EUROPÄISCHE NISSAN-WERKE VON NATURKATASTROPHE NICHT BETROFFEN

Die Naturkatastrophe im Nordosten Japans hat im Moment keine Auswirkungen auf die Produktion in den europäischen Fabriken von Nissan. Sämtliche Werke bleiben betriebsfähig, die Produktion erfolgt planmäßig. Daneben konnten inzwischen die Schäden in allen Produktionsstätten in Japan – mit Ausnahme des Werkes Iwaki – behoben werden. Allerdings wird es noch einige Zeit dauern, bis die Teileanlieferung durch die Zulieferer ohne Einschränkungen erfolgt.

Die Nissan Motor Corporation erwartet durch die Naturkatastrophe in Japan keine kurzfristigen Auswirkungen auf den Absatz der Fahrzeuge oder deren Verfügbarkeit in Europa. Dazu trägt die breit aufgestellte Produktionskapazität in Europa bei, die rund 80 Prozent aller auf diesem Kontinent verkauften Fahrzeuge abdeckt. Es befindet sich ein ausreichender Bestand an Fahrzeugen auf Lager, um die Kundennachfrage mindestens für die kommenden sechs Wochen zu befriedigen.


Mittelfristig könnte es durch den Ausfall in Japan zu Auswirkungen in Europa kommen, über den Umfang lassen sich zurzeit jedoch noch keine Angaben machen. Nahezu sämtliche in Japan lebenden ausländischen Mitarbeiter sind in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Für die übrigen ständig in Japan lebenden Beschäftigten ist eine Rückreise in ihre Heimatländer bis spätestens Samstag, 19. März, vorgesehen. Zudem sind alle Geschäftsreisen nach Japan ausgesetzt.

Nissan ist bewusst, dass eine Vielzahl von ausländischen Regierungen ihren Staatsbürgern empfohlen hat, ihre Abreise aus dem Großraum Tokio in Erwägung zu ziehen. Das Unternehmen unterstützt jeden europäischen Mitarbeiter bei seiner persönlichen Entscheidung, das Land zu verlassen oder zu bleiben.

In Anbetracht des verheerenden Erdbebens und den Auswirkungen des Tsunamis in Japan spendet Nissan Europe eine Million US-Dollar in Geld- und Sachspenden, um die Hilfsmaßnahmen für das Land zu unterstützen. Mit dieser Summe liegt die Spendenhöhe von Nissan aktuell bei mehr als 3,6 Millionen Euro. Darunter fallen Spenden des Unternehmens ebenso wie die von Mitarbeitern als auch die Bereitstellung von 50 Fahrzeugen zur Unterstützung der Hilfsorganisationen in den betroffenen Regionen.

Wie die meisten europäischen Länder hat auch Nissan Center Europe eine Spendenaktion zur Unterstützung der Not leidenden Menschen in Japan ins Leben gerufen. Bei dieser Aktion kooperiert Nissan mit dem Deutschen Roten Kreuz, das die Spenden an das Japanische Rote Kreuz weiterleitet. (Auto-Reporter.NET/hhg)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: