EUROPA-PREMIERE DER NEUEN INFINITI M LINE

Infiniti M37S• Infinitis neue luxuriöse Hochleistungs-Limousine debütiert in Genf
• Ausgelegt auf europäische Straßen und Fahrgewohnheiten
• Kräftige V6-Benziner und –Diesel; V6-Hybridantrieb folgt später
• Front-Mittelmotor-Layout mit Hinterradantrieb – auch mit aktiver Allradlenkung (4WAS) erhältlich
• Weltweit erster aktiver Toter-Winkel-Assistent (BSI)
• Innenraum-Design und Finish auf bislang höchstem Infiniti-Niveau
• Infiniti Drive Selector erlaubt die Wahl zwischen Eco- und Sport-Modus
• Neue Baureihe erweitert die Palette oberhalb der G Line
• Preislisten und Ausstattungen werden später veröffentlicht
• Europäische Markteinführung im September 2010

Infiniti, die weltweit jüngste Luxusautomarke, stellt sich mit der Präsentation der M Line auf dem Genfer Salon erstmals der Konkurrenz im oberen Premiumsegment des europäischen Automarktes. Eine kraftvolle, exzellent verarbeitete und aufregend gestylte Alternative zu den traditionellen Platzhirschen im Gehege der Hochleistungslimousinen.


Ob mit Benzin- oder Dieselmotor oder dem zu einem späteren Zeitpunkt folgenden Hybridantrieb – diese jüngste Inkarnation von „Inspired Performance“ führt den hehren Anspruch des Unternehmens, betörendes Design mit extrem hohem Fahrspaß zu vereinen, auf ein neues Level. Zugleich bietet Infiniti Technologien an, die es anderswo zum Teil noch nicht einmal gegen Aufpreis gibt. Darunter sind eine aktive Geräuschregelung, ein weltweit erstmals realisiertes, aktives System zur Vermeidung seitlicher Kollisionen, die Klimaautomatik Forest-Air™ und ein intelligentes Gaspedal, das dem Fahrer hilft, Treibstoff zu sparen. Zusammen mit vielen bereits erprobten Innovationen machen diese Neuheiten die erstmals auch in Europa erhältliche M Line zu einem Ausbund an High Tech.

Die bereits dritte Generation der Infiniti M-Reihe wurde von Beginn darauf ausgelegt, die europäischen Kundenbedürfnisse in punkto Komfort, Leistung und Fahrdynamik erfüllen zu können. Dabei hilft entscheidend ein neuer und CO2-armer 3,0-Liter-V6-Diesel. Als Modell M 30d glänzt er mit außergewöhnlicher Laufkultur und Kraftentfaltung schon aus niedrigen Drehzahlen. Ab 2011 wird Infiniti die M Line zusätzlich mit einem innovativen Hybridantrieb offerieren.

Unabhängig von der gewählten Motorisierung stellt jedes M Line-Modell all das, was den individuellen Ansatz von Infiniti beim Bau exklusiver Autos ausmacht, trefflich zur Schau. Die Design-DNA der viertürigen und 4.945 Millimeter langen Stufenhecklimousine zeichnet sich durch betont elegante Linien und eine neue Interpretation bekannter Infiniti-Designelemente aus. Darunter viele, die ihre Inspiration aus traditioneller japanischer Kunst und Handwerkskunst beziehen.

Die klassischen Proportionen einer Sportlimousine werden durch das Front-Mittelmotor-Layout und den athletisch durchgestalteten Fahrzeugkörper betont. Mit deutlichen Querverweisen auf die 2009 ebenfalls in Genf gezeigte Konzeptstudie „Essence“ kombiniert das Design der M Line starke Präsenz mit lebhafter Dynamik. Wie jeder Infiniti betört sie durch Formen, die keinen Beobachter kalt lassen.

Das Design ist aber auch aerodynamisch Spitzenklasse – mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,27 und „Null“-Auftrieb auf Vorder- und Hinterachse. Am Heck ist dies maßgeblich dem aerodynamisch geformten Kofferraumdeckel zu verdanken.

Die neue M Line zählt zu den geräumigsten Fünfsitzern ihrer Klasse; innen überzeugt sie durch eine nochmals gesteigerte Wertanmutung und ein exzellentes Finish. Es handelt sich um den bislang hochwertigsten Innenraum von Infiniti – was einiges über ein Unternehmen aussagt, das bekannt ist für seine üppig ausstaffierten und zugleich sportlichen Cockpits sowie die Verwendung authentischer Materialien in allerbester Qualität.

Unter den verschiedenen Ledersorten befindet sich neu (und optional) ein naturbelassenes Semi-Anilin-Leder. Ein echtes Novum ist die silberne Pulverbeschichtung für die handgefertigten Holzeinlagen. Diese Behandlung verfehlt ihre Wirkung nicht: Die im M Line erstmals in einem automobilen Umfeld eingesetzten Echt-Hölzer scheinen eher für Luxusmöbel oder hochwertige Musikinstrumente als für das Cockpit eines Automobils bestimmt zu sein.

Die Betonung auf Luxus geht nicht zu Lasten einer ergonomisch auf den Fahrer zugeschnittenen Kabine. Ganz im Gegenteil: Der Focus liegt mehr denn je auf dem Piloten, der sich über ein neues Armaturenbrett samt neu gestalteter Bedienregler freuen kann. Jedes Element wurde sorgfältig auf optimale Bedienkräfte und angenehme Haptik ausgelegt. Zu den neuen Details zählt auch eine erstmals rechteckig ausgeführte Analoguhr im Cockpit.

Wie das Exterieur und das Interieur dem kühlen Stil mancher Konkurrenten mit einem wärmeren und emotionaleren Auftritt begegnen, verdankt die neue M Line ihre fahrdynamischen Qualitäten nicht nur Computern, sondern auch Menschen. Im Endeffekt wurde sie von Fahrern für Fahrer entwickelt. Beispiel Lenkung: Ihr intuitives Lenkgefühl ist das Resultat eines Entwicklungsprogramms, das sich überwiegend auf die Rückmeldungen erfahrener Testfahrer stützte. Das gleiche trifft auf das agile und komfortable Fahrwerk zu: Unter anderem dank teils ungewöhnlich eingesetzter Doppelkolben-Stoßdämpfer wartet der neue Infiniti M mit einer nochmals verbesserten Stabilität auf, die für die höheren Geschwindigkeiten auf Europas Straßen und die ambitionierteren Fahrer unerlässlich ist.

Beim auf dem Genfer Salon ausgestellten M37 handelt es sich um eine „S“-Version – sie kommt als betont stark auf den Fahrer zugeschnittenes Modell in den Genuss der aktiven Allradlenkung (4WAS). Alle M Line-Modelle basieren auf der FM (Front-Midship)-Plattform, bei der das V6-Triebwerk so tief und so weit hinten wie möglich installiert wird. Die annähernd perfekte Gewichtsverteilung wird bei Fahrten auf kurvigen Landstraßen besonders deutlich.

Alle für Europa bestimmten M-Varianten werden von V6-Motoren angetrieben: entweder dem 235 kW (320 PS) starken 3,7-Liter-Benziner oder dem neuen 3,0-Liter-Turbodiesel mit 175 kW (238 PS) und Common-Rail-Direkteinspritzung mit Piezo-Aktuatoren. Der M30d wurde speziell für Europa entwickelt und ist mit einem maximalen Drehmoment von 550 Nm auf Augenhöhe mit Monolader-Triebwerken von Audi, BMW und Mercedes.

Der M37-Benziner wird vom charismatischen 3,7-Liter-V6 mit variabler Ventilsteuerung VVEL (Variable Valve Event and Lift) angefeuert. Zur Nennleistung von 320 PS gesellt sich eine Zugkraft von 360 Nm. Sowohl die Benzin- wie Diesel-Versionen des M werden mit der elektronisch gesteuerten Siebenstufen-Automatik von Infiniti verblockt. Wem es danach ist, kann über am Lenkrad angebrachte Schaltwippen die Gänge auch manuell wechseln.

Wie bei jedem neuen Infiniti spielte auch beim neuen M Leichtbau eine zentrale Rolle. So bestehen die Türen sowie die Motor- und Kofferraumhaube aus Aluminium – ebenso wie der komplett aus Leichtmetall gefertigte V6-Benziner.

Parallel zum Debüt der M Line werden – je nach Modell und Markt – nun auch für europäische Kunden eine Reihe neuer Infiniti Technologien zugänglich. Wie für die Marke üblich, sind sie mit viel Liebe zum Detail gestaltet und auf leichte Bedienbarkeit ausgelegt. Als neuer Bestandteil des Infiniti Safety Shields – einem 360-Grad-Rundum-Schutzschild – kommt das neue Blind Spot Intervention™ System (BSI) zum Einsatz. BSI warnt zunächst optisch und akustisch vor im „Toten Winkel“ fahrenden Fahrzeugen. Ignoriert der Fahrer die Warnhinweise, steuert das System mit Hilfe von Radarsensoren und selektivem Bremsen auf einer Fahrzeugseite den Infiniti zur Vermeidung eines seitlichen Aufpralls aktiv auf die eigene Fahrspur zurück. Weitere Bestandteile des Sicherheitsschildes sind eine intelligente Geschwindigkeitsregelung (ICC), der Abstands-Kontrollassistent DCA (Distance Control Assist), das elektronische Fahrspur-Überwachungssystem LDW (Lane Departure Warning) und ein intelligenter Bremsassistent mit Frontaufprall-Vermeidung (FCW – Forward Collision Warning).

Die aktive Geräuschregelung im Innenraum (ANC – Active Noise Control) identifiziert unerwünschte Motorengeräusche im niedrigen Frequenzbereich und neutralisiert sie. Dies geschieht durch Einspeisen der jeweils entgegengesetzten Schwingungsphasen der gleichen Frequenz über das Lautsprechersystem. So heben sich die Geräusche gegenseitig auf – und die an sich schon sehr ruhige Kabine des Infiniti M wird ein noch entspannender Aufenthaltsort.

Besonders angenehm temperiert ist das Interieur in den Versionen mit optionaler Forest Air™-Klimaautomatik. Diese bislang ausgefeilteste Klimaautomatik von Infiniti erzeugt ein konzentrationsförderndes und stressabbauendes Ambiente, indem die einströmende Innenraumluft dezent mit Duftstoffen aus einem frischen Frühlings-Wald angereichert wird.

Forest Air™ bündelt sechs innovative Technologien – teils gänzlich neue, teil bereits erprobte Infiniti-Innovationen wie die Plasmacluster-Ionen-Technik. Sie kann durch die Freigabe positiver und negativer Ionen im Fahrgastraum schwebende Mikroben und Pilze binden und komplett neutralisieren.

Des weiteren nutzt Infiniti für die neue M Line die segensreichen Wirkungen von Botenstoffe, die wissenschaftlich belegt das Gehirn positiv anregen. Zum Beispiel Blätterduft, der einen beruhigenden Effekt bewirkt und vorzeitige Ermüdung verhindert. Oder eine aus dem tropischen Borneol-Baum gewonnene Mischung aus Kapur-Holz, Lavender und anderen essentiellen Ölen – sie fördert Ruhe und Konzentration. Beide Duftstoffe werden abwechselnd und periodisch eingesetzt – und der normalen Frischluft beigemischt.

Anstatt diese den Insassen direkt ins Gesicht zu blasen, verströmt das Lüftungssystem des neuen Infiniti M eine sanfte und als natürlich empfundene Brise.

Weitere der neuen M Line zugute kommende Infiniti Innovationen umfassen ein ESP mit dynamischer Kurvenführung (Dynamic Cornering Enhancement) und Infiniti Drive – ein System, mit dem sich je nach Fahrstil und Verkehrssituation vier verschiedene Programme (Eco, Sport, Schnee und Standard) anwählen lassen. Im Eco-Modus wird das Eco-Pedal aktiviert: Beschleunigt der Fahrer ungebührlich forsch, übt das Gaspedal einen dezenten Gegendruck aus, um so zu signalisieren, dass unnötig Benzin verbraucht wird. Eine bislang einzig von Infiniti angebotene und sehr effektive Benzinsparhilfe.

Neben einer schon ab Werk sehr umfangreichen Ausstattung stehen künftigen Kunden der M Line einige Ausstattungen zur Verfügung, die bereits jetzt bei europäischen Infiniti Kunden sehr beliebt sind, bei Wettbewerbern jedoch oft nicht einmal gegen Aufpreis zu haben sind. Allen voran das Multimedia-System „Connectiviti“, der selbst heilende Scratch-Shield-Lack und die Total Ownership Experience von Infiniti.

Das Debüt der neuen M Line in Genf erfolgt vor dem Hintergrund eines europaweit wachsenden Bekanntheitsgrades von Infiniti. Er stützt sich auf ein Angebot von Fahrzeugen, die durch ein nachhaltiges Fahrerlebnis und ein neues Verständnis von Kundenservice und -betreuung begeistern.

Der neue M des Modelljahrgangs 2011 ist der erste Vertreter dieser Baureihe, der in allen weltweit 34 Infiniti-Märkten angeboten wird. Darunter auch in West-Europa, wo der Verkaufsstart im September beginnt.

NEUE M LINE VON INFINITI: ENTWICKLUNGSGESCHICHTEN

DESIGN
„Ganz ehrlich – wir hätten nicht gedacht, dass es möglich gewesen wäre!“

Lange Haube, kurzer vorderer Überhang, flach liegende Heckscheibe und kurzes Heck: die neue M Line atmet Infiniti pur. Die kraftvolle, fließende Grundform verströmt Dynamik und Begeisterung. Zusätzlich zitiert sie die aufregende Konzeptstudie „Essence“: Die geschwungene Schulterlinie ist das augenfälligste von vielen Details, die auf das 2009 in Genf gezeigte Concept Car verweisen. Doch fragt man die Designer nach ihrem Lieblingspart am neuen M, deuten sie auf den Heckabschluss des Wagens.

Genauer auf einen in den Kofferraumdeckel integrierten „Ducktail“-Spoiler. Er sei nicht nur ein Designfeature, sondern mit verantwortlich für die exzellente Aerodynamik des Fahrzeugs, heißt es. Denn die vom Dach herunter strömende Luft wird so sauber über den Kofferraum geleitet, dass Auftrieb an der Hinterachse nicht mehr messbar ist.

Das hört sich einfacher an als es ist – denn in der Praxis gestaltete sich die Suche nach der perfekten Form als schwierig. Zunächst hielt das Design-Team diese Variante schlicht für unmöglich – wie sich jemand erinnert: „Als der Vorschlag zum ersten Mal ausgearbeitet war, hatten wir etwas vor uns, das es vorher noch nie gegeben hatte. Kein anderes Auto dieser Klasse wies etwas Ähnliches auf. Ganz ehrlich – wir glaubten nicht, dass so etwas überhaupt zu produzieren wäre.“

Die Lösung lag – nach zahlreichen Treffen zwischen Designern, Planern und Produktionsingenieuren sowohl in als auch außerhalb des Windkanals – in einem Kofferraumdeckel mit integriertem „Ducktail”. Eine technische Bravourleistung, die von hinten breit und flach wirkt, beim Blick von der Seite jedoch eine nach oben ziehende Lippe sichtbar macht. Einer der Gründe, weshalb die neue M Line auch bei hohen Geschwindigkeiten extrem richtungsstabil ist.

Viele Besitzer werden diesen raffinierten Spoiler vielleicht nur als Teilbereich des insgesamt sehr harmonischen Exterieur-Designs wahrnehmen. Doch für die Designer ist es das Element, auf das sie am ganz besonders stolz sind.

HANDLING
„Das letzte Wort hatten die Testfahrer“

Testfahrer reden bei der Entwicklung eines neuen Modells immer ein gewichtiges Wort mit – bei der Fahrwerksabstimmung der neuen M Line hatten sie sogar das letzte Wort. Obwohl die neue Baureihe dank der Front-/Mittelmotor-Architektur von Haus aus mit einem agilen Handling gesegnet war, trachtete das Entwicklungsteam nach einem besonders intuitiven Lenkgefühl. Sie definierten es mit dem Begriff „Lenkungsstabilität“ oder als „natürliches Gefühl, ein Fahrzeug mühelos unter Kontrolle zu halten“. Um diese Charakteristik zu erreichen, brauchten sie das Feedback von Profis – und wandten sich an die Testfahrer.

Bei der Suche nach dem idealen Fahrgefühl wurden als Reaktion auf Kommentare von Testern zahlreiche physische Änderungen an den Prototypen vorgenommen. Sie reichten vom Anzugsdrehmoment jener Mutter, die den Stoßdämpfer in Position hält bis zum Durchmesser der Flanschmutter (eine kleinere hätte Gewicht gespart). Mit der Zeit führte dieser gewissenhafte und minutiös durchgeführte Prozess zu einer optimalen Abstimmung für alle denkbaren Fahrsituationen in der realen Welt.

FAHR- UND ABROLLKOMFORT
„Die Insassen mussten handschriftliche Tests machen“

Ein großer Vorteil der neuen Multi-Link-Hinterachse des Infiniti M (samt weltweit erstmals eingesetzter Doppelrohr-Stoßdämpfer) ist der souveräne Abrollkomfort auf allen Straßen. Die ausgefeilten Dämpfer stellen geringere Aufbaubewegungen sicher und minimieren so die Kopfbewegungen der Insassen. Die Infiniti Ingenieure wussten das deshalb so genau, weil sie bei den Abstimmungsfahrten immer wieder auch reale Menschen als Dummies einsetzten.

Als Teil des Entwicklungsprogramms wurden Fahrzeuge mit unterschiedlichen Set-ups über ein breites Spektrum von Fahrbahnbelägen bewegt, darunter auch Passagen mit Bodenschwellen. Derweil führte ein im Fond sitzender Passagiere handschriftliche Tests durch. Deren Lesbarkeit variierte natürlich stark…Doch das Endergebnis ist eine Kabine, in der es nicht nur möglich ist, während der Fahrt leserlich mit der Hand zu schreiben, sondern auch zu lesen, sich zu unterhalten oder einfach auszuspannen.

KOMFORT
„Entscheidend war der Tastsinn“

Wie definieren Sie Komfort? Um die Antwort auf diese Frage zu finden, besannen sich die Interieur Designer des Infiniti M auf die Grundlagen – anstatt gewisse Dinge als selbstverständlich zu betrachten. Dieser neue Ansatz führte zu einem Umdenken beim Design und bei der Auswahl der Materialien. Und mündete in eine Kabine, die selbst die bisher schon extrem hohen Infiniti Standards nochmals übertrifft.

Dabei drehte sich fast alles um den Tastsinn. „Die Art, wie Kunden verschiedene Teile eines Autos berühren, weicht ab. Daher haben wir für jedes Teil die für möglichst alle Bediener ideale Haptik neu definiert“, sagt einer der Mitglieder des Interieur-Designteams. Ziel war eine komplett in Soft-touch-Anmutung ausgestattete Kabine. Überall dort, wo Teile weniger weich und nachgiebig sein durften als anderswo, strebten sie nach der idealen Kombination aus hoher Haltbarkeit und einem sinnlich angenehmen Bedienerlebnis.

Doch all das wäre unmöglich gewesen ohne ein ganz wichtiges Hilfsinstrument: den menschlichen Finger. Die idealen Materialien – lernte das Team – besitzen nämlich nicht nur die gleiche Weichheit wie ein Finger, sondern auch die gleiche feine Körnung wie ein Fingerabdruck. In der Folge entstanden verschiedene neue Materialien für das Interieur: Wie das (optionale) neue Semi-Anilin-Leder, das zugleich weich und anschmiegsam, aber auch sehr strapazierfähig ist.

Die Erforschung des Innenraums der neuen M Line wird so zu einem taktilen Erlebnis – wie die Berührung aller Oberflächen und Bedienteile sowie das Studium jedes Spaltmaßes und jedes Winkels bestätigt.

QUALITÄT
„Nichts sonst bringt den vollen Glanz so zur Geltung“

Jeder Infiniti ragt durch die exklusive Verwendung echter Materialien im Innenraum heraus: Ob Leder, Holz, Aluminium oder Magnesium – alles ist authentisch. Bei der M Line gingen die Interieur Designer durch eine erstmals in einem automobilen Umfeld vorgestellte Innovation noch einen Schritt weiter: eine silberne Pulverbeschichtung der Holzpaneele.

Doch warum Silber? Nun, das Team fand heraus, dass trotz der Komplexität des Auftragens kein anderer Stoff die ganze Brillanz und Tiefe der von Hand polierten Hölzer so gut zur Geltung bringen kann. Folge: Das hochglanzpolierte Holz im Infiniti M ähnelt jenen königlichen Walnuss-Paneelen mit Öl-Finish, wie sie Jahrhunderte lang in ganz Europa für Luxusmöbel Verwendung fanden.

Ein Mitglied des für die Silberbeschichtung zuständigen Teams fasst denn auch treffend zusammen: „Das in Autos genutzte Holz wird gewöhnlich als Industrieprodukt betrachtet. Das in der neuen M Line verwendete ist dagegen ein wahres Kunstwerk.“

Infiniti M37: Technische Daten

Modell: M37
Motor: 3,7-Liter-V6-Benziner mit VVEL (Variable Valve Event and Lift)
Kraftübertragung: Adaptive 7-Stufen-Automatik, Hinterradantrieb
Max. Leistung: 235 kW (320 PS)
Max. Drehmoment: 360 Nm
Aufhängung: vorn Doppelquerlenker, hinten: Mehrlenker
Bremsen: ABS mit Bremsassistent und Elektronischer Bremskraftverteilung EBD
Lenkung: Geschwindigkeitsabhängige Servo-Zahnstangenlenkung
Luftwiderstandsbeiwert: Cw = 0,27
Länge: 4.945 mm
Radstand: 2.900 mm
Breite: 1.844 mm
Höhe: 1.501 mm

Alle Angaben zu den Abmessungen gelten vorbehaltlich der endgültigen europäischen Zulassung.

Quelle: Infiniti

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