ALLIANZ RENAULT-NISSAN GEWINNT NEUE KOOPERATIONSPARTNER

INITIATIVEN FÜR NULL-EMISSIONS-FAHRZEUGE

– Kommerzielle Vermarktung von Elektrofahrzeugen (EV) mit LeasePlan
– EV-Initiativen auch in Irland, China und Phoenix (USA)
– Erste Fahrzeuge mit Elektroantrieb ab 2010

Nissan und Allianzpartner Renault haben das Ziel, sich langfristig als weltweit führender Anbieter von emissionsfreien Elektrofahrzeugen (EV = Electric Vehicle) zu etablieren. Um ihrem ehrgeizigen Mobilitätskonzept auf Basis umweltschonender Stromer zum Durchbruch zu verhelfen, ist die Unterstützung aus Wirtschaft und Politik notwendig. Weltweit hat das französisch-japanische Automobilbündnis dafür bereits viele Kooperationspartner gewonnen. Vier weitere haben sich jetzt der Initiative zur Null-Emissions-Mobilität angeschlossen.

Mit LeasePlan hat die Allianz Renault-Nissan ab sofort den europäischen Marktführer für gewerbliche Fahrzeug- und Flottenverwaltung an ihrer Seite. In einer Absichtserklärung haben sich die Partner darauf verständigt, die Aussichten einer kommerziellen Vermarktung von Elektrofahrzeugen an gewerbliche Fuhrpark-Betreiber auszuloten. Zudem wollen sie Bedingungen definieren, wie die Bereitstellung von Elektrofahrzeugen durch die Allianz an LeasePlan sowie deren Kunden aussehen soll.

LeasePlan mit Hauptsitz in den Niederlanden besitzt Niederlassungen in 30 Ländern weltweit und verwaltet zurzeit rund 1,4 Millionen Fahrzeuge. Die Firmengruppe ist jüngst mit seiner Umweltschutzinitiative GreenPlan durch den TÜV Rheinland zertifiziert worden. LeasePlan ist damit das erste internationale Fuhrparkmanagement-Unternehmen, das diese Zertifizierung für eine Nachhaltigkeitsinitiative erhalten hat. GreenPlan wurde 2007 weltweit eingeführt und unterstützt LeasePlan-Kunden in ihrem Umweltengagement, um CO2-Emissionen in deren Unternehmensfuhrparks zu reduzieren.

Grüne Revolution auf der Grünen Insel
Mit der irischen Regierung sowie dem halbstaatlichen Stromversorger ESB hat die Allianz Renault-Nissan jetzt eine Absichtserklärung zur Einführung von Elektrofahrzeugen in Irland unterzeichnet. Ziel der Partner ist die Einführung abgasfreier Automobile bereits in zwei Jahren. Der Vertrag, der jüngst durch Energieminister Eamon Ryan und Padraig McManus von ESB unterzeichnet wurde, schafft die notwendigen Rahmenbedingungen, den irischen Markt mit Elektrofahrzeugen von Renault-Nissan zu versorgen.

„Das ist ein historischer Moment für Irland und er belegt, wie ernst es der Regierung mit der Elektrifizierung des Verkehrs ist“, so Minister Ryan. „Bis 2020 wollen wir einen EV-Anteil von rund zehn Prozent am gesamten Fahrzeugbestand erreichen. Die Absichtserklärung ist ein wichtiger Schritt auf diesem ehrgeizigen Weg. Im November haben wir uns mit unseren Wünschen an die Industrie gerichtet – die Antwort kam von Renault-Nissan, und wir heißen beide Hersteller auf dem irischen Markt willkommen.“

„Die demografischen Struktur und die Unterstützung der Regierung machen Irland zum idealen Platz, eine große Zahl an Elektrofahrzeugen auf den Markt zu bringen“, so Andy Palmer, Senior Vice President der Nissan Motor Co., Ltd. „Wir sehen Irland damit in einer Führungsrolle bei der Einführung von Null-Emissions-Fahrzeugen.“

Aufgrund ihrer Größe ist die irische Insel prädestiniert für die aktuellen Reichweiten von EVs. Zum Beispiel erstreckt sich die Fahrt von Dublin ganz im Osten Irlands nach Galway im Westen über eine Länge von gerade einmal 210 Kilometern. Das Stromnetz betreibt der alleinige Eigentümer ESB Networks, was einer landesweiten technischen Standardisierung der Ladestationen entgegenkommt. Zudem beabsichtigt ESB bis 2035 den Strom zu 100 Prozent aus CO2-neutralen Quellen zu beziehen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Windkraft, die schon heute in Irland einen großen Anteil bei der Energie-Bereitstellung einnimmt.

Stromer im Land der aufgehenden Sonne
Einen wichtigen Schritt im globalen EV-Projekt hat die Renault-Nissan-Allianz auch auf dem aufstrebenden chinesischen Markt gemacht. Die Automobilhersteller sind mit dem Ministerium für Industrie und Kommunikationstechnologie eine Partnerschaft zur Etablierung emissionsfreier Mobilität eingegangen. Dabei stellt Nissan dem Ministerium umfangreiche Informationen über Elektrofahrzeuge zur Verfügung und erarbeitet einen konkreten Plan, der unter anderem einen Entwurf für ein flächendeckendes Netz an Batterieladestationen und geeignete Maßnahmen zur Massenvermarktung beinhaltet.

Die chinesische Regierung hat bereits in 13 Städten des Landes den Startschuss für ein Mobilitätsprogramm gegeben, das neue umweltfreundliche Antriebstechnologien für den öffentlichen Personenverkehr fördert. Nissan ist darüber hinaus Partner der Provinzhauptstadt Wuhan. In der fast neun Millionen Einwohner zählenden Metropole am Jangtse startet das Pilotprojekt zur emissionsfreien Mobilität. Ab 2011 sollen die ersten Nissan-Elektrofahrzeuge in China erhältlich sein.

Zero-Emission auch in Phoenix
Nachdem Nissan und Allianz-Partner Renault im US-Bundesstaat Arizona bereits mit der Stadtverwaltung von Tuscon an der Entwicklung eines Ladenetzes arbeiten, stößt jetzt auch Phoenix zum Zero-Emission-Projekt. In der fünftgrößten Stadt der USA wollen die Automobilunternehmen gemeinsam mit der Regionalvertretung Maricopa Association of Governments (MAG) und dem Energieversorger ECOtality die Grundlage für einen abgasfreien Personenverkehr legen. Geplant ist dabei unter anderem ein Korridor an EV-Ladestationen zwischen den Städten Tuscon und Phoenix.

Erste Elektrofahrzeuge ab 2010
Nissan plant die Einführung der ersten Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb ab 2010. Die umweltschonenden Automobile werden dabei zunächst in ausgewählten Regionen in den USA, Japan und Europa erhältlich sein. Zwei Jahre später startet die weltweite Vermarktung.

Ähnliche Initiativen wie jetzt mit LeasePlan, in Irland und China sowie der Stadt Phoenix hat Nissan bereits mit einer Vielzahl von Regierungen und Unternehmen begonnen. Während in Europa Partnerschaften unter anderem mit Dänemark, Portugal und Monaco bestehen, laufen in Frankreich, der Schweiz und in England in diversen Kooperationen ebenfalls Vorbereitungen für eine zukunftsweisende Mobilität, frei von umweltschädigenden Emissionen.

Quelle: Nissan

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