CHRISTOPH SAUER GEWINNT CRAFT BIKE TRANS GERMANY 2010 powered by NISSAN

Mennen sichert sich Sieg auf Abschlussetappe / Brandau holt Damentitel

CRAFT BIKE TRANS GERMANY powered by NISSANChristoph Sauser (SUI) von Specialized Factory Racing hat sich den Sieg bei der CRAFT BIKE TRANS GERMANY 2010 powered by NISSAN gesichert. Der Ex-Weltmeister im Marathon überquerte zwar hinter Robert Mennen (GER, 2:23:34.8) und Alban Lakata (AUT, 2:23:35.8), die Topeak Ergon Racing einen Doppelsieg auf der Schlussetappe von Sonthofen nach Bregenz bescherten, als Dritter die Ziellinie (2:23:37.1). Doch der Vorsprung des Schweizers auf Lakata, seinen großen Konkurrenten um den Sieg, der Zweiter im Klassement wurde, war am Ende mit 1:50 Minuten zu groß. Christian Schneidawind von Texpa-Simplon verteidigte als Tagesachter (2:25:01.9) seinen dritten Gesamtrang.

Die Entscheidung über den Tagessieg der unruhig geführten Etappe, die auf den 74,50 Kilometer und 1.365 Höhenmetern mehr bergab als bergauf führte – der extrem lange Anstieg zum Riedbergpass ausgenommen – fiel im letzten Streckendrittel nach der Bergwertung kurz vor Buch.


Schon im letzten Teil des Anstieges konnte sich die Dreiergruppe Sauser, Lakata und Mennen entscheidend absetzen. Ein Ausreißversuch, der am Ende von Erfolg gekrönt wurde. „Ich bin total glücklich“, äußerte dann auch Robert Mennen nach seinem Triumph im Sprint. Vor allem, nachdem eine Magenverstimmung an Tag zwei alle Hoffnungen auf das Ziel Top-5-Platzierung in der Gesamtwertung zunichte gemacht hatte. „Deshalb wollte ich eine Etappe gewinnen. Schön dass es geklappt hat.“

Sauser würdiger Champion
Durch die Attacke auf den Etappensieg der Topeak Ergon Racer war natürlich auch der Träger des Gelben Trikots gefordert, um den Trans Germany-Sieg nicht zu gefährden. „Ich musste schon die gesamte Etappe über aufpassen, weil es ja auch noch das Duell zwischen Thomas (Dietsch) und Christian (Schneidawind) um Platz drei in der Wertung gab. Alban (Lakata) ist bei allen Attacken mitgegangen. Also musste ich auch.“

Deswegen freute sich „Susi“ am Ende gleich doppelt. „Zum einen, weil es seit langem mal wieder ein Sieg bei einem Mehrtagesrennen war. Zum anderen, weil es der erste große Sieg auf einem 29er-Bike war. Es hat mir viel Spaß gemacht“, so der 34-Jährige aus Sigriswil, der für die insgesamt 286,13 Kilometer und 7.212 Höhenmeter von Garmisch-Partenkirchen nach Bregenz an vier Renntagen 10:23:38.4 Stunden im Sattel saß.

Elisabeth Brandau holt Damentitel
Knapp 1,5 Stunden länger benötigte die schnellste Dame des Feldes, Elisabeth Brandau vom Team Haibike, für die Trans Germany 2010. Die Schönaicherin, die heute ihren dritten Etappensieg feierte (2:38:49.7), sicherte sich ihren Titel und damit das Rote Trikot in insgesamt 11:54:02.5 Stunden.
Die 24-Jähirge verwies heute Birgit Söllner vom Team Firebike-Drössiger (2:43:54.7) und die Schweizerin Milena Landtwing von Rothaus-Cube MTB (3:01:51.7) auf die Plätze zwei und drei; exakt dieselbe Reihenfolge wie auch in der Gesamtwertung.

Dementsprechend glücklich präsentierte sich Brandau im Zielbereich an der Bregenzer Seebühne: „Ich bin mehr als zufrieden. Damit hätte ich nicht gerechnet. Ich bin happy, dass ich Pia (Sundstedt), die leider verletzt ausscheiden musste, so lange Konkurrenz machen konnte.“
Johann Grasegger verteidigt Titel bei den Mastern

Mit Rang drei am heutigen Tag hat der Träger des Blauen Trikots, Johann Grasegger, die erfolgreiche Titelverteidigung unter Dach und Fach gebracht. Für die knapp 75 Kilometer von Sonthofen nach Bregenz benötigte der Team Garmisch-Partenkirchen-Biker 2:29:33.6 Stunden.

Damit musste sich der Beste Über-40-Jährige nur Christian Pösl (Tiroler Zugspitz Arena, 2:27:34.2), der am zweiten Tag aufgrund eines Plattfußes alle Titelchancen begraben musste und dem Zweiten des Gesamtranking, Heinz Zörweg aus Österreich (2:29:32.2) geschlagen geben. Drittbester Master gesamt wurde Erik Evers von MTB Rudi aus Belgien.

„Ich hätte nicht gedacht, dass es zur Titelverteidigung reicht, denn die Konkurrenz war dieses Jahr stärker. Die Entscheidung fiel schon am ersten Tag. Da hat es einigen den Stecker gezogen. Ich habe mich durchgebissen und bin belohnt worden“, so ein strahlender Grasegger.

Senior Master Milan Spolc ebenfalls mit Titelverteidigung
Fast hätte es erneut zum lupenreinen Trans Germany-Titel gereicht, doch am Ende machten die Beine und auch der hintere Schaltkranz nicht mehr so mit wie gewünscht. Doch Rang zwei am heutigen Samstag (2:40:08.1) und am Ende knapp 28 Minuten Vorsprung waren gleichbedeutend mit dem erneuten Sieg für Milan Spolc aus Tschechien.

Seinen ersten Tagessieg holte indes Ferdinand Ganser von Craft-Rocky-Mountain (2:37:50.2), der damit noch Zweiter im Ranking wurde. Dritter von Bregenz wurde der Schweizer Urs Güntensperger von den Büli Bike Tigers (3:03:38). Ad van De Sande (NED) vom Team Ventoux Tilburg reihte sich als Dritter der Gesamtwertung ein.

Ranking Bergwertung um das „Grüne Trikot der Bayerischen Staatsforsten powered by fi`zi:k“:
1. Christoph Sauser (SUI) 90 Punkte
2. Alban Lakata (AUT) 81 Punkte
3. Christian Schneidawind (GER) 67 Punkte

Ranking Teamwertung presented by Syncros:
1. Vaude-Simplon 15.380 Punkte
2. Craft-Rocky-Mountain 15.313 Punkte
3. Team Bulls 15.214 Punkte

Quelle: bike-transgermany.de

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