ENDLICH STÖSST SICH AUCH BRÜDERLE AN DEN HOHEN SPRITPREISEN

Der explodierende Spritpreis erhitzt die Gemüter seit Langem, doch Appelle nicht zuletzt auch von den Automobilklubs verhallten scheinbar ungehört. Jetzt erhebt Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle die Stimme und kritisiert das Vorgehen der Mineralölkonzerne. „Es ärgert die Menschen, dass die Spritpreise ständig Achterbahn fahren – vor allem diejenigen, die täglich auf das Auto angewiesen sind“, sagte der FDP-Politiker der „Bild am Sonntag“.

Zurzeit müssen Autofahrer an den Zapfsäulen bundesweit durchschnittlich um die 1,50 Euro für den Liter Super bezahlen. Preise, wie sie von den deutschen Autofahrern zuletzt 2008 zu Beginn der Finanzkrise zu begleichen waren. Allerdings kostete das Barrel Rohöl seinerzeit mit rund 150 US-Dollar deutlich mehr als gegenwärtig mit rund 95 Dollar. Obwohl 2008 der Rohölpreis am Weltmarkt mehr als 50 Prozent über dem von heute lag, muss der “gestiegene Ölpreis” immer wieder als Grund für die hohen Spritpreise herhalten.


Wirtschaftsminister Brüderle kündigte an, über „Konsequenzen“ sprechen zu wollen, wenn Ende Januar die Ergebnisse der seit mehreren Jahren laufenden Untersuchung des Bundeskartellamts zu Preisabsprachen in der Branche veröffentlicht werden. Die Mineralölkonzerne hatten bislang jegliche Kritik zurückgewiesen. (Auto-Reporter.NET/arie)

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