten hatten sie Zeit, einen für den Erwerb der internationalen Fahrerlizenz obligatorischen Frageboden zu beantworten. Daran schloss sich mit der „Traffic Challenge“ eine der beliebtesten Prüfungen der GT Academy an. Hierbei muss jeder Teilnehmer mit einem Nissan GT-R als Letzter dem Feld hinterherjagen. Diesmal bestehend aus drei Nissan GT-R, zwei Nissan Juke NISMO, einem Nissan 370 Z, zwei Ferrari und einem Lotus. Ziel ist es, binnen zwei Runden mit fairen Mitteln so viele Konkurrenten wie möglich zu überholen – und dabei auch noch eine möglichst schnelle Zeit in die Bahn zu legen. Dem Sieger dieser Wertung gelang es immerhin, bis zum Ziel sieben von neun Gegnern den vierflutigen GT-R-Auspuff zu zeigen.

Bei der „Pit Stop Challenge“ steht für einmal nicht das Individuum, sondern das Teamwork im Vordergrund. Dazu bildeten die Organisatoren des Race Camps drei Teams zu je zwei Teilnehmern. Einer der beiden saß am Steuer eines von drei nebeneinander auf der Startlinie aufgereihten Modellen vom Typ Juke NISMO, während der andere die Reifen wechselte. War dieser Job erledigt, ging es noch auf eine schnelle Runde, an deren Ende die Gesamtzeit gemessen wurde.

Am dritten Tag ging es für die Asphalt-Cowboys sogar noch auf die Rallyepiste
Am dritten Tag wagte sich das Sextett dann sogar auf völlig neues Terrain, sprich auf Schotter statt Asphalt. Bei der „Tank Challenge“ mussten die Nissan-Junioren auf einem seines ABS und seiner elektronischen Traktionskontrolle beraubten Nissan Juke NISMO RS auf losem Untergrund Gas geben. Doch nur auf der ersten und dritten Runde hatten sie freie Fahrt – in Runde zwei dagegen blockierten zuvor verborgene Panzer plötzlich die Strecke. So hieß es für die Probanden: Zurücksetzen, und möglichst schnell einen neuen Weg suchen.

Nach diesem Reaktionstest auf unerwartete Stress-Situationen folgte für ein auf fünf Teilnehmer dezimiertes Feld am Nachmittag die „Buggy Challenge“. Auf einsitzigen Buggies mit Überrollkäfig standen sechs Runden auf Schotter und Gras an, gewürzt mit kernigen Sprungkuppen. Auch nach diesem erneut viel Fahrzeugbeherrschung erforderndem Event musste nochmals ein Finalist die Heimreise antreten.

Die ersten drei Fahrer trennten nach dem Qualifying zum Finale nur drei Zehntel
Am Finaltag ging es für nur noch vier überlebende Fahrer dann zur Sache. Schon nach dem zehnminütigen Qualifying hatte sich ein Spitzen-Trio herausgebildet – es lag nur drei Zehntel auseinander. Im Rennen auf dem 3,619 Kilometer langen International Circuit setzte sich diese Konstellation dann zunächst weiter fort. Ehe einer der drei Top-Piloten offenbar seine Reifen etwas zu sehr strapazierte und aus dem Drei- ein Zweikampf wurde.

Quelle: Nissan

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