AND THE WINNER IS… NISSAN MICRA K11

Nissan Micra K11 - Auto des Jahres 1993– 40 Jahre Nissan in Deutschland
– Erstes asiatisches „Auto des Jahres” in Europa
– Nissan setzt mit dem Kleinwagen Micra Meilensteine

Ihr Anblick trifft fast jeden mitten ins Herz: herumtollende Hundewelpen, fröhlich und wieselflink. Eben diese Jungtiere hatte der Micra-Gesamtverantwortliche Tokuichiro Hosaka nach eigener Aussage bei der Konzeption der zweiten Generation des japanischen Kult-Kleinwagens vor Augen. Eine glückliche Inspiration, wie wenig später der Sieg des Micra bei der Wahl zum „Auto des Jahres 1993″ demonstrierte. Mit seinem einzigartigen Mix aus liebenswertem Design, technischen Innovationen und quirligen Fahreigenschaften gewann der kleine Nissan als erstes asiatisches Auto die wichtigste Auszeichnung der europäischen Fachpresse und dies mit deutlichem Vorsprung vor der internationalen Konkurrenz.

Ihren Anfang nahm die Erfolgsgeschichte des Micra allerdings schon zehn Jahre früher. Als Nachfolger des Cherry überraschte der Micra mit europäischer Linienführung ganz im Stil großer italienischer Designstudios. Mit fröhlichen Farben und praktisch-kompakten Maßen wurde der kleine Nissan auf Anhieb vor allem Liebling der Frauen. Beinahe legendär war seine Unverwüstlichkeit, von der nicht nur erste Plätze in Pannenstatistiken und hohe Laufleistungen zeugten. Insgesamt wurden in Deutschland 200.000 Einheiten der ersten Serie verkauft. Als Versuchsträger entstand sogar eine Cabriolet-Version mit zukunftsweisendem Elektroantrieb.

Gab sich der erste Micra kantig konturiert, dominierten bei der 1992 präsentierten und wenig später preisgekrönten zweiten Generation weiche, fließende Designelemente. Unter der knuddeligen Karosserie waren beeindruckende technische Innovationen vereint: eine Verbundlenkerachse mit getrennt untergebrachten Schraubenfedern und Stoßdämpfern im Stil der Sportwagen-Ikone 300 ZX, ein in dieser Klasse noch neuartiger serienmäßiger Seitenaufprallschutz, ABS, Gurtstraffer und sparsame 16-Ventil-Motoren mit elektronisch gesteuerter, sequenzieller Benzineinspritzung. Die 1,0- bzw. 1,3-Liter-Vollaluminium-Vierzylinder in moderner Leichtbauweise sorgten für flotten Vortrieb. Immer eine Haubenlänge voraus fuhr der quirlige Micra seiner Konkurrenz auch durch den großzügigen Innenraum, souveräne Fahreigenschaften und die „Topic”-Version mit elektrischem Faltdach für Sonnenanbeter. Kein Wunder also, dass der Sympathieträger 1993 in Europa zum „Auto des Jahres” gekürt wurde. Und der in Deutschland verkaufte Micra war sogar ein echter Europäer. Schließlich wurde der kleine Nissan als erster Asiate in Großbritannien in Millionenauflage produziert, dies im eigens dafür errichteten Nissan-Werk in Sunderland.

Ebenfalls in Großbritannien vom Band rollte die dritte Micra-Generation. Mit groß in die Welt schauenden Scheinwerferaugen, unverkennbarer bogenförmiger Silhouette und vergleichsweise hoher und breiter Karosserie wirkte der neue Micra markant und gereift. In weniger als 20 Monaten nach der Vorstellung waren allein im englischen Sunderland 250.000 Einheiten produziert worden, ein rekordverdächtiger Wert. Erstmals gab es den ganz Großen unter den Kleinen auch als schickes Lifestyle-Cabriolet mit klappbarem Hardtop, als Micra C+C. Seit 2010 fährt der aktuelle Micra in der Erfolgsspur seiner Vorgänger. Mit bewährtem Rezept: sympathische Formen, frech-fröhliche Farben und spritzige Fahreigenschaften. Talente, die ihn zu einem echten Weltauto machen.

Quelle: Nissan

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: