7. LAUF ZUR JAPANISCHEN SUPER-GT-MEISTERSCHAFT

NISSAN FESTIGT DIE TABELLENFÜHRUNG

7. Lauf zur japanischen Super-GT-Meisterschaft– Motoyama/Treluyer belegen Platz zwei bei den 300 km von Fuji
– Entscheidendes Überholmanöver erst in der vorletzten Runde
– Zehn Punkte Vorsprung in der Meisterschaftstabelle

Mit einem zweiten Platz machte die wiedervereinte Nissan Top-Paarung Satoshi Motoyama/Benoit Treluyer am Sonntag in Fuji einen großen Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung. Trotz des höchsten Handikap-Gewichts stellte das in dieser Saison schon zweimal siegreiche Duo unter regnerischen Bedingungen den GT-R auf den zweiten Startplatz – eine Position, die es am Renntag auf nun trockener Strecke beibehielt. Bei noch zwei ausstehenden Läufen der japanischen Super GT-Meisterschaft hat Motoyama nun zehn Punkte Vorsprung auf die beiden ärgsten Verfolger. Treluyer, der beim 6. Lauf in Suzuka wegen einer „gelben Karte“ pausieren musste, liegt fünf Punkten hinter seinem Teamkollegen.


Motoyoma fuhr vor 33.000 Zuschauer und unter einem diesmal freundlichen Himmel den Startturn. Um seine Reifen nicht vorschnell aufzubrauchen, ließ er schon in der zweiten Runde den Lexus SC430 von Ito/Wirdheim und in Runde 13 auch den Honda der späteren Sieger Firman/Izawa passieren. In Runde 33 übergab er an Treluyer, der bis zur 41. Runde den Rückstand auf den nun auf Platz zwei fahrenden Lexus von Wakisaka/Lotterer auf zwei Sekunden verkürzte. Nach einem ersten gescheiterten Versuch gelang die Passage erst in der 65. und vorletzten (!) Runde – womit der zweite Platz mit 1,4 Sekunden Vorsprung gesichert war.

Der vom fünften Startplatz ins Rennen gegangene Joao Paolo de Oliveira im ADVAN KONDO GT-R profitierte von einem Unfall in der ersten Kurve und passierte nach der Eröffnungsrunde die Ziellinie als Vierter. Anschließend kämpfte er sich sogar bis auf den zweiten Platz vor, nur um nach einem unglücklichen Duell mit dem Firman-Honda auf Rang drei abzurutschen. Ein Podiumsplatz wäre danach noch möglich gewesen, doch in der 46. Runde wurde dieser GT-R von wegfliegenden Teilen eines GT 300-Autos getroffen. Folge waren Elektrikprobleme, die Seji Ara zu einem Halt auf der Strecke zwangen. Er schaffte zwar später noch den Weg zurück zur Box – fiel aber mit Platz 13 aus den Punkten.

Ronnie Quintarelli legte im HASEMI TOMICA EBBRO GT-R einen Bombenstart hin und kam schon in der ersten Runde von Platz 14 auf sechs nach vorn! Sogar bis auf Platz vier nach vorn gespült, übergab er das Steuer in Runde 29 an Hironobu Yasuda. Der Japaner setzte die Fahrt mit regelmäßigen Rundenzeiten fort, wurde aber in der Schlussphase noch vom Lexus mit Ito/Wirdheim vom fünften auf den sechsten Platz verdrängt.

Der IMPUL CALSONIC GT-R von Tsugio Matsuda/Sebastien Philippe hatte seit dem dritten Lauf kontinuierlich Punkte gesammelt, darunter 20 für den Sieg beim Rennen in Sepang. In Fuji fuhr Matsuda von Position sechs los. Leider wurde er dann Opfer der erwähnten Karambolage beim Start – was einen langen Reparaturstopp (beschädigte Vorderradaufhängung) zur Folge hatte. Am Ende blieb so nur Platz 15 mit fünf Runden Rückstand.

NISMO-Teamdirektor Yutaka Suzuki: „Das war heute ein intensives Rennen. Benoit gab nie auf und lauerte auf seine Chance – die dann auch kam. Motoyoma erwies sich als echter Routinier, als er am Start dem Unfall geschickt auswich. Danach schonte er die Reifen und übergab den GT-R so in bestem Zustand an Benoit. Der Boxenstopp ging auch problemlos über die Bühne, so dass wir rundherum zufrieden sind.“

Satoshi Motoyama hatte lobende Worte für seinen Mitstreiter übrig: „Das war kurz vor dem Ziel noch ein großartiges Manöver von Benoit. Jetzt setzen wir alles daran, den Titel erneut für Nissan zu gewinnen.“ Der vorletzte Lauf zur japanischen Super-GT-Meisterschaft findet am 18. Oktober auf dem im Aso Kujiyu Nationalpark gelegenen Autopolis-Circuit in Kyushu statt.

ERGEBNIS
300 km von Fuji
Distanz: 66 Runden à 4,563 km = 301,158 km, Wetter: trocken, sonnig. Strecke. Zuschauer: 33.000

1. Firman/Izawa Honda NSX 1:49.39,143 Std. BS
2. Motoyama/Treluyer Nissan GT-R 1,761 Sek. zur. BS
3. Wakisaka/Lotterer Lexus SC 430 3,151 Sek. zur. BS
4. Kaneishi/Tsukakoshi Honda NSX 19,619 Sek. zur. BS
5. Ito/Wirdheim Lexus SC 430 29,553 Sek. zur. BS
6. Quintarelli/Yasuda Nissan GT-R 38,115 Sek zur. MI
7. Ishiura/Oshima Lexus SC 430 45,332 Sek. zur. BS
8. Michigami/Kogure Honda NSX 1.10,759 Min. zur. BS
9. Duval/Nakayama Honda NSX 1.26,847 Min. zur. DL
10. Tachigawa/Lyons Lexus SC 430 1 Rd. zur. BS
13. de Oliveira/Ara Nissan GT-R 2 Rd. zur. YH
15. Matsuda/Philippe Nissan GT-R 5 Rd. zur. BS

Reifen: YH = Yokohama, BS = Bridgestone, DL = Dunlop, MI = Michelin

Meisterschaftsstand nach sieben von neun Läufen:

1. Satoshi Motoyama Nissan GT-R

63 Punikte

2. Benoit Treluyer Nissan GT-R

– 5 Punkte

3. Firman/Izawa Honda NSX

– 10 Punkte

Wakisaka/Lotterer Lexus SC430

– 10 Punkte

5. Quintarelli/Yasuda Nissan GT-R

– 17 Punkte

6. Michigami/Kogure Honda NSX

– 20 Punkte

7. Tachigawa/Lyons Lexus SC430

– 22 Punkte

8. Kaneishi/Tsukakoshi Honda NSX

– 23 Punkte

9. Ishiura/Oshima Lexus SC430

– 25 Punkte

10. de Oliveira/Ara Nissan GT-R

– 26 Punkte

11. Matsuda/Philippe Nissan GT-R

– 31 Punkte

Quelle: Nissan

One Response to 7. LAUF ZUR JAPANISCHEN SUPER-GT-MEISTERSCHAFT

  1. Vincent sagt:

    Wunderschöne Bilder! Nissan bedeutet immer Klasse und gute Qualität. Das kann man auf den Fotos sehr gut sehen. Gruß

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