BRITE SIEGT BEI GT ACADEMY 2011

– Jann Mardenborough gewinnt das Finale der diesjährigen GT Academy
– Rennfahrerausbildung als Vorbereitung auf 24-Stunden-Rennen in Dubai
– Nissan stellt 420 PS starken 370Z GT4 für den Einsatz im Emirat

Jann Mardenborough ist der Gewinner der GT Academy 2011. Im alles entscheidenden Finale bewies der 19-jährige Brite beim 20-minütigen Rennen am Steuer eines Nissan 370Z auf der Grand-Prix-Strecke in Silverstone die besten Nerven und verwies die verbliebenen Mitbewerber auf die Plätze. Rang zwei belegte der Franzose Thibault Lacombe, Platz drei errang Carlos Murillo aus Spanien und Vierter wurde der Italiener Danilo Bordino. Die vier Kandidaten waren zuvor von Jurymitglied Eddie Irvine, dem Formel-1-Vizeweltmeister aus dem Jahr 1999, in die Finalrunde geschickt worden, nachdem von den letzten sechs der Deutsche Sascha Meyenborg und Thomas Arends aus den Niederlanden ausgeschieden waren.


Der Rennverlauf war an Dramatik kaum zu überbieten. Nachdem Jann Mardenborough aus der Pole Position einen guten Start hingelegt hatte, nahm Thibault Lacombe sofort die Verfolgung auf. Die beiden lieferten sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, und der Franzose konnte schließlich in Führung gehen. Doch der Brite holte sich die Spitzenposition zurück und konnte das Rennen schließlich mit acht Sekunden Vorsprung zu seinen Gunsten entscheiden.

„Ich bin begeistert”, sagte Jann Mardenborough nach seinem grandiosen Sieg. „Dieser Wettbewerb wird mein Leben verändern. Ich kann es noch immer nicht glauben”, jubelte der 19 Jahre alte Brite aus Cardiff. „Die Erfahrungen sind fantastisch und ich bedanke mich bei allen, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben, insbesondere bei Play Station und Nissan. Ein besonderes Dankeschön geht an meinen Mentor Johnny Herbert. Er ist unglaublich, ein toller Kerl und ein großartiger Lehrer.”

Der britische Rennfahrer Johnny Herbert startete zwischen 1989 und 2000 in der Formel 1 und gewann dort drei Grand-Prix-Rennen. Der Sieger der diesjährigen GT Academy könnte seinen Spuren folgen. Jann Mardenborough darf sich nämlich mit einem Intensivtraining auf den Erwerb einer internationalen Rennlizenz vorbereiten und bei erfolgreichem Abschluss Anfang 2012 in einem 420 PS starken Nissan 370Z-GT4-Rennwagen beim 24-Stunden-Rennen in Dubai an den Start gehen.

Die 2008 ins Leben gerufene GT Academy schlägt auf einzigartige Weise eine Brücke zwischen der virtuellen Welt des Computerspiels und dem realen Motorsport. Möglich macht dies die höchst realistische Anmutung des Rennspiels GranTurismo5 für Playstation3. Dort sind nahezu alle bedeutenden Rennstrecken der Welt in maximaler Detailtreue dargestellt, in der neuesten Ausgabe des Spiels neben der Nordschleife des Nürburgrings auch der Grand-Prix-Kurs und die Strecke des 24-Stunden-Rennens in der Eifel. Der Grundgedanke der GT Academy: Wer sich auf den originalgetreuen Rennstrecken mit ebenfalls der Realität exakt nachempfundenen Rennfahrzeugen gegen die Konkurrenz durchsetzt, darf sein Fahrtalent auch am Steuer eines echten Rennwagens beweisen.

Dass dieser Wechsel zwischen den Welten tatsächlich funktioniert, hat Lucas Ordonez gezeigt. Der spanische Sieger der ersten GT Academy belegte ein Jahr später beim GT4 Europacup den zweiten Platz und wurde 2010 Vierter. In diesem Jahr errang er sogar im Signatec Nissan mit seinem Team in der Kategorie LMP2 den zweiten Platz bei den 24 Stunden von Le Mans.

Auch der Franzose Jordan Tresson, der die GT Academy im vergangenen Jahr gewann, konnte sich auf Anhieb in der GT4 Serie durchsetzen und fuhr 2010 zusammen mit Ordonez auf den vierten Rang.

Quelle: Nissan

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