DOPPELSIEG BEI DEN 24 STUNDEN VON LE MANS

Klassensieg für Nissan bei den 24 Stunden von Le Mans– Zytek-Nissan von Greaves Motorsport gewinnt LMP2-Kategorie eines turbulenten Rennens
– Ex-GT-Academy-Champion Lucas Ordonez im Signatech Nissan komplettiert den Doppelsieg
– Beide Nissan vor 250.000 Zuschauern unter den Top ten im Gesamtklassement

Nissan hat die 79. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans mit einem nie gefährdeten Doppelsieg in der Kategorie LMP2 beendet. Vor 250.000 Zuschauern rund um die berühmte Strecke im Département Sarthe lag der Zytek-Nissan des Teams Greaves Motorsport mit den Fahrern Karim Ojjeh/Thomas Kimber-Smith und Olivier Lombard am Ende sechs Runden vor dem Signatech Racing Auto mit Soheil Ayari/Franck Mailleux und Ex-GT- Academy-Sieger Lucas Ordonez. Die tadellose Performance der beiden offenen Prototypen mit Nissan-Power im Heck brachten ihnen nach 24 Stunden die Plätze 8 und 9 im Gesamtklassement ein.


„Wir hatte immer einen Plan – und der lautete, sich einfach aus Problemen herauszuhalten”, fasste Kimber-Smith in einem Interview mit dem englischen Magazin Autosport die Strategie des siegreichen Teams Greaves Motorsport zusammen. Die zwei Horror-Unfälle von Audi hätten gezeigt, dass alles passieren kann. „Daher haben wir uns strikt an unsere ausgegebene Marschroute gehalten.”

Dahinter ging für den ersten Sieger der GT Academy, Lucas Ordonez, ein Traum in Erfüllung: Zusammen mit seinen französischen Teamkollegen Ayari und Mailleux erklomm er als Zweiter der Klasse das Treppchen. „Als ich vor drei Jahren bei der GT Academy gewonnen habe, hätte ich nicht einmal in meinen wildesten Träumen an ein Le-Mans-Podium gedacht. Ich muss an dieser Stelle Nissan und PlayStation danken, dass sie die GT Academy gegründet haben. Mein Dank gilt auch meinen Lehrmeistern am Lenkrad, Franck und Soheil, die mir so viel beigebracht haben, und .natürlich auch Signatech Teamchef Philippe Sinault.

„Lucas hat angesichts seines Werdeganges einen unglaublich guten Job gemacht”, lobte Sinault den Le-Mans-Neuling. „Es macht viel Spaß, mit ihm zu arbeiten, denn er gibt immer 100 Prozent. Wir haben uns erst im Januar mit Nissan zusammengetan, so dass wir in sehr kurzer Zeit auch als Team sehr viel erreichen mussten. Wenn man gesehen hat, welche großen Anstrengungen Nissan mit Blick auf das diesjährige Le Mans-Rennen unternommen hat, sind wir alle sehr stolz auf dieses Ergebnis.”

Nach elf Jahren Abstinenz feierte Nissan somit als Motorenlieferant ein erfolgreiches Comeback in Le Mans. Der kraft Reglement maximal 450 PS starke VK45 DE V8-Motor ging an die Teams Signatech Nissan, Greaves Motorsport und Oreca Matmut – deren Wagen als einziger des Trios nicht die Zielflagge sah. Die LMP2 Prototyen wiegen mindestens 900 Kilogramm und haben einen 75 Liter großen Tank. Anders als bei den großen LMP1 sind Diesel-Motoren nicht erlaubt. Teams haben die Wahl zwischen einem maximal 5,0 Liter großen V8-Sauger (à la Nissan) oder einem aufgeladenen 3,2-Liter mit maximal sechs Zylindern. In beiden Fällen muss das Triebwerk auf einem Großserienblock basieren, der binnen zwölf Monaten mindestens 1.000 Mal gebaut worden sein muss.

Der nächste Einsatz für Lucas Ordonez und das Team Signatech steht schon in drei Wochen beim vierten Lauf zum Intercontinental Le Mans Cup in Imola (Italien) an.

Die zwölf Finalisten der diesjährigen GT Academy wurden übrigens in Le Mans live Zeugen der Siegesfahrt der beiden Nissan. In dieser Woche treten sie in Silverstone gegeneinander an – um den nächsten Lucas Ordonez zu finden.

Quelle: Nissan

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